REMEMBER WHO YOU ARE - Wanda Badwal

REMEMBER WHO YOU ARE - Wanda Badwal

Transkript

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00:00:00: Was war so wirklich der innere Prozess oder der Auslöser?

00:00:03: Also da war mein innerer Prozess auf jeden Fall, dass ich wusste das ich so nicht glücklich werden würde.

00:00:09: In diesem typischen... Ich will auch nicht Hamsterrad immer sagen sondern einfach in diesen typischen Strukturen die es halt so in Deutschland gibt.

00:00:15: und Ich wusste, egal was ich jetzt da vor Ort für Jobmöglichkeiten habe auch in denen werde ich nicht glücklich sein.

00:00:21: Und mir war das immer wichtig schon früher als Kind, egal ob ich auch in der Pubertät und dann noch in den Zwanzigern im Studium.

00:00:27: Für mich war immer das Allerwichtigste und ich hab' mir selber mal geschworen, ich will ein Leben leben wo ich morgens aufstehe und sage Boah!

00:00:32: Ich hab halt Bock auf diesen Tag und nicht halt dann mich aufs Wochenende freue oder nur auf die nächsten Urlaub freue.

00:00:37: Das war für mich immer ganz wichtig, da habe ich dann lieber weniger und lebe minimalistischer quasi mir das alles vielleicht leisten kann, aber dafür tagtäglich einer Arbeit nachgehen muss in Anfangsstrichen dich nicht aus freiem Herzen

00:00:50: machen.

00:00:51: Hi und schön dass du da bist zu einer neuen Folge hier im Podcast.

00:00:57: Und ich habe heute hier eine Frau zu Gast die ein Leben führt von dem viele Träumen und gleichzeitig eins was wahrscheinlich nur die wenigsten von uns aushalten würden.

00:01:09: Seit sechs Jahren ist sie mit ihrer Familie im Hämper unterwegs.

00:01:14: Ohne festen Wohnsitz, zwei Kinder, zwei Hundelzwei Erwachsene also kein klassisches Zuhause ein Leben zwischen Freiheit, Enge Vertrauen und wahrscheinlich auch viele Momenten die man auf Instagram eher nicht so sieht.

00:01:31: mich interessiert in diesem Gespräch nicht nur das romantisierte Bild von Freiheit sondern auch der Preissing des Lebens kostet.

00:01:39: Ich wissen auch, wir haben uns für ein eher unkonzentriertes Leben entschieden.

00:01:42: Wir sind nach Portugal ausgewandert und haben drei Jahre im Tiny House gelebt Und ich weiß wie viel Schönheit in solch einem Abenteuer mit sich bringen kann aber eben auch welche Reibungen daran liegen kann.

00:01:53: Was passiert also wenn man alles hinter sich lässt?

00:01:57: Und hier kommt jetzt eine kurze Vorstellung von Jasmin.

00:02:01: Hallo ja schön dass ich da ist.

00:02:03: Entschuldigung Das

00:02:04: macht nichts Jasmin!

00:02:05: Ich wollte dich noch kurz vorstellen.

00:02:07: Also wer du Wer du bist, was du sonst...

00:02:11: Ist das doch mein Einsatz?

00:02:12: War nicht.

00:02:13: Okay, ist tut mir leid.

00:02:14: Das mach ich!

00:02:15: Aber gut, dass du schon mal da

00:02:16: bist, Jasmin.

00:02:18: Genau es geht noch weiter sozusagen.

00:02:20: Ich wollte dich noch weiter vorstellen mit deiner Arbeit, was Du sonst noch machst.

00:02:23: Ich sag mal nie in dem Camper leben weil das ja nicht alles von dir ausmacht sondern Jasmin ist nämlich auch Autorin.

00:02:30: Sie ist spirituelle Mentoren und reist wie gesagt seit sechs Jahren Hallo durch Europa.

00:02:38: Ursprünglich kommt sie aus der Umweltwissenschaft, hat aber auf ihrem Weg immer mehr zu ihrem inneren Weg gefunden.

00:02:46: und über Yoga, über Heilungsarbeit, über eine tiefe Verbindung zur Spiritualität die sie schon seit ihrer Kindheit begleitet.

00:02:54: heute inspiriert sich Menschen dazu mutiger zu leben ihre Intuition zu folgen und sich selbst wieder näherzukommen.

00:03:01: Sie hat ein Buch geschrieben über ihre Erfahrungen, ihre Geschichte, ihr Abenteuerleben.

00:03:08: Und es heißt Trust and Breeze und darin teilt Ihre Reise nicht nur um außen sondern vor allem auch im Inneren und ich freue mich sehr auf das Gespräch jetzt mit dir Nivea Smin!

00:03:18: Ja hallo ja ich freu mich riesig dass es geklappt hat und ich hier sein darf heute.

00:03:23: Schön wo treffen wir dich?

00:03:26: Ich sitz gerade im Camper.

00:03:27: Tatsächlich seit gestern sind wir wieder unterwegs.

00:03:30: Also mein Buch kam ja am elften März raus, wir waren tatsächlich fast drei Monate in Deutschland und sind seit gestem wieder unterwegs Richtung Albanien.

00:03:38: aktuell also wir sind aber noch aktuell in Deutschland.

00:03:41: Wir sind jetzt ich weiß gar nicht irgendwo hinter Magdeburg tatsächlich und wollen morgen nach Tschechien rüber Und dann geht es runter.

00:03:47: die Balkanroute Ja dies geplant dieses mal

00:03:51: Ja, spannend.

00:03:52: Bevor ich jetzt gleich auf die Route zu sprechen komme für diejenigen, die YouTube jetzt schauen, die können mich auch mit Bild gucken und sehen jetzt dass du hier im Campus ist.

00:04:01: Kannst du mal den Bildschirm drehen?

00:04:04: Ich habe... Warte mal!

00:04:06: Ja ja also da ist Küche.

00:04:09: Und das ist quasi dein Wohnzimmer oder?

00:04:11: Genau und hinter mir also da... Also Jonas und ich schlafen in Malkoben.

00:04:16: unser Wohnmobil ist nicht groß.

00:04:18: Also wir schlaffen in Malkorben.

00:04:19: Wir hatten so eine Sitzecke, so ne Bank noch auf der anderen Seite und da haben wir jetzt ein Stockbett seit drei Jahren für die Kinder.

00:04:26: Für die beiden Jungs und ich sitze gerade in unserem Wohnzimmer hier.

00:04:30: Und Esszimmer!

00:04:31: Wohn-und-Esszimmer.

00:04:32: Okay liebe Grüße nach Magdeburg auf jeden Fall wo du gerade bist?

00:04:35: Ja

00:04:36: irgendwie in der Nähe hier auf jeden fall.

00:04:37: Und ihr seid seit sechs Jahr unterwegs das heißt habt ihr...

00:04:41: Ich

00:04:41: gehe mal davon aus, ihr habt schon einige Routen ausprobiert in diesen sechs Jahren diese Albanienroute von der Lügera sprichst.

00:04:47: Habt ihr sie schon gemacht oder ist es was Neues was ihr ausprobieren?

00:04:50: Tatsächlich sind wir schon einmal bis Griechenland runtergefahren und haben aber die also wollten damals das vor zweiundzwanzig Die Balkanroute entspannt runterfahren und sind relativ spät los.

00:04:59: Also erst so im Ende Mai Und es war ein super trockener warmer Sommer, und es gab unglaublich viele Waldbrände Und dann wurden wir so ein bisschen getrieben und kamen nirgends voran.

00:05:09: Wir sind durch Bosnien gefahren wollten ganz entspannt auch Montenegro und Albanien bereisen und dass hat nicht so gut geklappt eben aufgrund der verschiedenen Umweltkatastrophen.

00:05:19: Also entweder gab es Regenmassen oder halt Feuer und dann sind wir relativ schnell nach Griechenland runtergefahren und waren dort schon im August und geplant war erst irgendwie Ende Oktober, dort anzukommen.

00:05:30: Und deswegen machen wir jetzt genau... Jetzt sind wir zufällig eigentlich nur früher los und dachten uns okay, jetzt fahren wir nochmal die Balkan-Tour und fahren noch mal runter.

00:05:40: Im richtigen Plan gibt's auch nicht.

00:05:41: also wir fahren jetzt erstmal nur

00:05:43: quasi.

00:05:45: Gab es denn, also nimmst du mal ein bisschen mit zurück.

00:05:51: Sechs Jahre sind verdammt lange Zeit?

00:05:55: Was war der Auslöser, was war der Moment wo ihr wusstet jetzt fahren wir los, jetzt geht's los?

00:06:02: Hattet ihr da schon Kinder oder kam ihr später dazu?

00:06:06: wie war dieser Moment, dieser Prozess?

00:06:08: Oder war das gar nicht so geplant?

00:06:10: sechs Jahre unterwegs, sondern es hat nicht so ergeben.

00:06:12: Also, dass wir jetzt sechs Jahre tatsächlich unterwegs sind hat sich ergeben.

00:06:15: Das war nicht der Plan von Anfang an.

00:06:17: Wir sind jetzt im Jahr twohundneinzehn losgefahren aber ich selbst wollte das irgendwie schon immer.

00:06:22: also Ich selber wollte als Kind habe ich immer so vom Zirkus geträumt zum Beispiel.

00:06:26: Ich bin Kunstturnerin früher gewesen und ich habe sehr lange ein Kunstturn gemacht und hab dann immer davon Geträumte mal artisten zu werden Und dann in den Zirkuss irgendwie zu gehen und mit dem rumzureisen.

00:06:36: Dieses Nomadenleben hat mich schon immer total fasziniert Ja, bin ich halt ganz normal zur Schule gegangen.

00:06:43: Ich habe irgendwann natürlich auf Kürze toren und wie das so ist.

