00:00:00: Wir haben dann mehr aufs Leben schauen.
00:00:01: Dann hat auch unser Leben eine gewisse Dramaturgie, einen gewissen Prozess den er zeigt!
00:00:08: Ich möchte heute darüber sprechen warum auch meine persönliche Praxis heute nicht mehr die ist wie vor fünf Jahren und auch nicht mehr, die vor zehn Jahren ist.
00:00:17: Und ich möchte euch so ein bisschen mitnehmen auf meine eigene Reise durch die Veränderungen meiner Yoga-Praxis und auch meine Beziehung zu meiner Yoga Praxis.
00:00:25: Yoga muss den Menschen angepasst werden, nicht der Mensch dem Yoga.
00:00:29: Also alle Lebensumstände unserer Alter, die Gesundheit, die Lebensphase in der wir sind, Konstitutionen also zum Beispiel ayurvedisch betrachtet, unser Alltag, unser Nährungssystem... all das sollte zuerst berücksichtigt werden!
00:00:43: Welcome to Remember Who You Are.
00:00:46: Ein Podcast, um dich daran zu erinnern wer oder was du in der Tiefe wirklich bist.
00:00:52: Ich bin Wanda und ich freue mich gemeinsam mit dir die faszinierende Welt der Spiritualität des Yoga unter persönlichen Weiterentwicklungen zu entdecken – zu hören und zu erfahren wie wir mehr Liebe, Balance und Erfüllung in unserem täglichen Leben integrieren können.
00:01:10: Schön dass Du hier bist!
00:01:15: Hallo my dears und willkommen zu einer neuen Podcastfolge hier.
00:01:20: Bevor wir rein starten ins heutige Thema, lass uns einen kurzen Moment für ein Check-in nehmen.
00:01:26: Das machen wir viel zu selten im Alltag wirklich einmal für den kurzen moment ehrlich reinzuspüren.
00:01:32: wo sind wir gerade?
00:01:33: wie geht es uns grade?
00:01:35: Du kannst diese Übung mitmachen auch wenn du im Auto unterwegs bist oder in der Bahn sitzt.
00:01:39: einfach die Augen offen halten.
00:01:41: dann nimm mir einmal einen tiefem Atemzug mit mehr atma ein über die Nase Und über den geöffneten Mund aus.
00:01:49: Lass los, lass die Schultern sinken noch zweimal.
00:01:51: so atmen ein und lang aus.
00:01:57: Entspannen den Bauch und nochmal sehr schön.
00:02:04: und vielleicht schließt du die Augen, vielleicht hältst du sie offen.
00:02:07: Du musst den Atem weiter sanft ein- und ausströmen.
00:02:13: Schultern entspannen, Bauch weich Gesicht zügeweich.
00:02:19: und nimm dir einen kurzen Moment hier um reinzuspüren in deinen Körper.
00:02:25: In deine physische Schicht, wie fühlst du dich heute im physischen Körper?
00:02:33: In deinem Pyjama, der dir gegeben wurde, in deinem Onze für dieses Leben?
00:02:38: Wie bist du heute hier?
00:02:44: Atme ein und aus einfach wahrnehmen.
00:02:46: Wo sitzen vielleicht Verspannungen?
00:02:50: Wo bist du gerade?
00:02:53: Physisch und ihm auch wahr.
00:02:56: Wie geht es dir mental, geistig?
00:02:59: Bist du klar und wach?
00:03:00: Bist du ein bisschen zerstreut, vielleicht ein bisschen dumpf?
00:03:05: Vielleicht hast du leichte Kopfschmerzen.
00:03:08: Atme ein und aus mit all dem was Du wahrnehmen kannst!
00:03:14: Es ist so kraftvoll, so heilsam einfach zu benennen was es ist ohne es verändern zu wollen, einfach nur wahrnehmen Wenn du magst.
00:03:25: leg auch gerne eine Hand aufs Herz oder spür jetzt in deinen Herzraum hinein.
00:03:30: atme einmal tief ein und raus in den Herzraum.
00:03:35: Nimm wahr was bewegt dein Herz.
00:03:38: Wie geht's deinem Herzen gerade?
00:03:44: Was fühlst du hier sehr schön?
00:03:55: Atme ein und aus, mit all dem was jetzt ist.
00:04:01: Wenn du so weit bist dann öffne wieder die Augen und komm in den Raum zurück.
00:04:07: Welcome back!
00:04:08: Und schönest du da willst?
00:04:11: Ich freu mich sehr.
00:04:12: Ja wie bin ich heute hier?
00:04:15: Hm... ja meine kleine Kostprobe wieso ein inneres Checkup wo ich anhören kann anfühlen kann.
00:04:23: Ja, körperlich bin ich ziemlich lediert gerade.
00:04:26: Ich habe hier so ein Thermalkehrpflaster im Nacken kleben.
00:04:31: Seit gestern hat sich alles zugezogen in meinem Nackenschulterbereich.
00:04:35: Marcel hatte das auch vor ein paar Tagen.
00:04:37: Er glaubt es kommt von unseren Kissen?
00:04:40: Kann natürlich sein!
00:04:41: Wir haben auch einen Topper drauf.
00:04:42: der ist irgendwie auch zu weich.
00:04:43: also das kann sein natürlich immer was eingeklemmt.
00:04:46: aber dann stand ich gestern auch noch auf dem Kindergeburtstag am Meer... ...im Wind.
00:04:51: Das hat das Ganze dann noch verschlimmert.
00:04:54: Und jetzt bin ich echt so total eingeschränkt, muss man meinen ganzen Körper hier drehen um überhaupt irgendwie nach rechts und links zu gucken.
00:05:01: Links total die Blockade.
00:05:03: Hat mir tatsächlich auch schon eine Ibo reingeschmissen heute Morgen.
00:05:05: Dementsprechend fühl mich etwas dumpf mein Geist ist nicht so klar leichte Kopfschmerzen.
00:05:12: Ich wollte den Podcast tatsächlich auch gestern aufnehmen aber ich habe mich gar nicht danach gefühlt als war gar nicht outgoing outspoken.
00:05:19: Das ist heute ein bisschen besser, also es fließt ein bisschen.
00:05:23: Und ich habe tatsächlich einfach gestern nur Yin-Yoga gemacht statt Podcast aufnehmen.
00:05:27: Ich sitze gerade hier in meinem wunderschönen Dom und bin ja schon in Einstimmung auf das kommende Yin-Joga & Elements Retreat am Wochenende was am Sonntag startet und bin tatsächlich auch selber etwas verlangsamt und jetzt auch durch diese nacken.
00:05:45: Also es ist wirklich ein schreckliches Gefühl.
00:05:47: Wer das kennt, das ist wirklich extrem unangenehm.
00:05:50: Hat sich schon lange nicht mehr für mich so wie eine Oma.
00:05:52: Aber ich kann trotzdem sprechen.
00:05:55: Das ist gut, ja?
00:05:57: Genau!
00:05:57: Das ist so körperlich los bei mir geistig.
00:05:59: Wie gesagt, leichte Kopfschmerzen sind etwas dumpf und in meinem Herzen bin ich aber ein bisschen aufgeregt und voller Vorfreude auf diesem Podcast.
00:06:07: Ich sitze hier mit einem Grimms und du hörst es vielleicht auch Ich sitze hier mit einem Grinsen, weil ich aufgeregt bin.
00:06:12: Weil ich denke okay heute drückst du auch wieder nicht auf die Stopptaste.
00:06:16: Meine liebe Du hast es dir vorgenommen als Challenge und das sollte sich nicht nur durch die letzte Folge ziehen sondern es geht weiter so.
00:06:22: ja also raus aus dem Perfektionismus war die letzte folge und dass will ich mir wirklich zum Motto machen Und ich habe ganz viele tolle Nachrichten von euch bekommen.
00:06:32: ihr wart so großzügig und liebevoll So viel Feedback von euch bekommen auf die letzte Folge.
00:06:38: Es hat mich unglaublich ermutigt ihr Leben also vielen vielen Dank für alle, die sich die Mühe gemacht haben die Zeit genommen haben ich weiß das mega zu schätzen und unserem busy live dass ihr euch hinsetzt mir über Spotify geschrieben habt mehr über die dms bei instagramm geschrieben habe und ich würde gerne ein paar vorlesen was eben hier so geschrieben habt.
00:06:57: ja Also einmal von anche Ja wird geschrieben.
00:07:03: Liebe Wander, ich muss jetzt gerade den Podcast mal pausieren um dir zu schreiben.
00:07:07: Du sprichst grade darüber das AI bei dir bei einer Podcastvorbereitung immer noch alles Mögliche auflistest was du zu dem Thema noch alles sagen könntest etc.. Ich höre deinem Podcast weil ich wissen möchte was du zum Thema zu sagen hast und dass es dann eben nicht vollständig wissenschaftlich und auch nicht von allen Seiten beleuchtet sondern ist deine Kuration ja schreibt man das überhaupt so.
00:07:30: Also wie in einem Museum siehst du ja auch nicht alle Bilder zum Thema Seerosen, die es gibt.
00:07:34: Sondern eine Auswahl.
00:07:36: der Kurator, die Kuratoren wählt aus.
00:07:39: Was wird hier gezeigt?
00:07:41: Ich bin begeistert von deiner Auswahl an Themen und Blickwinkeln und am Ende geht das im Leben bei zwischenmenschlichem Austausch ja darum verschiedene Perspektiven zu erleben.
00:07:50: Danke also dass du nicht immer alles perfekt machst.
00:07:53: Danke lieber Anche!
00:07:56: dieses Feedback abgespeichert und habe gesagt, das lese ich mir jetzt aber vorher durch zur Ermutigung.
00:08:01: Und ja auch zum still werden lassen meiner inneren Perfektionistin.
00:08:08: Jemand hatte ja auch Namensvorschlag spontan Beate.
00:08:12: Also vielen Dank dafür.
00:08:13: übrigens meine Tante heißt Beate!
00:08:14: Ich weiß nicht wie sie so freuen würde.
00:08:16: Genau, aber innere Perfekzionisten beate.
00:08:18: Ich bin einfach stand mit diesem Namen finde ich klingt recht streng So gerne, nämlich.
00:08:24: Also Herbert und Beate haben wir am Start ja?
00:08:28: Dann hat jemand geschrieben, Romy, liebe Wanderer.
00:08:32: ich höre deinen Podcast schon fast seit Beginn.
00:08:34: du hast mich einen ganz vielen Tagen inspiriert und angehalten Joga auch abseits der Mathe zu praktizieren.
00:08:38: Ich folge deinen Gedanken dein Prozessen so gerne und freue mich darauf das auch in Zukunft zu tun.
00:08:43: Deine Authentizität ist etwas so bereicherndes Und ich finde es so schön dass du das für dich nun auch wieder mehr wahrnimmst und hier im podcast leben möchtest.
00:08:52: Deine eigenen Gedanken reichen, da bin ich mir ganz sicher.
00:08:55: Danke liebe Romy!
00:08:57: So sweet deine Worte hat mich sehr berührt.
00:09:01: Wie geschreibt Liebe Wander, danke für diese Folge und deine echte authentische Art.
00:09:04: gerade in einer Welt von KI finde ich es umso wichtiger sich so zu zeigen wie man wirklich ist auch ohne Stopptaste.
00:09:10: Ich folge seit zwei tausend neunzehn seit meiner allerersten Yoga-Lehreraausbildung.
00:09:14: lieben Grüße aus Oberfranken gehen raus.
00:09:16: Danke, danke, danke ja also noch viele andere Feedbacks mehr.
00:09:22: Ich will mich nicht weiter selbst beweihr euch an hier, ihr könnt sie ruhig auch selber noch durchlesen aber ich würde einfach sagen es kommt bei mir an.
00:09:28: Ich lese mir das durch.
00:09:29: Es geht in mein Herz.
00:09:30: also danke Danke Danke dafür und das ermutigt mich wirklich heute auch nicht auf Stuttgart zu drücken.
00:09:36: ihr Lieben!
00:09:37: Es geht heute um ein Thema was mir schon lange am Herzen liegt und ich habe schon öfter versucht diese Podcast Folge aufzunehmen.
00:09:46: Einige von euch haben auch geschrieben, es hätte ich nie gedacht, dass du dir so viel Gedanken machst und das so viele Arbeiter hintersteckt.
00:09:51: Und so ja also ist ja schön eigentlich, dass ihr das nicht denkt, dass er das Gefühl habt, ich sitze hier und hau den einfach so raus im Brotgas, finde ich!
00:09:58: Also auch ein sehr, sehr schönes Kompliment, dass Ihr das glaubt.
00:10:01: Nee tatsächlich.
00:10:03: Sehr, sehr viel Vorbereitung steckt dahinter.
00:10:06: Ich versuche da die Waage zu halten zwischen Vorbereitungen roten Faden zu haben aber trotzdem auch aus dem Moment herauszusprechen Denn das macht ja nun eben auch so eine Sodorfeuge oder mit dem Podcast aus, dass er wirklich natürlich rauskommt.
00:10:22: Und wenn wir im Gespräch werden und du mit einer Freundin am Kaffetisch sitzt dann kommt es ja auch einfach so raus ohne dass du dir vorher ein Konzept gemacht hast über das Gespräch.
00:10:30: Das heißt, wir können das glaube ich alle... Ich sag mal mit dem Flow des Momentes zu gehen.
00:10:35: Ah!
00:10:35: Ich werd hier attackiert.
00:10:37: Hier sind überall Käfer ihr Lieben.
00:10:38: Das ist nämlich offen der Bodenkäfer und große Waldameisen.
00:10:42: Ja, ich hab mir schon ein bisschen Gedanken gemacht über meine Jinteilnehmer.
00:10:46: Also falls du am Sonntag nach Beides... Hier gibt es große Waldarmeisen!
00:10:50: Die tun natürlich nichts aber die fallen hier einfach so auf mich rauf.
00:10:52: Na ja also ihr merkt das erst aus dem Moment heraus mit Armeisen.
00:10:59: Genau Ein Thema worüber ich mir schon länger Gedanken mache.
00:11:03: Ein Thema was ein Prozess war in den letzten Jahren und was ich unglaublich wichtig finde darüber zu sprechen und zwar Wie sich unsere Yoga-Praxis verändern darf durch die verschiedenen Lebensphasen und die inneren Jahreszeiten hindurch.
00:11:19: Wir gehen ja genauso wie die Natur, die ganze Zeit durch verschiedene Phasen.
00:11:25: Wenn wir in die Natur schauen dann sehen wir diese Phasens schon dem ersten Samen im Frühling der Blüte und jetzt gehen wir gerade in den Sommer über und alles wird üppig und grün.
00:11:36: Und dann kommen wir in den Herbst und die Blätter fallen von den Bäumen.
00:11:44: Die Bäume lassen los, die Natur lässt los und bereitet sich abhin Winter vor.
00:11:47: Dann kommt die Phase der Regeneration des Schlafes der Natur und die Samen ruhen unter der Erde bevor sie widerspriesen im neuen Jahr.
00:11:56: Genauso wie die Natur durch diese Phasen geht gehen auch wir durch diese Phasen.
00:11:59: Ich glaube als Frau ist man sich dessen noch bewusster, besonders als bewusste Frau, monzyklus beschäftigt, also wer das noch nicht tut, dem kann ich nur empfehlen.
00:12:09: Das zu tun, da steckt so viel Weisheit drin und denn wir sind alle zyklische Wesen, ob Mann oder Frau Frauen spüren es eben vielleicht nochmal besonderer weil sie auch homonell durch diese verschiedenen Phasen gehen von Frühling Sommerherbst und Winter der Winter eben die Menstruation Der Herbst die premenstruelle Phase und dann der Frühling verbunden sozusagen mit dieser pre-ovulation Phase vor dem Eisprung und in der Sommer der Eissprung.
00:12:38: Und dennach gehen wir eben auch durch diese unterschiedlichen Phasen, ja?
00:12:41: Wir verändern uns, wir sind auch – und das vergessen wir ja häufig glaube ich es ist eines der größten Vergessen dieser Welt, dieser Menschheit ist dass wir Natur sind, dass es nicht die Natur gibt und dann den Menschen sondern wir sind Teil der Natur auch wir gehen durch Phasendurchprozesse und immer wieder zu erinnern finde ich ganz wichtig Nicht nur innerhalb unseres Menstruationszyklus, aber auch immer innerhalb unsres Lebens.
00:13:08: Sie haben dann mehr aufs Leben schauen.
00:13:10: Dann hat auch unser Leben eine gewisse Dramaturgie, ein gewissen Prozess, den er zeigt.
00:13:17: Wenn wir ja aus dem Ayo wieder schauen, sagt man zum Beispiel die erste Lebensphase ist die Kaffer-Phase von Wasser und Erde.
00:13:25: Das zeige ich mal beim Baby, dieses Schleimige sag' ich mal... viel Schleim in den ersten Lebensphasen.
00:13:33: Und dann später kommt ... viel Schlei im ersten Lebensphase, wie klingt das denn?
00:13:38: Aber ja, es ist so dieses Erdige erst mal hier ankommen auf dieser Welt und dann kommt die Sturm- und Drangphase, so die Pitterzeit, ne?
00:13:47: So zwanziger, dreißiger auch... und dann gegen, ich sag mal, auch Perimenopause bei der Frau Bei Männern ist vielleicht mit Life Crisis oder auch bei Frauen mit Life crisis dann so viertiger, Mittevierzig mal zur Hälfte des Lebens wenn wir davon ausgehen dass wir alle ungefähr achtzig werden.
00:14:07: So was Roundabout kommt dann eher so Richtung Wartar.
00:14:11: ja also die Wartarfase wo es eher darum geht die Feinstofflichkeit in uns zu stärken wie Verbindungen zum größeren zu stärkt nach oben zu stärk Aber auch körperlich.
00:14:22: unser körper wird pur röser trockener feiner wir werden sensibler wir erstragen nicht mehr so gut lautstärke.
00:14:30: Wir sind ja, wir sind einfach viel viel feiner unterwegs.
00:14:33: also warte eta und luft pitter dieses feuerelement in der Mitte unseres lebens und das sich einfach bewusst zu haben.
00:14:41: es gibt unterschiedliche konzepte.
00:14:42: aus dem tcm gibts wieder ein anderes konzept aber jetzt nur ein konzept sich das bewusst zu machen, wir sind in unterschiedlichen Lebensphasen und dementsprechend darf sich auch unsere Yoga Praxis anpassen.
00:14:53: Und ja, unsere Praxis soll nicht immer die Gleiche bleiben.
00:14:58: es ist gar nicht vorgesehen und ich möchte heute darüber sprechen warum auch meine persönliche Praxis heute nicht mehr die ist wie vor fünf Jahren und auch nicht mir die vor zehn Jahren ist.
00:15:09: Ich möchte euch so ein bisschen mitnehmen auf meiner eigene Reise durch die Veränderungen meiner Yoga Praxis und auch meine Beziehung zu meiner Yoga-Praxis, die sich extrem verändert hat über die Jahre.
00:15:19: Und was für mich aber auch gar nicht so leicht war das anzuerkennen oder das anzunehmen diese Veränderung?
00:15:24: Ich glaube ja dass ist eine der großen Lehraufgaben für uns Menschen immer wieder das Loslassen von einer Idee wie wir zu sein haben in Anführungsstrichen wie eine Schülerarmeise hier wie eine Yoga-Lehrerin zu sein hat, wie unsere Praxis zu sein.
00:15:39: Wie fit wir zu sein haben und so weiter.
00:15:41: Also sie hätte müsste sollte uns davon immer wieder zu befreien und anzuerkennen.
00:15:46: ja ich bin ein lebendiger sich verändernder Prozess.
00:15:50: dieser Körper ist ein verändernder Prozess der Natur auch Und das ist okay und Ein weiser Jogi ein weißer Mann viele von euch kennen ihn.
00:16:04: Krisha Matscharia, der Urvater eigentlich aller Yogis hat gesagt, Yoga muss dem Menschen angepasst werden.
00:16:13: Nicht den Mensch dem Yoga.
00:16:16: Ich sage es nochmal.
00:16:17: Yoga muss die Menschen angepast werden nicht der Mensch dem Joga.
00:16:20: oder auf Englisch.
00:16:21: im Original hatte er gesagt, yoga should be adapted to the individual not the individual to the yoga.
00:16:28: und was heißt das ganz konkret?
00:16:30: Das heißt Also alle Lebensumstände, unser Alter.
00:16:34: Die Gesundheit die Lebensphase in der wir sind.
00:16:38: Konstitution also zum Beispiel ayurvedisch betrachtet ja.
00:16:41: Unser Alltag unseren Nährungssystem all das sollte zuerst berücksichtigt werden wenn wir uns anschauen was für eine Jugarpraxis brauchen wie denn gerade versus?