00:06:46: Und dann im Studium hab' ich ja dann Umweltwissenschaften studiert um vielleicht da ein Urlaub... Äh!

00:06:51: Urlaub sage schon hier Arbeiten und Reisen zu kombinieren?

00:06:53: Das war so ein bisschen der Hintergedanke, vielleicht in die Entwicklungshilfe zu gehen.

00:06:57: Dann bin ich mit meinem jetzigen Mann also mit Jonas damals nach dem Bachelor das erste Mal open-end losgefahren mit einem Rucksack nach Asien Und da habe ich das erste Mal den Begriff digitaler Nomade gehört, überhaupt.

00:07:09: Das war es im Jahr zweiunddreizehn und da hab' ich diese Idee noch also das erste mal so richtig gefühlt und dachte okay komm das können wir irgendwann auch mal mit Kindern machen.

00:07:19: und da ja da ist es so quasi entstanden.

00:07:23: und dann aber kam auch wieder das Leben dazwischen, also wieder ein paar Jahre vergangen und dann ja, zweitausend neunzehn waren wir kurz davor uns richtig zu setteln in Deutschland als.

00:07:31: Jonas hat einen sehr guten Job Ich war noch in Elternzeit mit meinem zweiten Sohn Und dann habe ich gedacht, wenn wir das jetzt so weiterlaufen lassen, können wir irgendwann nicht mehr los.

00:07:39: Wenn wir erst mal hier wirklich sesshaft werden und dann haben wir die Reißleine gezogen und ich hab gesagt, lass uns ins Wohnmobil ziehen!

00:07:47: Das hatten wir schon.

00:07:47: und dann sind wir sehr spontan tatsächlich also im Januar gesagt und wir sind im April dann in's Wohnmobil gezogen schon.

00:07:57: Dann sehr schnell zwar aber eigentlich war Rückblickend jetzt die ganze Zeit davor die ganzen Jahre waren Auch so.

00:08:03: im Kopf war das schon die ganze Zeit.

00:08:05: Und gefühlt habe ich es dann irgendwann auch, aber wirklich den Schritt sind wir da in dem Jahr twohundneinzehn gegangen.

00:08:11: Und was ist auch der innere Prozess?

00:08:12: und jetzt ein bisschen das äußere beschrieben?

00:08:14: Was war sozusagen ... Warst du denn weg von einem konventionellen Leben, dass du gesagt hast, wo wir jetzt sind?

00:08:22: Das fühlt sich... irgendwie eng an oder das fühlt sich nicht nach dem Leben an, was ich erstrebenswert finde.

00:08:29: Ich sage jetzt mal mit Gewohnheiten und vielleicht auch einer guten Infrastruktur in Deutschland hat es das Gefühl aber auch so ein bisschen weg von etwas.

00:08:39: Hat euch was gefehlt?

00:08:41: Was war wirklich der innere Prozess oder der Auslöser?

00:08:46: Also da war mein innerer Prozess auf jeden Fall dass ich wusste, dass ich so nicht glücklich werden würde in diesem typischen Ich will auch nicht Hamsterrad immer sagen, sondern einfach in diesen typischen Strukturen, die es halt so in Deutschland gibt.

00:09:01: Und ich wusste egal was ich jetzt da vor Ort für Jobmöglichkeiten habe, auch in denen werde ich nicht glücklich sein und mir war das immer wichtig schon früher als Kind, egal ob ich auch in der Pubertät oder dann auch in den Zwanzigern im Studium.

00:09:13: Für mich war immer das Allerwichtigste und ich hab mir selber mal geschworen, ich will ein Leben leben wo ich morgens aufstehe und sage Boah!

00:09:18: Ich habe heute Bock auf diesen Tag halt dann mich aufs Wochenende freue oder nur auf den nächsten Urlaub freue.

00:09:25: Und das war für mich immer ganz wichtig, da habe ich dann lieber weniger und lebt minimalistischer als wenn ich quasi ja mir das alles vielleicht leisten kann aber dafür täte tagtäglich einer Arbeit nachgehen muss in Anfangstrichen dich nicht aus freiem Herzen mache.

00:09:41: also mir war ganz wichtig dass ihr etwas tue was ich liebe und ich wusste zu dem Zeitpunkt nicht dass wir jetzt losfahren dass sich dann irgendwann diesen Weg zurück zu mir finde, auch zu meiner Spiritualität.

00:09:52: Die dann nach außen trage aber irgendwas in mir wusste es trotzdem schon.

00:09:56: ich kann das mal ganz schwer erklären.

00:09:58: also ich wusste ich muss diesen Schritt jetzt gehen?

00:10:00: Dann finde ich das was ich eigentlich suche.

00:10:03: und wenn ich das jetzt nicht mache und wir dass jetzt nicht riskieren dann werde ich das vielleicht nicht finden und ich hatte für mich immer dieses Gefühl von Ich würde vielleicht irgendwann entweder ja krank werden unglücklich werden.

00:10:13: also ich wusstes ist es einfach nicht.

00:10:16: Das ist nicht meins.

00:10:19: Natürlich haben das im Außen kaum irgendwelche Menschen verstanden.

00:10:23: Also niemand, eigentlich niemand.

00:10:25: und bei Jonas ist es so der hat mitgezogen aber ich weiß eher wäre vielleicht in so einem Job.

00:10:32: er hätte das eher annehmen können.

00:10:34: Bei ihm war das gar nicht so.

00:10:35: der innere Prozess.

00:10:36: Er ist jetzt auch froh drüber, er ist auch dankbar dafür dass er quasi mitgegangen ist sozusagen.

00:10:41: Aber bei ihm... Ich glaube er hätte sich er hätte es eher an nehmen können.

00:10:45: auf jeden Fall

00:10:46: Ja.

00:10:47: Also was du beschreibst, klingt jetzt so ein sehr hohes Bedürfnis nach Freiheit hast.

00:10:53: Was wir alle irgendwo haben.

00:10:55: So als Grundbedürfnungsfreiheit, Autonomie aber auch Sicherheit und die sind ja unterschiedlich ausgeprägt in jedem Menschen von uns.

00:11:03: und ich glaube dass jedes Leben egal für welches für uns entscheiden ja auch immer einen Preis kostet also vielleicht den Preis nämlich von Sicherheit.

00:11:15: Was würdest du sagen, welchen oder was musstest ihr aufgeben konkret um dieses Leben zu leben?

00:11:25: Also gerade zu Beginn ist mir also wir sind ja losgefahren und dann war erst mal so Urlaubsmodus an.

00:11:29: Das wäre erstmal easy.

00:11:31: Je länger wir unterwegs waren, desto mehr haben wir gemerkt okay stopp es jetzt unser Leben!

00:11:37: Wir fahren gar nicht mehr zurück irgendwann in eine schöne Wohnung wo's warm ist sondern das ist tatsächlich unser Leben.

00:11:42: Und da habe ich immer mehr realisiert dass wir auch diese Sicherheit aufgegeben haben, nicht im Sinne von ja dem festen Job oder so sondern einfach auch was unsere Kinder betrifft.

00:11:55: Was unser Leben betriffe.

00:11:56: also halt die Kita.

00:11:57: zum Beispiel mein großer ging in die Kita zu dem also vorher.

00:12:01: dann hat man da Entwicklungsgespräche.

00:12:03: es ist jetzt ein Beispiel der wird dir dann gesagt er entwickelt sich gut.

00:12:06: dies das war halt dann nicht mehr ne?

00:12:08: Da war dann im Außen keiner mehr der uns gesagt hat Wir machen alles richtig mit denen, sozusagen.

00:12:14: Also ich muss zu viel mehr mir selbst immer... also dieser Prozess fing so an dass ich verstanden habe okay Ich muss mir immer mehr vertrauen meinem Weg was ich fühle Was ich glaube was für uns und vor allen Dingen für meine Kinder das Richtige ist Ohne dass einer am außen sagt ja ihr seid auf einem guten Weg.

00:12:31: wir kennen es ja so aus unserer Gesellschaft.

00:12:34: Genau, im Kindergarten oder in der Schule hast du die Lehrer.

00:12:37: Da gibt es immer wen, der dir den Eltern dann sagt ihr Kind entwickelt sich toll oder ihr macht das richtig und da war niemand mehr.

00:12:43: Im Gegenteil, es hat jeder gesagt aus der Familie also meine Eltern auch bekannte so was wir machen ist absolut bescheuert.

00:12:51: Das könnt ihr nicht machen!

00:12:54: Und dann halt dieses eigene Selbstvertrauen zu haben.

00:12:57: doch dass ist das Richtige für uns?

00:12:59: Das war gerade die ersten anderthalb zwei Jahre ein krasser Prozess Und war nicht immer einfach und hat mich oft zweifeln lassen.

00:13:06: Ich habe auch sehr oft gedacht, okay was mache ich hier eigentlich?

00:13:08: Ist das wirklich das Richtige?

00:13:09: Also es gab sehr viele Tiefs wo ich selber dachte ok, wo ich dann an mir gezweifelt hab natürlich oder an der Entscheidung gezweiffelt habe.

00:13:17: Das war ein Prozess aber je länger wir da durchgegangen sind desto besser wurde das.

00:13:23: und mittlerweile bin ich da sehr gefestigt und weiß halt dass ist das richtige wahr.

00:13:26: Aber das war die ersten zwei Jahre diese Leitplanke Die fehlte halt plötzlich, die man so hat.

00:13:32: Woher?

00:13:33: Das finde ich total spannend am Punkt.

00:13:35: Aber wo du sagst ja also ich kann mir das gut vorstellen diese Kritik von außen, wo du dich auch selber hinterfragen hast mache ich ob das richtige und ich bekomme teilweise kein Feedback mehr über die Entwicklung meines Kindes zum Beispiel Und es wird eher kritisch betrachtet den Weg, den wir gewählt haben.

00:13:54: Was?

00:13:55: Woher weißt du?

00:13:56: Du sagst jetzt jetzt mich da sehr gefestigt Woher weißt du, das ist die richtige Entscheidung für dich?

00:14:01: Für eure Familie oder was?

00:14:03: Für Momente.

00:14:04: In welchen Momenten spürst du das?

00:14:05: Ja!

00:14:05: Das ist der richtige Weg.

00:14:09: Also damals war es so dass ich vorher ja also meine eigene innere spirituelle Entwicklung und meine eigene Heilungsreise fing ja schon so mit achtzehn neunzehn an wo ich mich angefangen habe mehr mit Spiritalität zu beschäftigen und mit meiner eigenen Heilung sozusagen und hab da schon das Glück gehabt auch einen sehr, sehr guten Mentor zu haben.

00:14:30: Also damals der mir sehr viel gezeigt hat auf wie ich den Kontakt zu mir selber aufbaue und meine innere Stimme quasi fragen kann hey bin ich auf meinem richtigen Weg?

00:14:38: Wie ich mich mit mir selbst connecte?

00:14:40: Und das konnte ich in Anführungsstrichen zum Glück schon.

00:14:43: und dann darauf habe ich mich... Ich hab dem einfach vertraut meiner inneren Stimme weil ich dann... Ich bin ganz oft dann in mich gegangen und gesagt okay ist es noch das Richtige?

00:14:50: und es war immer ein klares Ja Und ich so, okay, dann machen wir weiter.

00:14:55: Dann sind wir wohl auf dem richtigen Weg und das hat mich damals gehalten und getragen durch die schwierigen Phasen quasi so durchgebracht oder halt gar.

00:15:05: nicht nur heute sondern so.

00:15:06: nach anderthalb Jahren fing es an.

00:15:08: Dann haben andere Reisefamilien immer öfter getroffen und dann haben wir die ersten Freilärner getroffen.

00:15:12: Wir haben die ersten Reise Familien getroffen, die auch schon länger unterwegs sind oder auch Aussteiger, die wollen das dann schon wieder gelebt haben.

00:15:21: ist es dann glaube ich so, wenn man erst mal aus seinem alten Konstrukt rausgeht.

00:15:27: Ist man erstmal sehr einsam?

00:15:28: Das war auch noch vielleicht etwas was da nach dazukam.

00:15:32: Es fühlte sich auf einmal sehr, sehr einsamm an weil man hat halt sein System verlassen und war plötzlich alleine und keiner hat gesagt das ist gut sowas hier macht.

00:15:41: aber Dadurch entstand ja dieser Raum, dass wir Leute angezogen haben die auch so denken wie wir.

00:15:46: Und die kamen dann nach und nach immer mehr in unser Leben.

00:15:49: Dann hab ich gedacht okay stopp es gibt noch mehr von mir sozusagen die auch halt so denken oder fühlen.

00:15:55: Und dann fing man an halt wieder noch mehr daran zu glauben das man auf dem richtigen Weg ist.

00:16:00: also auf einmal kam er dann nachdem mich an mich selbst geglaubt habe im Inneren Auch dann die Bestätigung von außen Von ganz anderen Menschen zwar aber die kam dann so nach anderthalb zwei Jahren auch.

00:16:10: Aber man musste erst einmal, also ich persönlich kann da nur von mir sprechen.

00:16:12: Wir mussten erst einmal durch diese Einsamkeit so ein bisschen durch, durch die Zweifel und halt diese Tiefphase so durchhalten.

00:16:20: Genau!

00:16:21: Und dann wurde es besser.

00:16:23: Ja, das ist spannend.

00:16:28: Ich finde mich sehr wieder in dem was du sagst vor allem mit dem Teil, ja wir mussten erst mal durch die Einsamkeit und die Zweifel durch.

00:16:35: Auch ich habe das erlebt als wir ausgewandert sind und es war ganz spannend.

00:16:38: Wir haben auch ein Podcast über unsere Ausforderungen gemacht und dann kam häufig das Feedback zu naja wenn ihr so viel zweifelt dann kann es ja wohl nicht das Richtige sein.

00:16:47: Ja also dieses Feedback haben wir oft bekommen und... Ich fand das ganz spannend!

00:16:53: Ich hab da auch viel darüber reflektiert.

00:16:54: mich interessiert gleich auch deine Sichtweise weil So das Gefühl, dass viele Menschen geben zu früh auf.

00:17:02: Also wenn es unbequem wird... Was ist ja WIRT?

00:17:04: Wenn du deine Komfortzone verlässt, wenn du deine Couch verläsest,... ...wenn du dein gewohntes Umfeld verläscht, die gewohnten Strukturen verläszt, dann wird es un bequem werden!

00:17:13: Und viele haben diesen Traum vom Auswandern oder vom Kemperleben und geben dann doch schnell auf und sagen alle ist doch alles viel zu unbequem.

00:17:22: Jetzt bin ich hier alleine und ich kriege Kritik von meiner Familie.

00:17:25: da muss man auch unheimlich stark sein Um dann weiter sozusagen dran zu bleiben und zu sagen, das gehört jetzt auch dazu.

00:17:34: Was war so in dir?

00:17:35: Was hatte ich da so stark bleiben lassen?

00:17:38: Würdest du sagen es ist die spirituelle Verbindung mit deinem Partner am Austausch?

00:17:42: Du hast ja gesagt.

00:17:44: natürlich werden immer wieder Zweifel, ist das das Richtige?

00:17:47: Und wie seid ihr damit umgegangen also mit diesen unbequemen Phasen?

00:17:57: Also was hat euch durchhalten lassen eigentlich?

00:17:59: Vielleicht diese Frage.

00:18:01: Hey, du wundervolle Seele!

00:18:04: Vielleicht wünscht ihr schon länger

00:18:06: überall

00:18:06: und ganz flexibel mit mir zu praktizieren – mit Yoga, Meditationen, Ritualen und kleinen Momenten der Achtsamkeit für den Alltag.

00:18:15: Genau dafür habe ich die Wanderbadweil Yoga

00:18:17: App kreiert.

00:18:19: Dein Zuhause für gelebte Spiritualität.

00:18:22: Gemeinsam mit meinem wundervollen Teacherteam findest du dort Yoga, Meditationen, Achtsamkeit, Rituale und inspirierende Journeys.

00:18:30: Alles an einem Ort liebevoll gestaltet für deinen Alltag!

00:18:35: Und im Community-Bereich sind wir wirklich verbunden – ich teile dort Impulse zu unserem jeweiligen Monatthema, lese eure Beiträge Antwort auf Fragen ein Raum für echte Näh- und Austausch unter likeminded people.

00:18:48: Hol dir jetzt die Wanderbad-Walt Yoga App und werdet heil dieser besonderen Community.

00:18:53: Den Link findest du in den Shownauts, ich freu mich sehr dich dort ganz bald auf der Mathe zu sehen!

00:19:00: Ja das ist spannend.

00:19:00: also ich glaube dass es normal ist zu zweifeln gerade wie du sagst wenn man die Komfortzone verlässt wird's unbequem.

00:19:07: aber da ist ja auch erst glaube ich die Möglichkeit für das persönliche Wachstum gegeben und wir sind hier auch alle sehr konditioniert eben nicht mehr nur im Außen seine Bestätigung sucht von anderen Menschen, sondern halt einmal anfängt sein eigenes individuellen Weg zu gehen.

00:19:26: Der ist einfach in unserer Gesellschaft aktuell noch krass einsam und unbequem weil wir von vielmehr Menschen... oder wir kriegen ja vielmeher dieses Feedback hey das kann ich richtig sein!

00:19:37: Das macht ja gar keiner so als zu sagen hey cool dass ihr euch traut also ein Hey Cool Dass Ihr euch Traut hört man ja kaum Nur von sehr sehr wenigen.

00:19:46: Und uns hat einfach In diesen Phasen, wo ich – also ich habe teilweise mehr Gezweifel als Jonas tatsächlich.

00:19:53: Weil ich aber auch anfälliger bin für die Energien von außen so.

00:19:59: Ich nehme das noch mal vielmehr in mir auf.

00:20:02: Mich hat durchhalten lassen, dass ich einfach daran glauben wollte, dass meine innere Stimme, was ich fühle nicht falsch sein kann wenn ich das fühle für mich und Ich wusste aber auch, dass es unbequem werden wird.

00:20:20: Das war mir eigentlich von vornherein klar.

00:20:21: also so naiv bin ich da gar nicht ran gegangen und Auch in der Beziehung mit Jonas war es ja auch teilweise sehr schwierig weil wenn du auf einmal mit deinem Partner jeden tag, vierundzwanzig sieben auf so einen Raum bist Kommt Themen hoch Also die Du in der beziehungen eh schon hattest Aber Die Zeigen sich Und Vielleicht hat Mir Da Schon So Ein bisschen meine Meine Weitsicht geholfen, dass ich halt wusste okay das was sich jetzt zeigt war immer schon da.

00:20:47: Ich konnt's nur nicht erkennen weil es war ja schon da sonst hätten wir dieses Thema jetzt nicht also jetzt mit Jonas oder andere Sachen.

00:20:53: und dann habe ich versucht es positiv zu besetzen und mir gesagt ok ist doch eigentlich ein geschenk dass ich jetzt diese Themen zeigen und ich sie jetzt auflösen darf und nicht Jetzt daran.

00:21:03: also Zweifel weil die waren ja sicherlich schon immer da Sie waren einfach noch nicht sichtbar.