00:16:53: ich muss einfach immer weiter so praktizieren weil das mache schon seit fünf oder zehn Jahren Und erst mal, sag ich mal einzuschicken mit uns.
00:17:02: Was braucht diese Lebensphase von mir?
00:17:04: Was braucht dieser Körper, dieser verändernde Körper jetzt gerade von mir... Welchen Herausforderungen, welchen Belastungen ist er denn eigentlich ausgesetzt?
00:17:13: und ja das auch.
00:17:16: und dieser Satz sagt eben auch Ja unsere Praxis darf sich verändern sie soll sich ver ändern.
00:17:20: Yoga darf sich den Menschen anpassen nicht.
00:17:23: der Mensch muss sich rein pressen in eine Idee davon Von Yoga.
00:17:28: Praxis ist ein Werkzeug und es ist kein Dogma, das ist kein Leistungstest den wir irgendwie bestehen müssen oder so.
00:17:38: Und wenn wir uns nochmal an diese inneren Jahreszeiten erinnern, ja diese unterschiedlichen Züge- und Lebensabschnitte, ja unsere Zwanziger wo wir häufig in dieser Sturm-und Drangphase sind sage ich mal von viel Feuer viele Ideen, viel Pitter Warte auch, Kreativität Vielleicht auch Ehrgeiz, was wir umsetzen wollen.
00:18:00: Was wir erreichen wollen?
00:18:01: Die Suche nach unserer Identität – wer sind wir eigentlich?
00:18:04: Also wenn ich zurückdenke so an meine zwanziger Halleluja ja wie viel ich damit mir selber einfach beschäftigt war, wie viel es einfach auch Anheilung noch gebraucht hat in mir und ich glaube das ist auch noch ganz viel von sich beweisen wollen, von den Eltern sich einmal emanzipieren wollen sich gesehen fühlen wollen.
00:18:29: Und dann irgendwie in den Dreißig an, wo wir mal so ein bisschen reifer werden vielleicht ein bisschen mehr wissen wer wir sind uns entscheiden ob wir vielleicht eine Familie gründen wollen vielleicht eine längere Partnerschaft Verantwortung dazu kommt und die Energie aber vielleicht auch gar nicht mehr so Ja so zur Verfügung steht wie sie so endlos war und wir plötzlich merken okay es macht schon was aus werde ich in der nacht nicht schlafen das spüre ich schon am nächsten tag.
00:18:57: Plötzlich passt die praxis eigentlich nicht mehr ganz so zu uns und häufig machen wir aber das gegenteil, obwohl wir uns das vielleicht irgendwo bewusst ist dass wir durch diese unterschiedlichen lebensphasen gehen wie wir mit Veränderungen umgehen, dass wir nämlich versuchen festzuhalten streng mit uns zu sein hätte müsste sollte.
00:19:19: Warum ist mein Körper nicht mehr so?
00:19:20: Warum bin ich nicht mehr leistungsfähig?
00:19:21: Ich müsste doch so wie früher praktizieren und das kenne ich selber sehr gut!
00:19:27: Ich nehme euch ein bisschen mit durch meine persönliche Yoga-Reise.
00:19:30: Vielleicht hast du auch meinen allerersten Podcast gehört.
00:19:33: Ich weiß viele von euch haben mir geschrieben sind wirklich seit Anfang an eigentlich mit dabei, also ich hab zwei tausend neunzehn glaub ich im podcast gegründet.
00:19:41: ja das kommt gut hin und.
00:19:46: Ja und die haben und ihr habt dann vielleicht schon auch diese ersten Podcast noch in Erinnerung glaube ich so ein bisschen auch meine Reise nach Bali geteilt und mein Weg zum Yoga und meinen inneren Weg?
00:19:56: Und ich habe vor über zwanzig jahren berlin mit yoga begonnen.
00:20:01: Ich mach das in einer kurz in einem kurzen Abriss.
00:20:05: Damals wirklich sagt mal ganz ganz klassisch, wenn ja so flow.
00:20:10: Sehr körperlich bezogen auch eher leistungsorientiert.
00:20:14: ich bin ja ausgebildete Tanzgesang und Schauspielerin.
00:20:19: Ich habe Tanzgesangen im Schauspiel studiert also Musiker Darstellerin damals in der Stage School studiert das heißt ich kam aus dem Tanz.
00:20:25: ich kann aus einem Leistungssport in Anführungsstrichen Ja, es war auch ich sage mal auch auch Spaß orientiert aber vielmehr sag ich mal doch über die über die Leistung ja eine gewisse pose zu.
00:20:39: Zu nählen jetzt waren den unterarm stand und in den Spagat und ins Rad und noch ein einbeiniges Rad den Fuß nach oben.
00:20:46: und da war schon sehr sportliche leistungsorientierte Komponente bei mir dabei.
00:20:50: und ich kam eben einfach aus diesem körperlichen Bewusstsein mit diesen körperlichen Voraussetzungen, die ich dann hatte, sehr gedehnt zu sein und fand diese Challenge cool.
00:21:01: Und auch diese Ästhetik ging es dann damals irgendwie los.
00:21:05: Ich habe dann Anfangs zwanzig angefangen Yoga zu praktizieren und dann meine erste Yoga-Lehrer Ausbildung mit siebenundzwanzig gemacht.
00:21:12: Da war ich da mal super früh dran!
00:21:13: Mit den Jüngsten aus unserer Gruppe von vierzig Teilnehmerinnen weiß ich noch... Ja, fand das natürlich auch schick aus dieser Ästhetik.
00:21:24: Ich habe damals gemodelt und noch mehr äußeren Erscheinungsbild interessiert.
00:21:29: Nicht dass mich das nicht mehr interessiert, aber ich hab mich sehr viel mehr darüber identifiziert für dich sagen.
00:21:35: Und es war mir sehr viel wichtiger.
00:21:38: Dann ging das langsam los mit YouTube.
00:21:40: Ich hab dann meine ersten YouTube-Videos gemacht, die sind sogar auf YouTube.
00:21:43: Halleluja!
00:21:43: Ich will eigentlich mal runternehmen.
00:21:45: Wir sind fast sich unangenehm haben wir das anzugucken.
00:21:49: Ich kann mir das eigentlich nicht angucken.
00:21:50: also wie ich vor, ja vor zwölf Jahren unterrichtet habe um Gott es will drei zwölft dreizehn Jahre.
00:21:56: Ja genau und dann fing das eben an.
00:22:00: Ich hab meinen ersten YouTube Kanal gemacht erst Youtube Videos gedreht.
00:22:06: Instagram ging dann gerade los und ich fand das natürlich schick, also ging es los mit sich vor einer schönen Palme ins Rad oder in den Tänzer.
00:22:15: Der Tänster ist eine sehr beliebte Pose vom Sonnuntergang.
00:22:19: und solche Geschichten.
00:22:20: Fotoshootings auf der Straße, Unterarmstanden Handstand machen weiß ich nicht, vorm Kölner Dom und also diese Bilder erinnert euch.
00:22:29: Also das machen ja manche auch immer noch... Und ich denke, dass ich gestern habe in einer Freundin oder eine Bekannte die ich noch aus Bali kenne, Joghalehrerin, der ich auch schon lange folge und sie macht das immer noch.
00:22:40: Denn sie zieht es immer noch durch, hat jetzt auch ein Kind und auch Anfang vierzig und macht immer auch ihre Handstände vor dem Palm.
00:22:48: Also ich bin, also ich hab Respekt dafür ja, weil ich gar nicht mehr diesen Anspruch habe oder nicht den Willen oder die Disziplin und den Sinn darin sehe mich da immer in der Öffentlichkeit in irgendeine Pose reinzuschmeißen für ein geiles Instagram-Foto.
00:23:08: Genau das war jetzt sowieso diese Zeit und sehr viel nach außen orientiert.
00:23:15: Und ich weiß noch es gab eine So eine Keyklasse für mich innerhalb der Yoga-Ausbildung.
00:23:21: Das war ne Chakran-Klasse und ich kam da wirklich raus, komplett rausgeblieben und ich war so wow!
00:23:25: Was war das denn also mit Energietek?
00:23:28: Da hab' ich dann auch wirklich gespielt.
00:23:29: es gibt... ...ne ganz große Welt, ne Energiewelt die Yoga bedeutet und wir haben hier gerade so ein bisschen in der Oberfläche gekratzt sag ich mal In der Ausbildung.
00:23:37: Es war ne ganz großartige Ausbildung aber sie wirklich das Fundament gelegt hat mit sehr viel Fokus auf Ausrichtungen Anatomie Und ich dadurch einfach ein mega gutes Fundament hatte.
00:23:48: Aber die ganze Energie-Tik und Pranayama Meditation, das war nicht Teil der Ausbildung.
00:23:55: Ich hab dann gesagt, ich muss irgendwo hin, wo ich tiefer gehen kann.
00:23:58: Das war mein Anstoß.
00:23:59: Deshalb bin ich nach Bali gegangen um mich weiterzubilden selber Heilungsarbeit zu betreiben.
00:24:06: Dann bin ich auf Bali mit traditionell tantrischem Hatta zum ersten Mal in Kontakt gekommen Revelation.
00:24:14: Es war eine totale Offenbarung für mich, auch erst mal fremd weil Hatha Yoga für diejenigen, die vielleicht auch bei mir angefangen haben hatha zu praktizieren ihr kennt es ihr denkt so moonhatha man hält die Posen viel länger ist es sehr viel statischer es geht sehr viel mehr um Stabilität um ne Ruhe in der Praxis.
00:24:33: es geht nicht um nen kreativen irgendwelchen advanced flow sondern es geht wirklich um auch eine energetische Arbeit innerhalb der Posen, um bewusst den Geist zu beobachten wahrzunehmen.
00:24:47: Ja so einen ganz anderen Fokus mit einer ganz anderen Intentionen zu praktizieren.
00:24:51: Wirklich Yoga ist eine spirituelle Praxis.
00:24:54: Eine tantrische Hatayoga-Praxis wo es darum geht Energie zu lenken und mit Energie zu arbeiten.
00:25:00: Die Kriyas, die Kriya Meditation haben mir einen Zugang erst mal tiefer zur Meditation gegeben.
00:25:05: ich bin Zunächst einmal mit Sendmeditation.
00:25:09: Ich bin ein bisschen aufgewachsen, meine Eltern praktizieren Sendmeditationen.
00:25:12: Meine Mutter ist auch Schülerin am Sendmeister und das ist eine sehr herausfordernde Form der Meditation weil es sehr viel um Stille geht und im Stilles sitzen keine Anleitung, keine Energieführung kein Objekt des Fokus in dem Sinne.
00:25:29: Damit habe ich angefangen und das fand ich sehr schwierig.
00:25:32: Und hatte da nicht so den Zugang, dann hat mir diese Form der Energieführung sehr geholfen.
00:25:37: Zugang in tieferen Zugang zu Meditation überhaupt zu gewinnen.
00:25:40: Ich hab mich wirklich in Meditation verliebt.
00:25:42: Hat mich auch ins Hattayoga verlieb.
00:25:45: Und ja war komplett hooked, hab die Ausbildung gemacht, hab schnell angefangen.
00:25:51: Zu der Zeit hab ich dann in die zehn Klassen die Woche unterrichtet, Workshops gegeben, selber an Teacher Trainings mitgebürgt war sehr, sehr tief in meiner Praxis drin.
00:26:01: Also es heißt wirklich jeden Tag mindestens zwei Stunden eigene Praxis am Morgen also von Arsana-Praxis Meditation Mann drin und das war auch geprägt mit einer gewissen Strenge und Struktur.
00:26:13: Also harte Yoga ist jetzt nicht for the fun.
00:26:19: Also dieser Spaß-Anteil, den ich auch sehr stark habe in meiner Natur.
00:26:26: Ich bin ein sehr fröhlicher Mensch und war über ein sehr frühliches Kind.
00:26:29: Ich kam vom Tanzen, also dieser tänzerische kreative Anteil.
00:26:33: Ja ja, auch um Vinyasa Flo drin ist.
00:26:35: Ich hab nach der Vinyaserausbildung auch erst mal Arial Yoga noch gemacht, wo man upside down hängt von der Decke.
00:26:41: Da hab' ich zwei verschiedene Ausbildungen gemacht.
00:26:43: Jeden Yoga, Pre- und Postanteil-Yoga gemacht.
00:26:45: Ich habe sehr vieles vor dem Hatta dann gemacht noch Ja, und hab dann auch gemerkt so dass dieser Teil ein bisschen verloren ging.
00:26:55: Also dieser Teil der jetzt so sich mal fröhlich, tänzerisch, kreativ weil hat er einfach eine gewisse strenge, eine gewiße Disziplin mitbringt, weil Yoga wirklich auch eine Disziplin ist ne Diszipling des Geistes.
00:27:07: erst einmal das Geist ist das Atoms des Körpers Und hab aber auch gemerkt, wie wahnsinnig heilsam das ist.
00:27:13: Wie gut mir das tut, meinem unruhigen Wartewesen, ja?
00:27:17: Meinem Pitter-Drive so, wie gut mit es tut mich dazu zügeln meine Energie wirklich bewusst zu lenken und deswegen war das unheimlich heilsamt für mich und unheim ich gut auch und hat... Wirklich auch wenn wir jetzt mal aus natantrischem Sicht sprechen von Schieber-Schak, die hat echt meinen Schiebeanteil extrem gestärkt.
00:27:34: also der Anteil, der präsent ist, der ruhig ist, der stille halten kann, der eine Präzision hat.
00:27:43: Eine Klarheit, ne Führung.
00:27:44: also diesen Teil habe ich in der Zeit wo ich dann tief ins harte eingetaucht bin extrem entwickelt in mir in meiner Praxis aber auch an mir als Lehrerin und das hat mir unheimlich gut getan.
00:27:57: Das was ich nämlich beobachte oder das was ich damals auch als Feedback bekommen habe weil ich ja aus einem Maniaser Flow kamen und dass sich mal dieser Flow Anteil den natürlich warter Menschen unheimig leicht fällt dass wir das häufig dann auch in die Art und Weise transportieren, wie wir unterrichten.
00:28:11: Nämlich total flowy, total spontan... Und was aber Yoga braucht als Yoga-Lehrerin ist wirklich diese klare Führung, Präzision, Direktion und nicht so viel, sag ich mal, das Weich gewaschen.
00:28:24: Was ich häufig auch erlebe in Yoga-Klassen und ich glaube besonders Frauen für besonderes, besonders weibliche Yoga-Lerinnen es sehr kraftvoll ihren Schieberanteil zu entwickeln der Teil der klar mutig selbstbewusst in Führung geht.
00:28:40: Das ist hier gerade meine Ermutigung an dich, wenn du Yoga-Lehrerin bist noch direkter weniger weich gewaschen, weniger nett sein sondern mehr wirklich in die Klarheit zu gehen.
00:28:50: Bin ein bisschen abgedriftet in Richtung... das passiert nämlich auch, wenn man nicht auf Stopp drückt ...in Richtung Unterrichten zurück zur eigenen Praxis.
00:28:59: also ich war wirklich sehr tief verankert in meiner eigenen Praxis und wirklich zwei Stunden täglich, also sage ich mal alles vor dem Mama werden.
00:29:09: Und bin dann damals ja zu Marcel nach Sternberg gezogen an den Sternberger See.
00:29:16: In dem Moment wo wir uns kennengelernt haben war ich sehr tief auch verbunden mit meiner Praxis, sehr stabil in meiner Praxis und ich war in so einem Moment und das sind die besten Momente im Leben, wo ich niemanden gebraucht habe im Aus.
00:29:30: Ich glaube dass ist der gesündeste Moment wenn wir ein Partner oder eine Partnerin kennenlernen, dass wir gar nicht in so einer Niediness sind.
00:29:37: Und meine Praxis war wirklich mein Anker für, ich sag jetzt mal auch, meine emotionale Instabilität denn besonders als Frau und haben wir die einfach ja schon homonell bedingt?
00:29:46: Wir sind Natur!
00:29:47: Wir sind den Schwankungen unserer Hormone unterlegen.
00:29:52: Ja das sage ich nicht als Opfer sondern, dass es einfach auch Fakt ist.
00:29:56: Jeder weiß wie er sich premensturell fühlt.
00:29:58: Hallo was haben wir für Gedanken?
00:29:59: hallo denen dürfen wir nicht unbedingt glauben.
00:30:04: Also frag mal deine Freundin, wenn sie das nächste Mal irgendwie ja Endzeitstimmung herrscht oder frag dich mal selber wo bin ich eigentlich gerade in meinem Zyklus?
00:30:11: und dann ist es oft eine Überraschung oh!
00:30:13: Ich kriege aber auch meine Tage.
00:30:15: Das war's ja.
00:30:16: Das beeinflusst unser Denken unsere Gefühle so extrem.
00:30:19: also ich habe so einen Respekt vor Hormon mittlerweile durchs Mama werden aber auch durch meinen Kinderwunsch Reise.
00:30:26: Und ja, das ist extrem.
00:30:28: Das ist eine Körperdroge ihr Lieben.
00:30:29: also darf man nicht unterschätzen wirklich die Wirkung von Hormon.
00:30:33: und ich habe einfach gemerkt meine Praxis wirklich mein Anker und Ich hab früher dazu geneigt in paar Beziehungen mich in Beziehung zu verlieren mal Partner zu idealisieren ihn auf den Thron zu setzen und mich eigentlich nur noch über diese Beziehungs zu definieren und da in so ne Ja auch eine Emotional abhängigkeit zukommen eine gewisse Niediness zu kommen und ich hab mir geschworen dass mir das nie wieder passiert meine Praxis und meiner Praxis meine ich auch, meine Verbindung zum Göttlichen, zum Größeren zu meiner Seele wirklich auf Platz eins meiner Prioritäten zu setzen.
00:31:05: Und das ist sozusagen non-negotiable!
00:31:07: So bin ich in die Beziehung gestartet und es ist heute noch so... Das hat sich ein bisschen aufgeweicht, sag' ich mal da bin ich ein bisschen flexibler geworden oder musste ich auch werden aber ich glaube dass das sehr gesund ist würde ich jedem empfehlen die Beziehung zum größeren an Stelle eins zu setzen vor allem anderen, also deine persönliche Praxis.
00:31:31: Und ja als wir dann sozusagen mal Richtung Mama werden, Richtung Eltern werden gegangen sind war das natürlich eine ganz große Frage für mich, die ich damals auch mit meinem Lehrer besprochen habe was ist jetzt wenn das Kind kommt und ich verliere meine Praxis?
00:31:48: Mein Halt, meine Stabilität, mein Anker?
00:31:51: werde ich noch so funktionieren können.
00:31:53: Wie ist die Beziehung dann zum größeren?
00:31:55: Wie wird das alles
00:31:56: sein?".
00:31:57: Sie hatte schon auch echt ein bisschen Angst, ein bisschen Sorge vor dieser großen Veränderungen weil ich mir das hart erkämpft habe diese Stabilität in meinem Leben weil ich eben eher jemand bin, der emotional das Wartermäßig, pittermäßig.
00:32:11: Der sich von den Emotionen hat leiden lassen wo es wirklich Chaos in meinem Beziehung gab.
00:32:14: und ihr kennt das wenn der Beziehungschaos ist dann ist das ganze Leben also beeinflusst das ganze leben ja dieses Drama!
00:32:22: Und das hatte ich jahrelang und ich habe mich da wirklich rausgearbeitet und muss ich mal die Zügel meines Lebens wieder in die Hand genommen.
00:32:28: und Ich bin sehr strukturiert, ich bin sehr organisiert Das hab' ich mir harte arbeitete.
00:32:32: ich bin es nicht vom Typ her per se Und vom Typ habe ich eher kreatives Chaos.
00:32:37: Siehst du auch, wenn Du in unsere Wohnung schaust?
00:32:43: Ja und deswegen war das für mich überhaupt nicht selbstverständlich und hatte da Sorge wie würde es sein?
00:32:51: mit der Spangenschaft hat sich natürlich mein Körper verändert.
00:32:54: das konnte ich Ehrlicherweise super gut annehmen, also auch dieses Zunehmen von Gewicht und Schwere.
00:33:01: Ich habe richtig viel Zugang für siebzehn Kilo zugenommen in der Schwangerschaft.
00:33:07: Und kannte das aber gut.
00:33:08: umarmen?
00:33:09: Also in der Schwangerschaft darf man ja auch offiziell zunehmen.
00:33:12: Braucht man erst mal den Erlaubnisschein führen!
00:33:14: Alle feiern dich noch dafür.
00:33:15: Ja herrlich, dein schöner großer Bauch.
00:33:17: Super.
00:33:19: Also ich konnte das gut annehmen, fand diese Rundung schön und habe mich da sehr wohl gefühlt.