00:21:08: Und Dieser Schritt raus aus meiner Komfortzone, aus unserer Komfortzone als Familie hat uns ja erst ermöglicht vielleicht Themen aus einer anderen Perspektive sozusagen zu sehen die ich vorher nicht gesehen habe.

00:21:19: Die aber auch da gewesen wären wenn ich im System geblieben bin nur vielleicht dann werden sie erst in zehn Jahren rausgekommen oder weiß ich nicht?

00:21:25: Vielleicht auch nie.

00:21:27: das ist so

00:21:29: und es finde ich eine total wichtige Botschaft Ja dass auch Zweifel nicht unbedingt ein Anzeichen für den falschen Weg sind

00:21:39: Nee, genau.

00:21:40: Also glaube ich gar nicht im Gegenteil.

00:21:42: Nur die eigenen Zweifel sind es auf jeden Fall nicht.

00:21:46: Vielleicht werden von außen immer noch mehr Stolpersteine kommen.

00:21:49: Da muss man auf jeden fall differenzieren.

00:21:52: Wann merke ich dass ich auf meinem falschen Weg bin?

00:21:53: Aber das sind ja nicht meine eigenen Zweife.

00:21:56: meist glaube ich nicht.

00:21:56: also wenn vielleicht nochmal da drunter zu schauen ist so wie mit der Angst eine Angst ist ja auch nicht.

00:22:02: Wenn ich Ängste habe sind es ja auch Nicht unbedingt Ängsten die mich davon abhalten sollen, sondern die mich nur warnen wollen.

00:22:11: Weil mein konditionierter Verstand gelernt hat das ist gefährlich da darfst du nicht lang gehen.

00:22:16: aber das heißt ja nicht dass sie Angst unbedingt recht hat so.

00:22:21: Das ist vielleicht mit dem Zweifel das gleiche.

00:22:23: der innere Zweifler möchte ja nur nochmal abchecken.

00:22:27: hey es ist wirklich richtig und das ist eher der verstand.

00:22:30: wenn man auf Herzensebene dann versucht zu reagieren dann merkt man hey warte unter dem zweifel unter meiner angst da fühle ich ein klares Ja.

00:22:41: Ja, spannend.

00:22:43: Du hast vorhin erzählt, was dich auch so ein bisschen bestätigt hat.

00:22:49: auf deinem Weg war dann die Verbindung mit anderen Menschen, die einen ähnlichen Lebensweg gewählt haben?

00:22:55: Du hast berichtet von den ersten Freilernenfamilien.

00:23:02: Kannst du darauf ein bisschen eingehen, weil ich bin mir sicher viele die jetzt zuhören haben sich bereits auch schon diese Frage gestellt ihr seid mit zwei Kindern unterwegs.

00:23:08: Wenn man nachrechnet okay dein erster Sohn war schon da dann sind wahrscheinlich dein erstes Kind schon schulpflichtig.

00:23:14: wenn man wahrscheinlich seit ihr nicht mehr in Deutschland gemeldet Du kannst ja gleich mal was dazu sagen Was ist eure Sicht zur Schulbildung?

00:23:21: Wie hatte ihr das für euch gelöst?

00:23:24: Ja erzähle doch mal ein bisschen was darüber.

00:23:27: Ja wir sind ja los dabei Noch nicht klar, wie lange wir reisen.

00:23:31: Das hatte ich ja schon gesagt.

00:23:32: also die waren eins und drei als wir losgefahren sind Und Wir haben gesagt wir machen das jetzt erst wenn wir gucken da.

00:23:39: zu dem Zeitpunkt wussten wir nicht mal ob wir es finanziell überhaupt geschaffen.

00:23:42: dass war auch noch immer stand total in den Sternen.

00:23:45: und Als ist dann so zum thema Schule kam also mein großer wo wir dann wussten okay der wird jetzt eigentlich eingeschult.

00:23:57: im Sommer haben wir uns natürlich die frage stellt ok Gehen wir jetzt wieder zurück, bleiben wir in Deutschland.

00:24:03: Da waren wir noch angemeldet.

00:24:03: Wir mussten uns ja gar nicht abmelden.

00:24:05: Das war noch gar kein Thema weil wir eben kein schulpflichtiges Kind hatten.

00:24:09: und die ersten Jahre hat Jonas auch remote fest angestellt noch gearbeitet also das passte alles.

00:24:15: Und dann haben wir zum Glück vorher schon Familien kennengelernt, die eben freilernen oder die halt andere Wege zum Lernen gefunden haben auch online Unterrichts schon gemacht haben und gemerkt okay es geht ich habe halt Kinder kennengelernt schon einiges drauf hatten, so mit acht oder mit neun wo man denkt wow die gehen gar nicht in die schule.

00:24:34: und das hat mir den mut auch gegeben zu sagen okay wir versuchen dass.

00:24:37: also wir haben am anfang einfach nur gesagt wir versuchen das einfach mal und schauen wie es wird.

00:24:41: Und zwar immer wichtig.

00:24:42: allerdings vielleicht erst ist doch mal was anders als bei den bei einigen Freiländern.

00:24:47: also gibt ganz viele verschiedene die haben alle eine andere vorstellung.

00:24:51: es gibt wirklich alles mögliche und wir sind schon auch oder wir haben schon Voraussetzung für uns immer gestellt, dass wir sagen okay.

00:25:02: Wir wollen schon das.

00:25:03: falls es irgendwas schief geht wenn wir sagen wir müssen wieder zurück nach Deutschland kann ja immer passieren Krankheit finanzielle Situation egal was Das mein Kind dann oder unsere Kinder in die Schule gehen müssen aber dann meinetwegen in die dritte klasse vierte Klasse zweite klasse völlig egal Wenn sie da in der zweiten dritten vierten klasse sitzen dass Sie zumindest den stoff auch können denen die anderen kinder können.

00:25:24: also das war für mich kein Keine Option, dass mein Sohn mit neun Jahren noch nicht lesen kann.

00:25:30: Obwohl es natürlich auch die Theorie gibt das Kinder auch mit elf Jahren lesen können.

00:25:33: aber ich wusste okay wenn er neun ist und würde in die vierte Klasse gehen.

00:25:36: wir sitzen dann in Deutschland in der vierten Klasse und kann ich lesen.

00:25:40: Dann finde ich das persönlich schlimm weil mein sohn ja dann einfach komplett wahrscheinlich Ja, aus seiner Perspektive.

00:25:49: Wie schlimm muss das sein?

00:25:50: Das war uns immer wichtig dass wir das auf jeden Fall im Auge behalten.

00:25:54: trotzdem halten wir uns nicht strikt an den deutschen Lehrplan.

00:25:57: aber wir haben schon geguckt dass wir uns da so ein bisschen orientieren und das haben wir erst mal die ersten zwei drei Jahre alleine gemacht bis zur dritten Klasse.

00:26:04: also man der geht jetzt tatsächlich in die vierte offiziell der ältere.

00:26:07: Und jetzt seit letztem Herbst geht er auf eine online Schule Aber nicht auf ne freie online schule.

00:26:13: das klappt super viermal die Woche.

00:26:18: Zwei Tage lang, zwei Tage kurz und nebenbei immer noch so ein bisschen gucken wir was wir nochmal in Mathe machen oder mal ein bisschen Deutsch, wo er Schwierigkeiten hat und das begleiten wir schon auch noch.

00:26:27: also es bringt ihm super viel Spaß.

00:26:29: aber es ist auch ohne Noten, ohne Druck, ohne irgendwie genau das halt nicht ja und das macht er erst seit letztem Jahr weil wir gemerkt haben dass da dann schon auch Output input von außen fehlt.

00:26:45: Er kriegt jetzt von jemandem anderen mal was erklärt oder er muss auch Dinge präsentieren, nachfragen wenn er etwas nicht versteht.

00:26:51: Das ist natürlich was anderes als wenn nur ich als Mutter der Vater danebensitzen und ihm das beigetragen.

00:26:56: Und das ist schon etwas, was jetzt aber auch erst so letztes Jahr sich rauskristallisiert hat wo wir gedacht haben okay da ist eine Veränderung jetzt dran und da sind wir happy mit und er auch.

00:27:08: Bei meinem Kleinen ist es so, der ist jetzt offiziell Zweite.

00:27:12: Der ist ganz anders Ganz anders.

00:27:16: Und würde jetzt nicht einfach sagen, ja ich möchte jetzt auch ganz viel lernen.

00:27:20: Also bei meinem Großartig gar keine Schwierigkeiten hat alles gelernt immer freiwillig und war sehr strebsam in allem aber von sich aus also schon intrinsisch und beim Kleinen ist das alles ein bisschen anders.

00:27:30: Aber auch spannend zu sehen so wie zwei Kinder so unterschiedlich sind und er beginnt jetzt nächsten Monat auch mit der online Schule.

00:27:40: Ja, spannend.

00:27:41: Ich finde das sehr, sehr spannendes Thema und ich glaube es bewegt viele, viele Menschen nicht nur die, die unterwegs sind, viele Eltern natürlich vor allem da unser deutsches Schulsystem ja auch sage ich mal infrage steht vor allem auch in Bezug auf die Entwicklung von AI wo ja auch hinterfragt wird.

00:28:03: natürlich wird das Lernen in Zukunft zu stattfinden wie wir's kennen seit den letzten hundert Jahren Und wir leben ja zum Beispiel hier in Portugal und es gibt hier keine Schulpflicht, was an der Grunde ist warum eben viele Familien auch noch ähnlich wie ihr hier im Camper-Wand unterwegs sind sehr minimalistisch leben.

00:28:23: Und ihre Kinder Homeschoolen und sich teilweise denn eben auch an bestimmten Richtlinien orientieren, wie zum Beispiel Cambridge Certificate oder eben auch das portugiesische Schulsystem wo du dann eben jedes halbe Jahr einen Test machen musst.