00:33:23: Ich hab weiter fleißig praktiziert auch in der Schwangerschaft jeden Tag brav meditiert, mannt drin gechantet und Yoga gemacht natürlich dann pränental Yoga unterrichtet ja und dann kam das Wochenbett was sich auch sehr gut genießen konnte.
00:33:38: und dann sage ich mal ging es wieder los, dann habe ich angefangen mit jenen Yoga Habt dann aber schon gemerkt, da kam dann so ein gewisser Stress hoch.
00:33:47: Weil ich hatte dann ... Da war wohl die zehn Monate alt und hatte mein erstes fünfzigstunden Training.
00:33:53: Dann dachte ich, bis zum fünfzig-Stunden-Training musst du wieder fit sein?
00:33:58: Man weiß, man braucht mindestens neun Monate, dass der Körper sich zurückbildet.
00:34:02: also ich würde sagen eher zwei Jahre und das hat auch damit zu tun wie alt die Frau ist.
00:34:06: je jünger man ist desto schneller geht die Rückbildung.
00:34:08: je älter man ist und ich war da sechsunddreißig Das so länger braucht das, ja?
00:34:13: Und vieles bildet sich auch nicht zurück.
00:34:16: Und bleibt so und der Körper verändert sich.
00:34:18: Und... ...das war erst mal eine sehr große Anpassungsphase für mich muss ich ehrlicherweise sagen.
00:34:23: Ich habe dann angefangen jeden Joghurt zu unterrichten.
00:34:25: Da war wohl die drei Monate alt.
00:34:27: Das ging natürlich so aber ich hab einfach gemerkt, ich fühle mich nicht mehr sowohl in meinem Körper.
00:34:32: Der Körper fühlt sich anders an.
00:34:34: Ich hab irgendwie natürlich dieses alte Bild von mir im Kopf gehabt und verglichen Ja und es gab viele Momente, wo ich einfach wahnsinnig erschöpft war.
00:34:43: Einfach aufgrund von stillen Cluster-Feeding sagt ein Mamas was also jede halbe Stunde an die Brust und nächtelang nicht geschlafen und das habe ich wahnsinnigen unterschätzt.
00:34:52: was das macht dieser Schlafmangel wirklich auch mit unserem Gehirn mach?
00:34:55: man ist die ganze Zeit eigentlich irgendwie bisschen drüber so'n bisschen jet lag eigentlich die ganze zeit Und dann irgendwie vor die Kamera zu treten und zu unterrichten.
00:35:04: und damals hatte ich ja noch mein live online studio wo es ganz viel live Klassen gab Wo ich einfach gemerkt habe, wow das stresst mich total.
00:35:12: Ich fühle mich auch gar nicht danach jetzt vor die Kamera zu treten.
00:35:14: Ich hab gar nichts zu geben.
00:35:15: also ich war auch wirklich so teilweise wirklich leer energetisch.
00:35:19: Ja ne?
00:35:20: Also mein Kind hat die ganze Energie bekommen und das hat mich extrem gestresst.
00:35:24: Ich habe mich da unter Druck gesetzt auch und war dann in so einem ja also im Zwischenmoment.
00:35:29: und wie ich glaube wir selber... Wenn wir in solchen Prozessen sind, in solchen Zwischenphasen können wir das häufig nicht so klar sehen.
00:35:36: Jetzt rückblickend kann ich das ja sehr klar sehen und kann sehr deutlich sagen na gut na klar du hast gerade ein Kind geboren Neufindungsphase deines Körpers Anpassungsphase ist doch klar so dass es erstmal irgendwie komisch ist oder dass du erst mal angestrengt bist du schläfst nicht alles sich neu finden muss, neu reinruckeln muss.
00:35:57: Aber trotzdem hat mich das enorm unter Druck gesetzt und auch gestresst, muss ich sagen, dass ich immer so eine Idee von mir hatte wie ich wieder zu sein habe, also so... Ich bin noch Yoga-Lehrerin!
00:36:05: Ich bilde doch aus, ich musste jetzt wieder fit sein und so.
00:36:07: Also gab es unheimlich einen inneren Druck den ich mir heute so nicht mehr machen würde.
00:36:12: Und ja aber es war sozusagen Teil meiner Reise Und mit dem Schwanger werden auch natürlich dann postend habe ich einfach gemerkt, okay.
00:36:20: Ich hab ganz andere Bedürfnisse und diese Bedürflisse waren plötzlich nicht mehr Energie hoch-und runter meine Wirbelsäule zu schicken damit ich meine Kundalini irgendwie erwecke Ganz ganz blöd gesagt, sondern die Bedürfnisse waren dann wirklich sehr viel mehr körperlicher.
00:36:36: Sehr viel mehr funktionaler sag ich jetzt mal.
00:36:38: Wo man dann plötzlich merkt in der Schwangerschaft ein ist ja es nervig eingeklemmt vor Beugen tun wir nicht mehr so gut oder ich brauche irgendwie Öffnung im Brustkorb Ich kann nicht so tief atmen und ich brauch eine Seitbeuge.
00:36:50: So möchte meine Hüften öffnen also brusst sehr vielmehr um diese körperliche Funktionalität von Yoga ging oder geht Fränata Yoga aber auch im Postnatalen, ja wo du plötzlich ... denn du trägst das Kind den ganzen Tag auf der Hüfte.
00:37:03: Du bist total schief im Körper.
00:37:05: dann tun dir Zeitbeugen gut.
00:37:06: Drehungen sind angenehm Handgelenke mein Handgelenk war entzündet ich hatte dieses Kapaltunnel-Syndrom hab immer eine Schiene getragen Ich konnte gar nicht im Hund stehen von halbis Jahr so immer auf dem Unterarm stand oder irgendwie aus dem Fäusten gestanden am Vierfüßlern und solche Themen wo ich gemerkt habe okay wow es geht hier plötzlich wirklich um körperliche Gesundheit, Stabilität in meinem physischen Körper.
00:37:30: Und im Hatta Yoga ist ja dieser Fokus im Tantrischen Hatta-Joga sehr viel mehr auf Energetik die Wirkungsweise der Asanas – ihr kennt das alles!
00:37:38: Was ein wundervolles Konzept ist, ein wundervolles durchdachtes tiefgreifendes so sinnvolles Konzept ist, die energetische Wirkungsweise der Asanas….
00:37:49: Ich habe da Bücher drüber geschrieben, ihr kennt sie Und dennoch hab ich gemerkt, das steht gar nicht mehr so im Fokus.
00:37:56: Ich brauche gerade was ganz anderes.
00:37:58: Weil mein Körper braucht was ganz Anderes.
00:38:00: Mein Geist ... Ich bin total müde!
00:38:02: Aber ich kann gleich daran denken jetzt irgendwie, wie Jana Warju Kria Meditation zu machen um meine Aura zu erweitern oder so.
00:38:14: Das war überhaupt nicht im Fokussort nach der Geburt sondern es ging erst mal um ganz andere Themen und Auch mein Blick auf Spiritualität hat sich verändert.
00:38:24: Mein Blick auf was ist denn eigentlich Praxis?
00:38:27: Und ich glaube, dass viele von uns sich sehr unter Druck setzen und dafür muss man nicht unbedingt Mama werden um diesen fixen Ideen festzuhalten von wie sieht meine Praxis aus?
00:38:36: wann bin ich eine gute spirituelle Schülerin?
00:38:40: Wann bin ich die gute Eugenie?
00:38:42: Da muss ich doch mindestens zwei Stunden praktizieren oder mindestens ne Stunde.
00:38:46: Also diese Ideen haben wir glaube ich häufig, besonders wenn wir aus so einer langjährigen, sage ich mal auch stabilen disziplinierten Praxis kommen und dann zu sagen wow mein Leben hat sich komplett verändert.
00:39:00: Dafür muss man wie gesagt nicht Mama werden.
00:39:01: Man kann einen Unfall haben, man kann in die Menopause kommen, hormonell bedingt ja also durch Veränderung des Lebensumzug können sich die Bedürfnisse einfach ändern bewusst wahrzunehmen und da liebevoll mitfühlt auf uns zu schauen.
00:39:16: Anstatt so mit der Peitsche hinter uns zu stehen, haben wir sie wieder ne?
00:39:19: Die Perfektionistin den inneren Antreiber So und Zu sagen hey das du bist in einer ganz anderen Lebensphase.
00:39:27: schau doch mal was brauchst denn jetzt eigentlich wirklich?
00:39:30: Und Wir wissen es mittlerweile aus Studien Es ist nicht die Länge der Praxis die den Effekt macht.
00:39:37: ich habe gestern erst wieder gelesen Es gibt Studien darüber, dass eine lange Meditation von einer Stunde teilweise den gleichen Effekt hat wie ne Zehn Minutenmeditation.
00:39:46: Es geht nicht um die Länge und um die Intensität sondern um die Regelmäßigkeit.
00:39:50: es geht darum immer wieder zurückzukommen zur eigenen Praxis.
00:39:53: Und ich mag so gerne diesen Satz It doesn't matter how often you fall out of practice.
00:40:00: Ja also auf Deutsch Es ist völlig irrelevant.
00:40:03: das ist völlig egal wie oft du aus deiner Praxis rausfällst it matters that you come back again and again.
00:40:09: Ja, es ist wichtiger dass du zurückkommst einfach immer wieder zurückkommen und ich kenne diese Gedanken.
00:40:16: ja so Gott jetzt habe ich schon wieder eine Woche nicht praktiziert oh Gott ja also das kannte ich vorher ja gar nicht.
00:40:20: Ich kannte das nicht!
00:40:23: Das war das wichtigste in meinem Leben und plötzlich hab' ich ein Baby und schlafe nächtelang nicht und rocken online Business und bin nur so.
00:40:30: Oh Gott wenn soll ich denn noch ne eigene Praxis machen?
00:40:32: Und für mich Das schlimmste war eigentlich so, dass ich auch immer im Titel-Training predige.
00:40:38: Deine Unterricht ist nicht deine Self-Practice.
00:40:42: Also deine Self practice ist der Nährboden deiner spirituellen Praxis, den Nährboten deines Unterrichts.
00:40:48: und plötzlich hatte ich gar keine Zeit mehr für Self Practice.
00:40:51: also diese romantischen Ideen mit dem Baby dann da auf der Matte Yoga zu machen.
00:40:57: Ich beneide alle die einen Baby haben.
00:40:59: Ich glaube es sind alles Mädchen!
00:41:02: Ich hatte immer ein Entdecker-Baby, also erst mal fand das nicht gut auf dem Rücken zu liegen.