00:28:41: Und auch wir sind in diesem Prozess.

00:28:44: unser Sohn ist jetzt viel und ein halb also wir haben noch ein bisschen Zeit aber es geht jetzt schon so richtig vor Schule und deswegen beschäftigen uns auch sehr sehr viel mit dem Thema und finde es immer wieder spannend auch mich mit Menschen auseinanderzusetzen und einfach zu hören was gibt es da für unterschiedliche Perspektiven Möglichkeiten?

00:28:59: Erfahrungen von verschiedenen Familien.

00:29:04: Ich kann das nur bestätigen, dass du sagst ich habe auch schon viele Kinder hier kennengelernt die unheimlich switched on sind nicht zur Schule gehen und trotzdem ganz viel Wissen und Lernen können.

00:29:16: aber auch muss man sagen weil es sehr engagierte Eltern gibt, die nicht keinen Nine to Five Job haben und sich sehr stark hingeben dieser Rolle als Eltern und auch, weil Homeschooling ist ja sage ich mal irgendwo auch unbequem.

00:29:30: Weil du bist ja dann derjenige, der damit den Kindern sitzt und den Stoff braucht.

00:29:35: Und das ist ja auch eine Entscheidung diese Zeit zu investieren mit den Kindern zu lernen und statt, ich sag mal Stadt zu sagen okay die gehen jetzt in deine Institutionen, ich gearbeiten also und es ist ja sehr viel Zeit die ihr dann miteinander verbringt.

00:29:54: Ja, ihr habt euch auch für ein solches Leben entschieden wo ihr ganz viel Zeit zusammen verbringt.

00:29:59: Was erzähl doch mal was ist das zu sagen?

00:30:01: Was liebst du an diesem Leben?

00:30:03: Was findest du wunderschön an dieser Nähe?

00:30:06: ja auch aber dann eben auch etwas und vielleicht auch Downsides weil es hier einfach sehr eng ist auch im Camp bei irgendwie Quadratmeter habt ihr!

00:30:13: Ich weiß es ehrlich gesagt nicht genau.

00:30:14: also kein großer Camper der ist nur sechs Meter dreißig lang Es hat aber so ein kleines Raumwunder als ich glaube so knapp sieben Ich weiß es aber gar nicht so richtig.

00:30:28: Genau, könnte Jonas jetzt glaube ich eher beantworten?

00:30:30: Also ich vermute so acht.

00:30:33: Ja die Zeit ist schon sehr intensiv.

00:30:35: also ich hab's sehr genossen mit den Kindern als sie kleiner waren auf jeden Fall da.

00:30:39: Jonas hat ja anfangs remote fest angestellt halbtags gearbeitet.

00:30:43: also wir haben das bewusst so gewählt.

00:30:45: Das war auch ein bisschen glück aber irgendwie vielleicht auch nicht weil sich dann doch gefügt hat dass er so kam und war es einfach so, dass ich es genossen habe.

00:30:55: Tatsächlich total und auch dankbar dafür war, dass das so war weil ich mir mal gesagt hab okay wenn nicht also bei meiner Einstellung als Mutter ich wollte schon gerne diese ersten Jahre intensiv begleiten.

00:31:08: Das habe ich mir.

00:31:08: dann war für mich super wichtig.

00:31:11: jetzt sind wir an dem Punkt genau.

00:31:12: das ist ja der spannende auch mit der online Schule.

00:31:15: jetzt mit acht und zehn sind beide jetzt.

00:31:19: Jetzt gehen sie zwei Mal die Woche in Also lange Tage in die Online-Schule, weil lange Tage sind nicht lange Tage.

00:31:25: Das klingt jetzt vielleicht... also das ist dann irgendwie von halb zehn bis eins.

00:31:28: Das ist jetzt nicht lang aber das sind sozusagen die Verstunden und da bin ich jetzt auch genauso dankbar für.

00:31:35: Sie kriegen jetzt Input voraus und ich habe jetzt auch mehr Zeit mal für mich, weil ich jetzt ja seit zwei Jahren auch wieder merke schaue Was möchte ich?

00:31:43: Also das entwickelt sich ganz automatisch.

00:31:45: So, ich war am Anfang total vielleicht so ein bisschen die Glocke.

00:31:48: Ich hab's aber auch gerne gemacht und genossen.

00:31:51: Und so langsam, genau, fängt es an dass ich jetzt auch genieße, dass sie jetzt die Online-Schule haben und ich jetzt Zeit für mich habe oder auch meine eigene Arbeit mehr usw.

00:32:01: Und trotzdem ist es immer noch so, dass wir das sehr genießen.

00:32:05: Wir genießen es, dass weh immer die Mahlzeiten zusammen teilen können also wie Frühstücken zusammen, wir essen zusammen Mittag, wir Essen zusammen Abendbrot.

00:32:11: Trotzdem sind sie jetzt ja auch älter und dadurch, dass Sie vielleicht auch so frei aufgewachsen sind.

00:32:17: Auch ein Stück weit selbstständiger habe ich das Gefühl also die sind schon sehr... Sie gehen dann raus und rennen los und je nachdem wo wir sind.

00:32:23: Also jetzt gerade hier vielleicht nicht in der Stadt aber wenn wir an anderen Orten sind oder wir sind ja auch nicht immer nur unterwegs.

00:32:29: Wir waren ja auch zwei Winter sehr lange im Portugal zum Beispiel.

00:32:32: da standen wir dann an einem Platz lang mit anderen drei vier Familien.

00:32:36: Da haben sie dann Freundschaften geschlossen.

00:32:37: Da waren sie den ganzen Tag nicht zu sehen.

00:32:40: Das genießen die Kinder genauso wie wir und wir haben dann natürlich diese freie Zeit genossen, aber sie konnten sich halt komplett ausleben.

00:32:46: Also den ganzen Tag draußen spielen.

00:32:49: Und es ist ein Beispiel vielleicht gestern erst eine Familie getroffen.

00:32:54: Wir sind ja gerade Osterferien in Deutschland.

00:32:57: Die Stadt neben uns und der Sohn kam raus und dann dachte ich auch cool guck mal das ein Kind geht doch mal hin und die gehen halt sofort hin für dieses selbstverständlichen Spiel zu haben weil die das gar nicht anders kennen.

00:33:06: Aber ich glaube er war auch so acht oder neun Spielen drin.

00:33:11: Also der war schon deutlich weiter, hat sein Handy rausgeholt und meine Kinder haben kein Handy die wissen gar nicht.

00:33:18: Die kennen natürlich das Handy von unserer Arbeit klar durch Instagram und so wissen sie dass wir mit Handys arbeiten aber sie selber haben keinen Handy Und damit kommt die gar nicht zurecht.

00:33:27: Mama, nee lass mal und so wir gehen Fußball spielen.

00:33:29: Haben sie ihn auch gefragt?

00:33:30: Wollen wir Fußball spielen gehen?

00:33:31: Nee ich spiele doch kein Fußball und lasst mal hier guck mal.

00:33:33: und dann wollte er ihnen immer das neue Computerspiel zeigen aus seinem Handy.

00:33:36: Das ist schon ganz spannend was ich in Deutschland oft beobachte und da bin ich dann wiederum froh dass Sie einfach dieses freie Leben haben aber auch so viel Zeit mit uns vielleicht noch verbringen und man merkt es also das ist jetzt ja nicht so eben wo sie älter werden.

00:33:50: jetzt gerade mein zehnjährige auch der fordert natürlich jetzt schon auch seine freie zeit oder trifft sich auch manchmal mit seinem Kumpel dann im Zoom-Call, den er in Portugal zum Beispiel kennengelernt hat.

00:34:01: Sie haben ja feste Freunde nur nicht so wie man das vielleicht in Deutschland kennt dass sie jeden Tag die gleichen Leute treffen sondern ihre Freunde treffen sie dann vielleicht zwei drei Monate im Jahr intensiv und dann wieder ein halbes Jahr nicht aber man trifft dich wieder.

00:34:13: also trotzdem sind es deren Freunde.

00:34:15: das ist auch nochmal so ein Thema was ich oft gefragt werde.

00:34:18: einfach

00:34:19: Ja Freundschaften

00:34:20: Genau genau Ja, ich kann nur sagen die genießen das aktuell noch.

00:34:25: Also wir haben den Winter jetzt in Schweden in einem Haus verbracht.

00:34:29: da hatten wir ja alle mal mehr Raum.

00:34:31: Wir hatten wirklich ein relativ großes Haus.

00:34:33: Die Kinder hatten ein eigenes Kinderzimmer.

00:34:34: Wir hingen trotzdem alle immer in meiner Küche zusammen rum und haben nach drei Monaten also wir waren keine sechs ganz fünf oder halb Monate war uns glaube ich in Schwede Nach drei Monaten gesagt so?

00:34:45: Jetzt nee doch nicht!

00:34:47: Weil wir haben für uns tatsächlich getestet ob Schweden vielleicht eine Land wäre dass wir auswandern würden.

00:34:53: Hule wusste ich.

00:34:54: Und warum

00:34:55: nicht?

00:34:55: Das interessiert mich jetzt sehr.

00:34:59: Wir haben extra den Winter gewählt, weil wenn der Sommer ist das schön, das wussten wir!

00:35:05: Es war auch schön, wir waren relativ weit im Norden und ich wusste, wenn dann bin ich relativ weit nach oben, da es noch wenig besiedelt und die Natur ist da unglaublich schön.

00:35:15: aber es war schon so dass wir gemerkt haben okay der Winter ist halt sehr dunkel es ist sehr kalt Wir sind keine Wintermenschen, haben wir für uns dann doch feststellen dürfen.

00:35:27: Also wir könnten da nicht für immer leben weil der Winter ist auch sehr lang.

00:35:32: also der geht ja wirklich von von Oktober bis bis jetzt noch sozusagen und das wäre nichts zum Leben.

00:35:40: für uns haben wir festgestellt klar es ist ein sehr schönen Schweden und wir lieben Schweden aber man kriegt unglaublich günstig Häuser so ist es nicht.

00:35:50: Aber zum Auswandern und zum Leben.

00:35:52: Und dann noch die Schulpflicht, dann hat man natürlich wenn man da ein paar Monate ist auch ein paar Sachen nochmal aus einer anderen Perspektive mitbekommen, die du als Tourist ja niemals sehen kannst.

00:36:02: Da hat uns dann vieles nicht mehr gefallen das wir gesagt haben so Nö!

00:36:05: Das ist es nicht... aber es war mal spannend für uns sechs Monate in einem Haus zu sein um zu merken okay wir vermissen das Wohnmobil.

00:36:12: Okay spannend Ja Du hast ja vorhin darüber gesprochen dass viele Themen sich Sich mal durch den verengten verdichteten Raum eines Wohnmobiles zeigen, die vielleicht vorher schon da gewesen sind.

00:36:25: Aber durch dieses Zusammensein, enger Zusammensein sich vielleicht schneller zeigen oder direkter zeigen... Ich kann das ja ein bisschen nachvollziehen.

00:36:36: wir waren auch ein bisschen im Wohnmobil unterwegs nicht so lange wie ihr natürlich aber haben drei Jahre im Tiny House gelebt was wahrscheinlich Luxus ist gegen ich sag mal gegen Camper Dennoch auf engem Raum mit wenig oder gar keiner Privatsphäre.

00:36:53: Und mich interessiert natürlich sehr, wie schafft ihr es als Paar?

00:36:58: Ich glaube ja man muss ein verdammt gutes Team werden um so einen Leben möglich zu machen als Familie.

00:37:05: Wie schafft jetzt euch bewusst Raum für eine Nation nehmen oder auch mal alleine zu sein?

00:37:13: Ja das ist.

00:37:14: Anfangs war dass viel viel seltener der Fall als die Kinder so klein waren.

00:37:18: da ging das eigentlich gehaum.

00:37:20: Aber dann haben wir uns auch immer wieder bewusst gemacht, dass wir in der Wohnung vorher als die Kinder eben so klein waren diese Zeit auch nicht wirklich hatten.

00:37:27: also ich bin ganz oft mit den Kindern an abends eingeschlafen und noch in der wohnung.

00:37:31: aber das war dann auch das erste jahr im camper noch der fall bei der einschlafbegleitung.

00:37:34: ich bin ein mein kleiner hat der jüngere hat bis zwei war oder so nicht richtig durchgeschlafen Und ich war sowieso abends dann total müde und bin dann hab mit denen oben im alkuven dann auch immer geschlafen.

00:37:47: Das haben wir jetzt auch wieder am Schwedenhaus gemerkt.

00:37:52: Das ist nicht anders, also wir mussten auch im Schweden Haus wirklich bewusst Zeit füreinander suchen, auch am Abend dann noch die Kraft aufbringen zu sagen so wie unterhalten uns jetzt?

00:38:01: Wir setzen uns auf die Couch und machen den Fernseher nicht an oder halt nehmen nicht das Handy in die Hand oder solche Sachen.

00:38:09: Es ist im Camper eigentlich nicht anders tatsächlich nicht.

00:38:12: Und hier ist es halt das Schöne dass wir gerade wenn wir jetzt nicht im Winter schlecht ist, sondern eben warm ist.

00:38:19: Eine warme Sommerabende hat man auch noch draußen vorm Camper sitzt.

00:38:22: Man nochmal die Sonnenuntergänge ganz anders für sich genießen kann.

00:38:26: Meistens natürlich wenn es gut läuft am Meer steht.

00:38:28: also wir lieben halt die Atlantik-Küste auch sehr und dann ist man nochmal ganz anders auch connectet mit der Natur und automatisch auch fühlt man sich besser ist halt freier... Also das ist so ein besseres Lebensgefühl und dann kommt das automatisch dass man halt Lust hat draußen zusammen noch einen Wein zu trinken Und dann schlafen die Kinder ja in der Regel auch.

00:38:47: Also wir haben da auch immer darauf geachtet, dass unsere Kinder früh ins Bett gehen.

00:38:52: Auch heute noch!

00:38:53: Das ist schon etwas... Dass wir sagen so ab acht geht jetzt im Bett und sie dürfen noch lesen aber dann ist es ein bisschen unsere Zeit.

00:39:03: Manchmal auch ehrlicherweise zum Arbeiten natürlich.

00:39:06: also das ist oft einfach die Zeit wo wir noch arbeiten Aber wir uns trotzdem dann auch bewusst machen müssen Okay, heute mal nicht arbeiten.

00:39:14: Heute gehen wir mal raus oder setzen uns zusammen oder schauen auch mal gemeinsam ein Film oder so.

00:39:19: Also das ist wie gesagt jetzt war es in den sechs Monaten Schweden nicht anders tatsächlich.

00:39:24: Und dann

00:39:25: wisst ihr sowas wie eine Date Night?

00:39:26: Wir gehen jetzt mal zu zweit schön essen oder ins Kino weil das ist ja eigentlich nicht möglich, oder?

00:39:32: Das ist das Einzige.

00:39:33: tatsächlich gerade so Kino und Essen gehen und wir waren jetzt drei Monate in Deutschland weil wir aber auch wirklich ein bisschen Stress hatten mit der Buchveröffentlichung usw.

00:39:43: Zu wenig ausgenutzt, aber das ist so die Möglichkeit!

00:39:45: Wir sind ja immer mal in Deutschland für Heimatbesuch, Besuch meiner Eltern meine Geschwister oder Jonas Familie und da machen wir es dann mal tatsächlich.

00:39:53: Da gehe ich dann auch mit den Kindern ins Kino, weil für dies ist halt auch cooler einen deutschen Film zu gucken.

00:40:00: Das holen wir dann in Deutschland meistens nach.

00:40:04: Du hast gerade erzählt ihr liebt die Atlantikküste.

00:40:07: gibt es Lieblingsorte jetzt?

00:40:11: letzten sechs Jahren für euch entdeckt habt.

00:40:12: Schweden hat so gesagt, ist auf jeden Fall ein Ort den ihr sehr mögt vielleicht eher im Sommer.

00:40:18: gibt es für euch so Lieblingsorte wo es euch immer wieder hinzieht?

00:40:23: Amatlantik tatsächlich Nordspanien Galicien und ja Pantines.

00:40:29: aber ich muss dazu sagen Jonas ist leidenschaftlicher Surfer und die Kinder mittlerweile auch und dadurch sind wir halt sowieso immer irgendwie am Atlantik Und sie lieben alle Südfrankreich unten die Küste, Galizien aber auch unten die Algarve von Portugal.

00:40:44: Das sind so die Points glaube ich, das würde ich jetzt Jonas unterschreiben genau.

00:40:50: Das waren wir auch immer am meisten tatsächlich also Südfrankreich und Spanien und im Süden von Portugal.

00:40:56: Und gibt es für euch auch die Idee oder dass ihr noch mal das ausprobiert und sagen wie vielleicht probieren wir doch nochmal sesshaft zu werden irgendwo am Atlantik zum Beispiel?

00:41:06: Ja, also wir wissen jetzt nach Schweden das wenn wir Sessaf werden in Europa dann auf jeden Fall safe Normatlantik.

00:41:12: Also Frankreich eher weniger.

00:41:14: Dann Nordspanien da ist es einfach das Wetter.

00:41:17: Es ist wirklich nicht einfach mit dem Regen dort.

00:41:20: Das ist einfach schwierig.

00:41:22: gerade die Winter sind sehr verregnet und immer wieder hat sich auch für uns oft Portugal rauskriminalisiert.

00:41:31: ja wir sind noch nicht... Wir wollen auf jeden fall Sessav werden!

00:41:34: Das steht fest.

00:41:35: Das geht doch mit den Kindern nicht immer.

00:41:37: Also jetzt mit zehn geht es noch, aber ich denke so spätestens in ein, zwei Jahren müssen wir mal schauen dass wir dann in Sessa fern.

00:41:44: Wir überlegen nochmal eine größere Reise außerhalb von Portugal zu machen?

00:41:50: Tatsächlich liebäugeln wir mit der Panamerikaner noch gerade Aber spätestens danach würden wir in Sesa fern wollen.

00:41:59: Weil wir in Europa sind... Ja, gerne.

00:42:02: Jeden

00:42:02: sein solltet?

00:42:06: Also ich denke mal Portugal wird auf jeden Fall nochmal in sein vielleicht sogar dieses Jahr.

00:42:16: Ich würde gern noch mal so ein bisschen auf die innere Reise zurückkommen.

00:42:24: was würdest du sagen und ihr seid jetzt schon sehr lange unterwegs Was würdest du sagen, was wirklich über dich selber gelernt hast innerhalb dieser sechs Jahre?

00:42:38: Über mich selber.

00:42:39: Dass ich schon... Also es ... Ich hatte ein unglaublich großes Thema mit der Angst vor Ablehnung im Außen.

00:42:52: Das war so mein Thema glaube ich!

00:42:54: Das große Thema, womit ich echt wirklich lange lange, wo ich auch heute immer noch manchmal merke okay das kommt wieder hoch aber ist schon ganz anders damit umgehen kann.

00:43:03: Und da durfte ich einfach lernen, dass mein Selbstwert nicht davon abhängt was im Außen jemand denkt oder sagt.

00:43:10: also das war eines der größten Learnings für mich und das hat dann erst dazu geführt, dass sich überhaupt mit meiner spirituellen Gabe oder mit dem was ich weiß für mich selber, dass ich mich getraut habe damit rauszugehen.