00:41:08: Er wollte sitzen und dann sag ich mal später dann wenn er krabbeln konnte ist der immer überall raus.
00:41:14: Also in jeder Jurte, in der ich saß im jenem Mammarkreis, indem mich saß, ist er immer raus.
00:41:18: Der wollte nie da in diesem Kreishocken.
00:41:20: Das fahrt ihm auch immer zu viel mit dem ganzen Baby.
00:41:23: Und ja so dieses auf der Matte liegen... unter mir.
00:41:28: Also wenn ich mein zweites Baby habe, dann werde ich das noch mal versuchen mit dem Untermicht drauf und unter mich legen und Yoga machen.
00:41:34: Mal gucken wie es mir gelingt!
00:41:36: Und ich glaube ja dass wir häufig diese Idee davon haben, dass spirituelle Praxis nur auf der Matte stattfindet wenn wir Yoga üben Meditation Atemübungen Pranayama oder Rituale und durch das Mama werden wir eingeladen Präsenz zu üben Und das geht natürlich nicht nur für Mamas, sondern eigentlich für uns alle.
00:41:58: Denn es ist häufig viel schwerer als in einer Jogerstunde präsent zu sein wenn wir atmen und uns bewegen wirklich uns hinzugeben an den Moment.
00:42:08: Wirklich da zu sein!
00:42:10: Nicht mit einem halben Bein oder mit der halben Aufmerksamkeit woanders zu sein.
00:42:14: Das kann man mit einem Kind aber auch mit jedem anderen Menschen wunderbar üben.
00:42:19: Wie präsent bin ich wirklich?
00:42:21: Wie sehr höre ich wirklich zu, wie sehr lasse ich mich berühren von diesem gegenwärtigen Moment?
00:42:28: oder läuft innerlich in mir schon?
00:42:30: was mache ich als nächstes.
00:42:32: Ich muss noch ein Instagram-Post vorbereiten meinen to do Liste abarbeiten und das finde ich unheimlich schwer ehrlicherweise also das ist für mich eine ongoing spirituelle Praxis.
00:42:41: es ist für mehrlicherweis auch der Ausdruck von Spiritualität ist Präsenz Und ich glaube auch, dass wir einem anderen Menschen ein großes Geschenk machen.
00:42:51: Fast kein größeres Geschenkmachen können als unsere hundertprozentige Aufmerksamkeit dem anderen wirklich das Gefühl zu geben Dass er gehört wird gesehen wird und Das ist gar nicht so leicht.
00:43:04: also Mit einem erwachsenen Menschen ist es manchmal fast leicht, das finde ich als mit einem Kind.
00:43:09: Weil du bei dem Kind ja nicht so Resonanz bekommst unbedingt, besonders bei ganz kleinen Kindern die noch nicht sprechen können, die im Sandkasten einfach sitzen und da sind und sich im Moment verlieren.
00:43:19: Und für diesen Anteil in uns also unsere innere Antreiberin, die gerne effizient ist... Ist das unheimlich schwer, da im Sandkästen zu sitzen stundenlang?
00:43:32: Ich erinnere mich an einen Satz von meinem Halbbruder der irgendwann meinte Wanda!
00:43:35: Kinder haben es auch richtig langweilig und ich nur so auf gar keinen Fall.
00:43:40: Also dann, also weiß ich nicht wer das sagt ja?
00:43:43: Ich finde es...ich werde total aufgehen im Bliss sein mit meinem Kind im Sandkasten zu sitzen.
00:43:49: Und ja!
00:43:49: Es gibt diese Momente vom Bliss im Sandkästen aber es gibt viele Momente die einfach sehr, sehr langweillig sind über Stunden den Bagger von A nach B zu schieben und noch ein Sandkuchen zu bauen.
00:43:59: Das braucht sehr viel Hingabe und Ruhe eine innerliche Ruhe Und ich habe doch eine starke Antreiberin in mir, die gerne Dinge umsetzt.
00:44:08: Ich bin ne Macherin und gerade für solche Menschen, die gern tatkräftig sind ist es unheimlich schwer da sich total hinzugeben.
00:44:18: Und ich hab so eine Hochachtung, so einen Respekt vor Menschen die da diese Ruhe haben das stundenlang zu machen.
00:44:25: Ich habe auch irgendwann aufgehört, diesen Anspruch an mich haben zu müssen.
00:44:28: Nein!
00:44:29: Wir müssen als Mütter nicht stundenlang immer im Sandkasten sitzen und können auch andere Dinge machen.
00:44:33: Aber es ist auch nur ein Beispiel dafür wo wir Präsenz üben können.
00:44:38: Und ich glaube wir dürfen uns von diesem Bild lösen dass Praxis nur auf der Mathe stattfindet also gerade an die Mamas da draußen.
00:44:46: Du kannst jeden Tag üben die ganze Zeit.
00:44:48: Unsere Praxis ist das Leben, unsere Praxis der Alltag im Sandkasten beim Wäschewaschen.
00:44:54: wie achtsam bin ich spüre ich mein Körper atme ich eigentlich jetzt gerade wirklich?
00:45:00: ja so wirklich diese Hingabe an den Moment Achtsamkeit.
00:45:04: eines der Prinzipien des Buddhismus ist wirklich diese Praxis am Alltag zu sehen und Ich finde das sehr wertvoll weil wir da nicht diese Idee haben Oh Gott, ich muss praktizieren.
00:45:16: Nein!
00:45:16: Ich kann die ganze Zeit praktizierend.
00:45:18: Wie präsent bin ich wirklich?
00:45:20: Wie sehr kann ich mich dem Spiel mit meinem Kind hingeben?
00:45:24: wie sehr bin ich gerade von den anderen Menschen da?
00:45:26: so dieses Aufgehen im Moment und das ist für mich eine absolut spirituelle Praxis, die abseits der Mathe stattfindet und die wir die ganze zeit und jeden Tag üben dürfen Ja also es hat einfach so ein ... wie soll ich das sagen... Es hat einen Prozess gebraucht meine Yoga-Praxis, meine spirituelle praxis mit meinem Alltag zu verweben Und ich glaube, dass es darum geht.
00:45:46: Ich glaube das ist darum geht, sich mal weaving our spiritual practice ja also zurück zu weben in unser Leben.
00:45:53: So übrigens eine Definition von Tantra ist to weave, ja so zu webe.
00:45:58: Dass wir nicht sagen hier da ist das spirituelle.
00:46:02: Ja, da gehe ich jetzt und mache Yoga.
00:46:04: Da geh' ich jetzt um meine Meditation, da geh', ich mach mein Spiel total Praxis.
00:46:07: oder das Gleiche ist mit der Natur!
00:46:09: Ich gehe jetzt in die Natur.
00:46:11: Nein, ich bin Natur.
00:46:13: Das Göttliche lebt in mir.
00:46:14: Ich bin zu tiefskörtlich.
00:46:15: Meine Seele ist zu tief skörtlich – es ist always there.
00:46:18: Und es geht nur darum diese Räume zu schaffen, mich mit dieser Göttlichkeit zu verbinden.
00:46:23: Dafür muss sich nicht zwei Stunden auf die Yogamatte gehen.
00:46:25: Ich kann das jetzt an diesem Moment, wo wir hier zusammen sind.
00:46:28: Kann ich tief atmen?
00:46:31: Let's do it together.
00:46:34: Kann mich fühlen, kann in diesem Moment mein Spirit fühlen?
00:46:37: Meine Seele die hier ist, die hier mit dir ist... Also es ist immer da und ich glaube für mich war das eine der größten Lessons und es ist auch ongoing.
00:46:48: Wie kann ich und das ist eine Frage wie kann ich Das göttliche, das spirituelle in meinem Leben, in meinen Alltag zu weben also es überall zu sehen?
00:46:56: Es ist in jedem Menschen zu sehen, jeden Moment und jeder Praxis.
00:46:59: In diesem Podcast es ist ein ongoing practice und das war für mich ein großes Umdenken.
00:47:09: Erstmal so okay ich bin müde morgens mein Baby wacht sofort auf wenn ich Yoga machen möchte wenn ich ausstehen möchte ok dann meditiere ich halt im Bett.
00:47:21: Dann muss ich meine Praxis meinem Leben anpassen.
00:47:23: Das ist genau das, was Christian Marciaria sagt!
00:47:32: Okay, mein Baby ist klein und liegt im Bett.
00:47:40: Ich lege im Bett mit einer gefühlten Meditation.
00:47:42: Ich mache eine kleine Atempraxis.
00:47:45: Es geht nicht darum lang und intensiv, sondern immer wieder.
00:47:47: Das macht zehn Minuten.
00:47:49: Früher aufstehen, früher ins Bett gehen abends.
00:47:51: Ja das sind so keys praktische Sachen wie ich es möglich mache.
00:47:56: Ich sage ich geh früher ans Bett mit meinem Kind ins Bett und dafür stehe ich aber um sechs Uhr auf und hab schon mal eine Stunde für mich.
00:48:02: Das ist so für mich meine heilige Zeit.
00:48:04: ja wo ich jetzt sage okay jetzt und dann gehe ich rein irgendwie in die Morgenroutine ... mit meinem Partner.
00:48:11: Oder man wechselt sich eben ab, ne?
00:48:12: Wenn der Partner aussagt ja ich möchte auch morgens mal Yoga machen, Meditieren.
00:48:15: Ja da sind wir jetzt gerade an dem Punkt wo Marcel jetzt auch sagt oh das würde ich eigentlich auch gerne machen du machst morgens noch eine Praxis es würde mir auch gut tun.
00:48:22: und jetzt haben wir gesagt okay wir machen einen Plan die wechseln sonst ab so dass jeder morgens irgendwie so ein Moment für sich hat um ganz anders einfach den Tag zu starten und... dazu schauen was kann ich unternehmen wie kann ich mein Familiensystem so gestalten mein Leben so gestalten dass die Praxis ein stabiler Anker in meinem Leben bleibt, auch im verändernen Lebensumstände.
00:48:44: Was brauche ich gerade wirklich?
00:48:45: Was nährt mich grade wirklich?
00:48:47: und auf einer Körper-Ebene merke ich zum Beispiel... Das ist ganz witzig weil das so ein bisschen full circle ist, weil ich bin ja aus einer sehr physischen Praxis gekommen vor zwölf Jahren mit Vanessa Flow Und wo ich dann auch gemerkt habe, da hab' ich angefangen
00:49:00: z.B.,
00:49:00: ich war noch embodied flow, die Ausbildung gemacht, dreihundert Stunden embodied flow.
00:49:06: Habe ich ja auch oft unterrichtet, dann habe ich noch so eine eigene Kreation gemacht.
00:49:11: Feminine Flow, wo es sehr viel auch um Tantrische Arbeit, Bannerarbeit, Energiearbeit geht wirklich um die weiblichen Organe und Kraftzentren zu aktivieren in den Flow zu kommen.
00:49:25: Und das ist auch daraus geboren.
00:49:27: Also der Feminin Flow zum Beispiel, wo ich gemerkt hab, dass ist das was ich gerade brauche.
00:49:31: Ich brauch ne weibliche Art zu praktizieren.
00:49:34: Das Mama-Werden ist eine zutiefst weibliche Initiation.
00:49:38: Das ist das, was ich brauche.
00:49:39: und das Hatta Yoga hat ne sehr viel männlichere Skiwerkomponente die wundervoll es aber die auch nicht immer passend is.
00:49:46: Ja und dann zu gucken.
00:49:47: okay, was brauch' ich eigentlich gerade wirklich?
00:49:49: Und es darf sich verändern!
00:49:51: Es darf's sich verändernden und in bestimmten Lebensphasen braucht man vielleicht ein anderes Yoga und das ist ok und da wirklich zu lauschen um uns das zu erlauben.
00:50:02: Weshalb ich auch dann jetzt in meiner aktuellen App und meine Membership gesagt habe, dass wir ganz viele verschiedene Stile haben.
00:50:10: Wir haben weiterhin das traditionell-tantrische Hatha Yoga.
00:50:14: Wofür wir ja auch stehen?
00:50:16: Was wundervoll ist, was so transformierend als so heiser Moonhatter ist, so heisam... Wir bieten aber auch einfach Hatha an wo es gar nicht Richtung Moon oder Sahne geht sondern einfach eine hat der yoga klasse wo die aßern das länger gehalten werden wo es mindful ist was ruhig ist.
00:50:36: wir haben aber auch wenn erster flow klassen.
00:50:38: wir haben feminine flow Klassens im bodied flow Klassen.
00:50:40: Wir haben jeden jogger meditation yoga nitra und jetzt ganz neu zusätzlich mobility Und pilates.
00:50:49: ja und ich bin zum beispiel jetzt deswegen full circle.
00:50:53: Ich bin große Pilates liebhabere Pilates-Fan geworden.
00:50:57: Yes, ich bin auch eine von denen die Matcha Latte trinken und Pilates machen.
00:51:00: Ich trinke aber auch noch Kaffee.
00:51:01: keine Sorge nicht nur matcher genau.
00:51:04: Und ja, ich merke einfach so es tut mir wahnsinnig gut.
00:51:06: also diese das geht er wirklich.
00:51:08: Pilates geht in eine tiefen Muskulatur rein.
00:51:10: Die Übungen sind sehr fies, erinnert mich teilweise an Ballettunterricht von früher.
00:51:15: Sind sehr fieß aber total gut und ich fühle mich super nach einer Pilatesklasse.
00:51:19: nicht Reformer also die haben auch Reformer.
00:51:21: das sind dann so one-on-one Klassen aber so Mattenpilates in der Gruppe mache ich aktuell einmal die Woche und es tut mir wahnsinnig gut!
00:51:27: Und ich fühl mich so gut danach.
00:51:29: Ich habe wirklich das Gefühl so auch dem, sagen wir mal after mama body tut es sehr sehr gut.
00:51:34: Und was ich daran liebe, ist auch die Simplicity.
00:51:36: Es geht gar nicht um eine Spiritualität.
00:51:38: Da soll auch nichts spirituell sein und da wird auch nicht groß reingefühlt!
00:51:41: Ich muss immer grinsen, weil ich weiß wie wir im Yoga die Klasse beginnen.
00:51:45: Mit erst mal reinspüren und den Körper fühlen, den Raum wahrnehmen, den Atem usw.
00:51:50: Und da ist es gleich so ok Stand, Feet, Hip-Wide the part Let's go, table down, navel in So spread your toes, das ist wirklich so okay.
00:51:59: Bam bam bam, ja?
00:52:00: Wo ich manchmal denke, dass sie sehr schieber ist.
00:52:03: Ein bisschen davon könnte bei manchen Jogerstunden gut sein, ein bisschen mehr Direktion und Führung Aber ich mag das Es bringt eine Simplicity und tatsächlich auch einen spirituellen Aspekt für mich.
00:52:14: Also ich merke immer so, dass ich im Pilates, weil das so ganz funktionelle Übungen sind habe ich ganz viel Raum zum Nachdenken und da kommen dann noch gute Ideen.
00:52:21: und ja Inspiration zu mir.
00:52:24: also ich merkte noch immer so es trotzdem passierte was ja auch wenn das nicht mit einer Intention irgendwie spirituell ist.
00:52:34: Und ja, das ist das eine.
00:52:36: Wo ich merke so, dass es so körperlich was mir Freude macht.
00:52:39: Ich gehe immer die Woche zum Personal Training.
00:52:41: Ja Muskelaufbau wird im Alter wichtiger und damit muss ich mich auch beschäftigen.
00:52:46: Proteine genau das mache ich auch zu meinem Yoga weil ich einfach merke okay das Yoga reicht einfach nicht.
00:52:52: für mich ist Yoga einfach kein Workout.
00:52:54: Es ist für mich also... Du kannst mich jagen mit Klassen wo, dass ich in den fünfzehn Minuten die rechte Seite gemacht wird und nochmal rüber.
00:53:04: Und ins Wild thing und zurück in die Plank und noch mal unten durch.
00:53:07: Und dann denkst du so Gott das ist auf anderen Seite auch nochmal alles.
00:53:10: also das finde ich ja kann es mich mit Jagen und sowas habe ich gar keinen Bock drauf und ganz viele Venias hast zwischendurch Laute Musik und wo ich überhaupt nicht atmen kann, weil es viel zu schnell ist.
00:53:20: Also das stresst mich.
00:53:21: Stresst mein Nervensystem.
00:53:22: also ich stelle mir auch mal die Frage so was braucht mein Nervensystem?
00:53:27: Ja, brauche ich noch mehr Stress.
00:53:28: Brauchte ich nochmehr Durchpower sage ich mal sondern schon Kraft aber eine ruhige Kraft genau.
00:53:36: Ich gehe jetzt einmal die Woche zum Afro-Dance.
00:53:40: Also wieder zurück, vor dem Circle zum Tanzen auch, weil ich liebe Tanzen und es bringt diesen Spaßcharakter.
00:53:47: Herzkreislaufsystem wird trainiert, auch wichtig im Alter was ich auch nicht unbedingt mehr im Yoga hole.
00:53:53: also kann man mit ein paar Sonnengrüßen und Viniasta natürlich auch im Herzkreislauf trainieren.
00:53:58: aber das ist einfach so kardiose ein bisschen.
00:54:00: Das brauche ich auch genau und zusätzlich zu meinem Yoga, weil ein bisschen andere Sachen noch, ne?
00:54:06: Und gleichzeitig I love Yoga.
00:54:08: Ich hab gestern erst mal anderthalb Stunden jeden für mich gemacht.
00:54:11: I love it!
00:54:13: Die Meditation... Für mich ist mein Non-negotiable die Meditation jeden Morgen.
00:54:17: Das ist für mich wirklich... ich praktiziere aktuell Mantrameditation, merke einfach wie gut mir das tut und da bin ich grad sehr tief drin auch seit meiner... seit unserer als du zuhörst und mitgemacht hast Schakty Journey durch die tantrischen Göttinnen.
00:54:35: Im anderen Praxis ist es etwas, was wirklich tief transformierend ist.
00:54:38: Was den Geist reinig klärt und erweitert.
00:54:42: Es ist magisch auf eine ganz tiefgehende, profunde Art und Weise.
00:54:48: Ich habe gemerkt auch die Meditation ist etwas, das ich noch mehr vertiefen möchte in den nächsten Jahren.
00:54:56: In meiner eigenen Praxis aber auch im Unterricht, was mir sehr gut tut und was ich glaube wenn ich mich entscheiden müsste... Kopf oder Körper, sage ich jetzt mal.
00:55:05: Geist oder Körper dann würde ich immer den Geist wählen weil da würde ich sagen Ich darf nur eins heute machen Meditationen oder Yoga dann würde sich immer sagen Meditation Weil das den größten Effekt hat auf meine Stimmung wie es mir geht wie der Rest meines Tages ist Wie ich drauf bin und letztendlich auch auf meinen körper denn ich bin einfach entspannter.
00:55:23: also mein nervloses thema ist einfach ruhiger.
00:55:25: Ihr lieben, ja das war so eine kleine journey durch die letzten jahre meines unterrichts und meine eigene praxis.
00:55:33: Und ich finde es nach wie vor spannend.
00:55:37: ja wie sich das verändert wie sie verändern darf.
00:55:40: und ja wie ich auch jetzt zum beispiel durch die app gemerkt habe macht mir auch freude weil das war auch die die intention mit der app und der membership zu sagen wir machen alltagstauglichere snippets live klassen, da kann man vielleicht mal eine halbe Stunde oder ne stunde da sein.
00:55:58: Aber im Alltag ist es wirklich funktionell zu sagen ich hab zehn minuten, ich habe fünfzehn Minuten, ich hab zwanzig Minuten.
00:56:03: so und diesen Fokus lenken wir auch gerade auf der App und das kommt wahnsinnig gut an.
00:56:07: ja ihr liebt so weiß nicht morning quick fix oder solche Klassen wo ich ehrlich aber also früher... Also Vanessa Flow habe ich mit angefangen und dann Tantrisch hat er Joga war ich so ein bisschen abgeturned von.
00:56:20: War ich so morning quick things, das ist ja nur für den Körper völlig oberflächlich oder sowas wie morning flow oder frisch in den Tag solche Titel die haben mich eher so ein bissel abgeschreckt und ich war so ein bißchen, aber das ist gar nicht der Purpose von Yoga es ist eine spirituelle Praxis auch.
00:56:40: und dann merke ich einfach so da hat sich mein Bewusstsein weiterentwickelt geöffnet und erweitert dass ich sage Alles was dich verbindet mit dir, mit deinem Körper.
00:56:49: Mit deinem Atem alles was dich mehr bei dir ankommen lässt, mit deiner Seele in Verbindung kommen lässt ist gut.
00:56:55: egal ob das zehn Minuten Morning Quick Fix ist Ob das fünf Minuten Meditation sind Pranayama whatever.