00:43:22: Das hat ja unglaublich lange gedauert.

00:43:25: wenn ich lange lange Angst hatte... Ich hab immer gedacht okay wer bin ich denn?

00:43:28: Dass ich den Leuten erzählen kann.

00:43:31: Ich habe vielleicht doch die Gabe des medialen Highlands zum Beispiel, dass ich das jetzt hier so sage.

00:43:36: Das hat Passionäre gedauert, vielleicht sogar länger insgesamt und das war der Prozess, dass sich wirklich jetzt sitzen kann oder egal wo und dann einfach dazu stehen kann was ich für mich weiß wer ich bin.

00:43:48: also zu wissen wer bin ich um was ist vielleicht auch mal ein bisschen mein Ding in dieser Welt in diesem Leben?

00:43:53: Was ist meine Aufgabe?

00:43:55: und dazu auch zu stehen gewusst habe ich es vielleicht schon immer ein bisschen aber ich hab mich nie getraut auszusprechen weil diese Angstverabledung hatte.

00:44:03: Und das durfte ich ablegen in den letzten Jahren, das war so das größte Learning hier.

00:44:11: Was glaubst du wer du geworden bist durch diese sechs Jahre?

00:44:16: Also zum einen hast du gesagt okay du vertraust dir mehr, du traust dich mehr nicht zu zeigen.

00:44:22: aber wie würdest du sagen ist die Jasmin anders wenn wir die Jasbin vor sechs Jahren treffen zu der die jetzt ja heute sitzt?

00:44:29: Tatsächlich bin ich ruhiger geworden und viel mehr in mir gesettelt, also gefestigt.

00:44:34: Ich war früher sehr laut und immer am Außen so sehr präsent.

00:44:38: Man hatte mich auch oft wahrscheinlich so wahrgenommen eher als die witzige Laute.

00:44:42: aber das war halt nur der Selbstschutz So nach aus und dadurch dass sich das halt ablegen durfte bin ich jetzt viel viel ruhig geworden Und viel ja zentrierter in mir merke ich immer, wenn ich in das Deutschland komme.

00:44:57: Wenn wir wieder zurückkommen, dass dann ich oft dann zu hören bekomme was ist los mit dir?

00:45:01: Du bist ja gar nicht mehr so wie früher.

00:45:02: warum bist du denn so ruhig?

00:45:04: und da denke ich mir Ja weil ich eben nicht mehr diese Maske tragen muss die vielleicht irgendwie mich nach außen hin so zeigt damit ich so von meinem von mir ablenke.

00:45:13: oder ja mein Selbstschutz quasi mein Zaun den ich mir errichtet habe dem brauche ich nicht mehr, weil ich weiß jetzt wer ich bin.

00:45:20: Und das lässt einen glaube ich sehr in sich ruhen und das habe ich mittlerweile?

00:45:25: Da ist sicherlich... da sind noch Themen!

00:45:26: Das ist nicht die Frage aber zumindest muss ich ihn nicht mehr.

00:45:31: oder hab' ich nicht mal das Bedürfnis mich zu schützen so sondern dadurch dass ich jetzt weiß wer ich Bin und es zeigen kann.

00:45:40: und auch wenn jemand mich jetzt von außen vielleicht auslachen würde oder sagen würde ja du spinnst doch wird es mich nicht mehr so treffen und das hat es aber noch vor ein paar Jahren Da hättest du mich das total verunsichert.

00:45:51: Und ich hätte mich zurückgezogen und gedacht, nein, ich wusste, das war keine gute Idee so halt.

00:45:55: So sehr unsicher!

00:45:56: Ich hatte eine unfassbar große Unsicherheit die ich aber nach außen hin immer überspielt habe.

00:46:01: deswegen haben die Menschen im Außen ist niemals gedacht

00:46:04: was ich

00:46:05: eigentlich war.

00:46:06: also so ein typisches Bild eigentlich das kennt man ja auch.

00:46:09: Ja

00:46:12: Du wirkst sehr in... dass du sehr harmonie bist mit eurem Weg und sehr ja, sehr dahinterstehst.

00:46:23: Und sehr zufrieden bist auch mit dieser Wahl dieses Leben gewählt zu haben.

00:46:28: was sind so Momente im Alltag die das für dich ja immer wieder lebenswert machen?

00:46:33: dieses Leben wo du sagst da geht mein Herz auf und es bestätigt eigentlich auch immer wieder für dich diese Wahl diese Art euer Leben zu gestalten.

00:46:44: Das war jetzt erst gestern.

00:46:45: wir sind ja gestern erst wieder losgefahren.

00:46:47: Wir waren alle voller Vorfreude, das Wohnmobil zu parken und wieder alles cleanzumachen.

00:46:54: Einfach dieses Gefühl loszufahren ist bei uns allen so ein richtiges kleines Freudenfeuer.

00:47:00: Und wir sind alle total zum Glück auch die Kinder also zum Glück machen ja alle mit.

00:47:04: Total happy und aufgeregt und freuen uns und besprechen dann abends wo wir lang fahren.

00:47:09: Wir fragen natürlich die Kinder immer was wollt ihr sehen?

00:47:12: Die und die Möglichkeiten haben.

00:47:13: Wir wollte eher in der Naturschutzgebiet, wollen wir mal eine Stadt besichtigen.

00:47:17: So was halt?

00:47:19: Dann dürfen die natürlich auch sagen hey, wir wollen aber mal zum Skatepark und alles Mögliche.

00:47:23: Und dann wieder als Familie so abends alleine diesem kleinen Wohnmobil zu sitzen und diese Sachen zu besprechen oder überhaupt zu fragen wie geht es dir und sodass wir diese Ruhe haben und diese Zeit.

00:47:34: also wir sind zwar irgendwie total eng, aber trotzdem haben wir auch dadurch die Möglichkeit wirklich uns auch tiefgehendere auf tiefgehenderer Ebene zu unterhalten, auch mittlerweile mit den Kindern.

00:47:46: Die sind jetzt ja alt genug.

00:47:48: Ja das ist schon eine große Qualität glaube ich gerade in der heutigen Zeit weil ich das jetzt in Deutschland in den Monaten halt auch anders wahrgenommen habe und beobachten durfte und das gibt mir dann wieder das Gefühl von okay dass es für uns auf jeden Fall die richtige Weg denn ich weiß ja auch wie sensibel meine Kinder sind Beobachte ich das ja durch die Online-Schule, dass ich glaube, dass es auch auf jeden Fall für sie der richtige Weg war in diesen langsamen Steps.

00:48:13: Gerade mein großer ist unglaublich sensibel.

00:48:19: Du hast ein Buch geschrieben Trust and Breath oder Trust & Breeze.

00:48:25: Für wen ist dieses Buch geeignet?

00:48:31: Du hast mir sehr zukommen lassen und ich hatte auch ein bisschen Zeit darin zu lesen, es macht so Lust.

00:48:36: Ich finde nicht so Lust zu fahren.

00:48:38: also man kriegt so etwas Lust, Abenteuerlust.

00:48:42: Erzählt euch nochmal kurz was hier zum Ende unseres Gesprächs über das Buch.

00:48:45: wenn jemand mehr über deine Geschichte und deine Botschaft in den Erfahrungen lesen möchte?

00:48:51: Ja gerne!

00:48:52: Also in dem Buch schreibe ich tatsächlich über meine eigene Geschichte.

00:48:55: Also ich nehme die Leserinnen mit auf... meine innere Heilungsreise aber auch auf den äußeren Prozess.

00:49:03: Von dem Gedanken, dass ich zum Zirkus wollte bis hin... ...dass ich vor der Jahrzehnte im Jahrkrieg gelaufen bin und jetzt ja bis zum Nordkap.

00:49:12: letztes Jahr sind wir bis zum Nordkap gefahren.

00:49:15: Da endete auch so ein bisschen meine innene Reise.

00:49:17: also da hatte ich wirklich das Gefühl ich stand dann da und da hat sich was, da hat sie so einen Kreis geschlossen und das ist so ein bischen der ganze Weg.

00:49:26: Aber was mir wichtig war dass ich nicht nur über mich erzähle, sondern... Also mir war wirklich wichtig, dass jemand, der dieses Buch liest am Ende nicht denkt okay dann hat sie jetzt ein tolles Leben und dann heißt er ja, hat sie ihr Ding gefunden und macht ihr Ding und toll.

00:49:39: Das ist sicherlich auch inspirierend aber mir war trotzdem wichtig das jeder da drin auch so'n bisschen sich selbst wiederfindet und eigene Anhaltspunkte für sein eigenes Leben irgendwie reflektieren kann.

00:49:50: also vor allen Dingen weil ich möchte nicht zeigen oder sagen, hey das ist so muss es sein.

00:49:58: Also kann ja nicht jeder losfahren und sagen ich lebe jetzt im Wohnmobil.

00:50:02: Das ist erstmal gar nicht für jeden was?

00:50:04: Und es macht ihr auch nicht jedem so glücklich wie's mich glücklich macht!

00:50:08: Sondern dass halt jeder so ein eigenes individuelles Ding hat, was er halt im Leben finden darf und sich erlauben darf zu leben.

00:50:16: und da versuche schon dann den Leser und die Leserin so ein bisschen an die Hand zu nehmen mir eigenes Ding zu finden.

00:50:22: Und jeder, der vielleicht das Gefühl hat hey ich bin bereit was zu finden und... Ich brauch da ein paar Anhaltspunkte.

00:50:30: oder ich hab vielleicht doch auch los mit dem Wohnmobil loszufahren.

00:50:34: Oder eigentlich weiß ich was ich will aber trau mich nur noch nicht!

00:50:37: Da ist glaube ich das Buch auf jeden Fall das Richtige.

00:50:42: Oder gibt einem wahrscheinlich so ein paar gute Inspirationen, Reflexionen und ich habe ja die Leitmethode Im Laufe dieser ganzen Jahre entwickelt und die ist auch in dem Buch drin.

00:50:55: Da nehme ich den Leser mit, dass ich halt sage okay leid steht ja für also Leid.

00:51:01: Und dann die Buchstaben stehen immer für Liebe, Inschau, Gelassenheit, Heilung, Transformation und das ist das woran Ich mich immer halte wenn ich merke ok ich habe ein Thema das sich zeigt wie gehe ich damit um?

00:51:10: erstmal mit Selbstliebe mit Seltsannahme?

00:51:13: Dann komme ich in die Inschuhe darf ich nach Innen blicken dann in meine Gelassenkeit und über die Heilungen dann erst in die Transformation.

00:51:20: Und das ist etwas, was glaube ich jeder für sich anwenden kann.

00:51:22: Der gar nicht so tief in dieser spirituellen Sache drin ist.

00:51:27: also man muss jetzt nicht total schon sich Ewigkeiten mit Spiritalität beschäftigt haben um die Leitmethode für sich Anwänden zu können.

00:51:33: Sondern mir war wichtig dass man jeden Menschen abholt egal wo er gerade steht auch mit seinem Bewusstsein und Jeder da was es mit anfangen kann.

00:51:41: Also dieses Buch ist quasi Für Menschen die vielleicht noch nie mit Spiritualität beschäftigten haben und einfach sich nur fragen hey Ich habe Bock Ich vielleicht in meinem Leben finde, was ich eigentlich suche.

00:51:51: Aber vielleicht weiß ich gar nicht, was sich suche?

00:51:52: Aber ich weiß das mehr, was auf mich wartet und gleichzeitig auch für Menschen die sich schon länger mit tieferer Spiritalität beschäftigen.

00:51:58: Also das ist genau...

00:52:01: Ja du bringst in den Buch ja schön so diese äußere Reise mit der inneren Reise zusammen und dass sie auch

00:52:07: Hand

00:52:07: an Hand gehen.

00:52:11: Danke, dass du uns ein bisschen mitgenommen hast in deinem Buch!

00:52:13: Wir werden es natürlich hier verlinken unter dem Podcast.

00:52:19: Ja, auf eine schöne Reise mit dir.

00:52:22: Und ja zum Abschluss dieses Podcast was würdest du gerne wenn du dir jetzt vorstellst?

00:52:30: Hier sitzen ganz viele Menschen in diesem Raum was wir de facto tun während sie uns zuhören.

00:52:36: Was würdest Du diese Menschen gerne sagen oder mitgeben?

00:52:39: Was wäre so Deine Botschaft die Du ihnen vielleicht gerne mit geben möchtest?

00:52:49: Ich würde auf jeden Fall oder ich sage, sagen dass wir oder jeder Mensch sich erlauben darf wirklich sein inneres Licht zu finden.

00:53:02: Also seine innere Leidenschaft zu finden das was ein wirklich so zum Freude bewegt also die innere Freude kann man es ja auch sagen und diese nach außen zu tragen.

00:53:16: Dass wir uns letztendlich erlaubt dürfen wirklich nach unserer Freude zu leben unsere freude zu folgen die in die Welt tragen zu dürfen.

00:53:22: Weil ich glaube, wenn wir das alle tun würden und anfangen halt nicht mehr nur am Außen uns zu identifizieren sondern mit uns selbst also mehr Inschau zu betreiben und dann unser eigenes Licht finden und das nach außen tragen, dann wird es unglaublich viel verändern und könnte sehr viel ver ändern.

00:53:40: Und dass wir auch vielleicht dann verstehen, dass wir alle genau deshalb schon eine sehr große Verantwortung auch tragen oder wegkommen dürfen von dem, ach was soll ich denn schon als einzelne Person bewirken?

00:53:51: Sondern verstehen das jeder dieses Licht in sich hat und nach außen tragen darf.

00:53:56: Und jeder dann auch einen großen Impact hat.

00:54:00: also es ist ja nicht auch schon mit meinen Familienmitgliedern usw.

00:54:04: Also ich habe selbst erlebt, dass dadurch wir diesen Weg gegangen sind und am Anfang alle gesagt haben, das könnte doch nicht machen.

00:54:11: und ich bin diesem inneren Impuls dieser inneren Freude trotzdem gefolgt was ich jetzt bewirkt habe.

00:54:16: Also meine Eltern haben heute ein Wohnmobil und Reisen, so das hätten die nie gemacht.

00:54:20: Das heißt nicht aber ich wusste sie sind ja auch eigentlich eine Reise sehen, die hatten nur immer Angst davor.

00:54:26: Das ist so ein Thema und die waren die größten lautesten Menschen die gesagt haben kannst du doch nicht machen.

00:54:32: und heute sehen Sie wie sich meine Kinder entwickelt haben und sind eigentlich froh darüber dass wir es gemacht haben.

00:54:41: Man merkt wenn man das macht ganz schön vielen seinem Umfeld auch verändert.

00:54:48: Ja, vielen Dank Jasmin für deine Inspiration und für den Mut machen durch die Art und Weise wie ihr euer Leben lebt.

00:54:58: Toll dass ihr euch traut, sage ich dir.

00:55:00: Danke schön.

00:55:02: Auch wenn wenige es sagen ja!

00:55:05: Ich kann mir vorstellen das bedeutet und finde das immer wieder inspirierend Menschen wie euch zu begegnen, die ein unkonventionelles Leben wählen.

00:55:16: Ein unbequemes Leben wähl'n!

00:55:17: Ein abenteuerliches Leben wähle'n.

00:55:19: und ja ich fand es sehr erfrischend und inspirierend ein bisschen einzutrauchen in euren Alltag, in euer Leben.

00:55:27: Vielen vielen Dank dass du heute hier warst.

00:55:30: Ja danke an alle die zugehört haben.

00:55:33: und gibt's noch irgendwas was du zum Abschluss sagen möchtest?

00:55:38: Ja, vielen Dank, dass ich hier sein durfte.

00:55:40: Das hat unglaublich viel Freude bereitet und ja... Ich liebe es halt selbst mit so inspirierenden Menschen auch zu sprechen.

00:55:45: also das ist ja kann ich ihr nur zurückgeben und ich glaube oder ich hoffe auch, dass eben durch solche Gespräche andere Menschen sich angesprochen fühlen und denken hey warte mal!

00:55:56: So da könnte ich ja vielleicht auch mal bei mir schauen was ist denn da was ich in mir noch habe?

00:56:00: Was ich nach außen tragen darf.

00:56:03: Ja, Vielen Dank Jesmin Und ganz viel Liebe zu euch nach Magdeburg, wo ihr jetzt gerade seid.

00:56:09: Genau danke!

00:56:10: Viel Glück, viel Segen und Schutz für eure Reise jetzt durch Albanien und nach Griechenland.

00:56:19: Vielleicht sehen wir uns ja ganz breit hier in Portugal?

00:56:21: Ich würde mich freuen.

00:56:23: Auf jeden Fall.

00:56:23: also es ist nicht... Es ist wahrscheinlich tatsächlich

00:56:27: cool.

00:56:28: Gut ihr Lieben vielen Dank fürs Zuhören.

00:56:30: schön dass du hier warst und ich freue mich auf die nächste Folge wieder im Podcast.

00:56:34: Remember Who You Are.

Über diesen Podcast

Wanda Badwal, eine der bekanntesten und beliebtesten Yoga- und Meditationslehrerinnen im deutschsprachigen Raum, ist zweifache Spiegel-Bestseller-Autorin, spiritueller Guide und Speakerin. Sie ist eine frische, junge Stimme für die moderne spirituelle Bewegung.

Ihr erfolgreicher Podcast unter dem Namen „REMEMBER WHO YOU ARE“ zählt mehr als 1 Million Downloads.

Nach ihrer Karriere als Schauspielerin, Model und Viertplatzierte bei Germany’s Next Topmodel, schlug sie mutig ihren eigenen Weg ein und studierte die Philosophie und Praktiken des traditionellen, tantrischen Hatha Yoga und Ayurveda auf Bali und in Indien. Als „Vollzeit-Yogi“ lebt sie ihre Berufung, Yoga als spirituellen Lebensweg und Praxis der Selbsterinnerung zu vermitteln – getreu ihrem Kredo „Remember who you are“.

Mit ihrer authentischen Persönlichkeit fungiert Wanda als Brücke zwischen spiritueller und materieller Welt. Ihr „Down to earth“-Ansatz, frei von Dogmatismus, prägt ihre Lehren. Seit 2022 lebt sie mit ihrer Familie auf ihrer nachhaltigen Farm in Portugal, wo sie einen Ort der Heilung für Menschen, Tiere und Natur erschaffen.

Entdecke mit Wanda die faszinierende Welt der Spiritualität, des Yoga und erfahre spannende Insights aus der Psychologie und Wissenschaft. Für ein bewusstes Leben voller Liebe, Balance und Erfüllung.

Freue dich alle zwei Wochen auf neue Episoden, mit persönlichen Geschichten und wichtigen Erkenntnissen aus Wandas Leben, geführte Meditationen, gesungene Mantren sowie spannende Gespräche mit inspirierenden Menschen.

„Deine eigene Selbstverwirklichung ist der beste Dienst, den du dieser Welt erweisen kannst.“
- Ramana Maharishi

Wanda möchte dich auf deinem Weg inspirieren und unterstützen, dich daran zu erinnern, wer oder was du in der Tiefe wirklich bist. Viel Freude auf diese wundervolle Reise.

von und mit Wanda Badwal - Teacher for Yoga & Meditation, Author, Speaker

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