00:57:01: Wenn es dir gut tut wenn du eine höhere Version von dir deswegen wirst weil du das heute morgen zehn Minuten gemacht hast dann ist das geil.
00:57:08: Und dann ist es spirituell.
00:57:10: Da muss man nicht erst mal anderthalb Stunden die Kundalini-Horen runterjagen, das reicht!
00:57:15: So und da hat sich mein Blick einfach sehr viel gewaltet verändert... ...und ich nehme irgendwie deswegen auch so full Cirque.
00:57:23: Es ist ein bisschen witzig dass ich jetzt wieder ein bisschen mehr bei der körperlichen Funktionalität ankomme wo ich ja herkomme vom Tanz von Vanessa Floh und zu merken okay da ist aber ganz viel Wert drin, Pilates.
00:57:37: Da ist ganz viel Wertvolles drin.
00:57:39: und nehmen aber all das was ich aus dem Tantra mitgenommen habe aus Marta Yoga ja das fein Gefühl für energetik, für stundenaufbau die energetische wirkungsweise der Astonerste.
00:57:48: es ist ja nicht weg dass nämlich mit eine morning quick fix klasse oder was weiß ich?
00:57:52: Ja also wo es irgendwie eher um einen anderen Fokus geht.
00:57:56: Es liegt sozusagen drunter Und das ist irgendwie sehr, sehr schön zu merken.
00:58:01: Okay es darf sich auch meiner Art und Weise Yoga weiterzugeben.
00:58:04: Darf sich erweitern?
00:58:06: Darf ich verändern?
00:58:08: Nein!
00:58:08: Es muss nicht immer super-dieb sein damit es effektiv ist.
00:58:11: Das muss nicht mal lang sein, damit es efektiv is'.
00:58:15: Ja, das sind so meine Erkenntnisse der letzten Jahre.
00:58:19: Und das heute ist eine Einladung was ich hier mit dir geteilt habe.
00:58:23: Eine Einladungen sich immer wieder zu erinnern dass... Unser Yoga sich verändern darf, genauso wie du dich veränderst.
00:58:33: Den Satz habe ich übrigens auch in meinem dritten Buch Sophomama geschrieben.
00:58:36: Dein Yoga darf sich verinnern so wie Du Dich verinnerst und gerade wenn wir Mama werden das anzuerkennen, das zu erlauben da liebevoll mit uns zu sein nicht streng damit uns zu ändern wirklich zu lauschen.
00:58:47: unser Körper ist so weise der weiß es genau was er braucht und sich nicht dadurch zu peitschen.
00:58:53: Und ich glaube, dass das auch ein Zeichen von Wachstum ist.
00:58:57: Von Weiterentwicklung, von Reife das zu erkennen und auch von Selbstliebe.
00:59:02: Yoga nicht als ein weiteres Dogmal, ein weiterer Studu zu sehen auf unserer Liste was wir abzuhagen haben damit wir eine gute spirituelle sind oder eine gute Lehrerin sind.
00:59:12: Dass es kein Leistungsnachweis ist sondern dass es wirklich hier um eine Beziehung geht also eine Beziehung zu unserer Seele, eine Bezierungen zum größeren eine Beziehung zu unserem Körper und dass diese Beziehungen sich auch verändern darf.
00:59:26: Ja, so wie wir ständig in Veränderung sind!
00:59:29: Und ja... Ich lade dich ein die Frage mitzunehmen nicht was sollte ich praktizieren sondern was nährt mich jetzt gerade wirklich?
00:59:38: Und vielleicht hast du ja auch Lust hier unter dieser Podcast-Folge zu kommentieren Wie hat sich deine Praxis in den letzten Jahren verändert?
00:59:46: Was war vielleicht so deine Reise in so ein paar Stichpunkten?
00:59:50: Was brauchst du gerade?
00:59:51: was merkst du grade in deiner jetzigen lebensphase?
00:59:53: was brauchst Du gerade?
00:59:55: Was ist die praxis, die dich nähert im yoga?
00:59:57: wozu fühlst du dich hingezogen.
00:59:59: Ja zum beispiel auch fun fact.
01:00:01: ich habe eine umfrage gemacht.
01:00:03: war es für ein retreat?
01:00:05: wünscht ihr euch?
01:00:05: aktuell gebe ich einen retreat im ja Die letzten zwei retreats waren women's empowerment retreat das war nicht wirklich ein retreates aber wirklich self development workshop.
01:00:15: intensive viel Embodiment und Tanz, aber auch viel Power und Bewegung.
01:00:22: Und ihr habt euch Jyn Yoga gewünscht!
01:00:26: Das ist interessant, weil ich glaube viele von uns brauchen zu tiefst jeden.
01:00:30: Wir brauchen das weibliche, das weiche, die Hingabe des Loslassen, die Stille, dass nichts tun... Ich bin ganz gespannt, ja?
01:00:38: Ich freue mich drauf, ich freu mich unheimlich.
01:00:40: Jenen Elements startet am Sonntag.
01:00:43: Das wird wirklich ganz schön, ich freue mich da unheimig drauf Weil es für mich auch eine Eintaltung ist, in die Stille zu gehen.
01:00:50: Ins Langsame zu gehen und auch ins weniger zu gehen!
01:00:54: Weniger geben, weniger tun, weniger machen... Und das ist für mich glaube ich eine große Aufgabe.
01:01:01: jetzt wirklich weniger Input.
01:01:05: Ich bin total entspannt, freue mich mega drauf.
01:01:07: Sonst war ich bis zum letzten Tag aufs Retreat vorbereitet.
01:01:10: Jetzt bin ich so hey, das wird richtig cool, chill mal.
01:01:14: Und ich glaube, das brauchen wir alle.
01:01:16: Also mehr Jinn ist bestimmt für viele auch die Antwort, was brauche ich wirklich?
01:01:19: Mehr Jinn, mehr Stille und Meditationen.
01:01:22: Das bin ich fest davon überzeugt.
01:01:23: Das brauchen wir allen dringend!
01:01:25: Ich habe gerade erst gestern wieder gelesen der Satz vom Dalalama vielleicht hast du den schon mal gehört Wenn alle Achtjährigen auf dieser Welt lernen würden zu meditieren dann hätten wir in einer Generation weltfrieden.
01:01:38: Wow also Die Aussage haut rein.
01:01:41: gar in diesen Zeiten.
01:01:42: Ich dachte, wow ja.
01:01:45: Wenn wir lernen unseren Geist zu beruhigen und weniger reaktiv zu sein, mehr in Verbindung mit unserer Seele zu sein sind wir aus einem ganz anderen Ort im höheren Ort.
01:01:59: Wir treffen demzufoll bessere Entscheidungen.
01:02:01: Mehr Frieden senden wir aus, mehr Liebe und sind bewusster.
01:02:06: Gut ihr Lieben!
01:02:07: In diesem Sinne... Schreibt mir gerne drunter, was brauchst du jetzt gerade wirklich?
01:02:12: Wie hat sich deine Praxis verändert über den letzten Jahr.
01:02:13: Ich bin mega gespannt, das von euch zu hören!
01:02:17: Was brauchst Du in einer aktuellen Lebensphase?
01:02:20: und ja wenn Du Lust hast Deine Praxis zu vertiefen dich unterstützen zu lassen auch in deiner Praxis?
01:02:27: dafür habe ich diese App, diese Membership gemacht die Wanderbad weil Yoga App, Yoga Membership.
01:02:33: Du kannst die App runterladen, du kannst dir meine zwei Memberships Abos anschauen aus meiner Website wanderbadboy.com.
01:02:41: schau dich da gerne mal um.
01:02:43: du kannst es zehn Tage lang kostenlos testen völlig risikofrei.
01:02:47: also sehr, sehr gerne und das ist auf jeden Fall eine große Unterstützung.
01:02:51: ich selber praktiziere übrigens auch ab und zu mit apps weil ich das auch gerne mag mich inspirieren zu lassen von außen mich geidenzulassen.
01:02:58: ja also unbedingt Und ich glaube, das ist gut investiertes Geld in uns selbst.
01:03:02: Nämlich unsere Sanity und unseren Seelenfrieden, unsere geistige mentale Gesundheit... ...und körperliche Gesundheit natürlich!
01:03:11: Okay ihr Lieben also vielen Dank fürs Zuhören.
01:03:14: Schön, dass du da warst.
01:03:15: Ich habe nicht auf Stopp gedrückt übrigens auch.
01:03:19: Das hat mir viel freudig gemacht.
01:03:20: und jetzt hier lasse mal ein Check am Ende der... In der Praxis wollte ich schon sagen.
01:03:25: Ja, es ist auch irgendwie eine Praxis, ne?
01:03:27: Podcast!
01:03:28: Für mich auf jeden Fall eine Praxis und für dich ja vielleicht Inspiration, Weiterbildung... Und auch immer einen Moment wo wir uns connecten können mit uns selbst.
01:03:37: Wie geht's dir jetzt am Ende dieser Podcast?
01:03:39: Vorher vielleicht magst du nochmal einchecken mit dir Vielleicht kurz die Augen schließen Tiefein und Ausatmen.
01:03:45: Hat sich irgendwas verändert körperlich, mental, emotional?
01:03:51: Ich merke, ich bin bisschen gelöster.
01:03:52: Die Ibuprofen hat gewirkt Mein Wärmepflaster schwitzt mir in den Rücken und wir haben heute hier siebenundzwanzig Grad.
01:04:00: Und ja, ich habe hier trotzdem warmes Pflaster im Nacken auch noch.
01:04:07: Ja, und ich fühle mich erfüllt beglückt mit euch hier zu sein!
01:04:12: Danke, dass du diesen Podcast hörst und ich wünsche einen wundervollen Tag und freue mich von dir zu lesen.
01:04:18: Bis ganz bald ihr Lieben.
01:04:19: Ciao ciao!
01:04:26: dich jetzt in mein monatlichen Newsletter einzutragen.
01:04:30: Da bekommst du ganz versprochen keinen nervigen Spam von mir, sondern nur einen hochwertigen Newsletter einmal im Monat mit einer persönlichen Love Note von mir und kostenlosen Yoga-Meditationsvideos.
01:04:43: Du wirst über die neuesten Podcastfolgen informiert und erfährst als Einer oder eine der ersten von meinen anstehenden Jogertrainings, Retreats oder Workshops!
01:04:52: Es lohnt sich also!
01:04:53: Du kannst dich eintragen unter BandaBadFall.com, du findest den Link auch noch mal hier in den Shownotes!
01:04:59: Ich freue mich auf Dich!