00:00:00: Unser Leben ist ja normal schon am Limit.
00:00:03: Mit Kindern, Arbeit, vielleicht anderen Familienverpflichtungen und alles was so den Zug kommt heutzutage – ja dem ganzen Weltgeschehen!
00:00:12: Und wenn dann Dinge on top kommen, dann ist das oft zu viel.
00:00:16: aber was du denkst in der Situation ist alle anderen kriegen es doch auch hin.
00:00:19: warum ich nicht?
00:00:20: Und ich hatte damals die Idee von Burnout, dass Kriegen nur Manager in spitzen Positionen, die in so einem Hochhaus sitzen.
00:00:27: Die kriegen einen Burn-Out.
00:00:28: und dann habe ich mir ein Buch über Burn out gekauft.
00:00:30: Dann habe ich mal gelesen was sind so diese Symptome?
00:00:32: Da war dann so'n Test drin und dachte oh da trifft ja ganz schön viel auf mich zu!
00:00:42: Mit meiner heutigen Gästin Billgott Budke spreche ich über relevante Themen, die wie ich glaube viele von uns bewegen.
00:00:50: Wir sprechen heute darüber warum so viele Mütter erschöpft sind und vor allem diejenigen unter uns, die ihre Kinder bedürfnisorientiert begleiten möchten.
00:00:59: Wie daraus ein Burnout entstehen kann und was wirklich hilft wieder zu mehr Leichtigkeit und Energie zu führen!
00:01:06: Ich stelle euch Birgit einmal hier zu Beginn vor.
00:01:10: Birgitt ist Mutter von drei Söhnen – Ehefrau, Coaching & Yoga-Lehrerin.
00:01:16: Sie lebt mit ihrer Familie in Allgäu und begleitet seit über fünfzehn Jahren Menschen, Paare und Familien durch Veränderungsprozesse Mit viel Fachkompetenz, Empathie und eigener Lebenserfahrung.
00:01:28: Ursprünglich kommt sie aus der Wirtschaft.
00:01:49: Als das Leben sie durch Krankheit, Verlust und Konflikte erneut tiefer rausforderte, begann sie sich intensiv mit Traumabindung- und Nervensystemregulationen zu beschäftigen.
00:02:00: Wissen, dass heute ihre Arbeit maßgeblich prägt!
00:02:03: Was ich an Birgit besonders schätze ist Ihre warme bodenschändige Art, Ihre Überzeugungen hin, dass selbst schwierige Lebensphasen uns letztendlich dabei unterstützen können mehr bei uns selbst und unserem wahren Wesen anzukommen.
00:02:17: Und weil Birgit nicht nur Kollegin, sondern auch eine liebe Freundin von mir ist, freue ich mich ganz besonders auf unser heutiges Gespräch.
00:02:22: Herzlich willkommen, liebe Birgitt!
00:02:25: Vielen, vielen Dank, liebe Wanda für diese warmen Worte die mich berühren.
00:02:30: Das fühle mich gerade sehr... Wertgeschätzt muss lächeln.
00:02:34: Schön, dass ich da sein kann!
00:02:36: Ja,
00:02:36: so schön das wir es endlich schaffen.
00:02:37: Wir haben diesen Podcast schon länger geplant.
00:02:40: Steht schon länger auf meinem Whiteboard über meinen Schreibtisch mit Birgit Podcast aufnehmen.
00:02:44: Ich freue mich, dass wir endlich da sind in diesem Moment.
00:02:47: Wir möchten euch ein bisschen abholen, wo wir gerade sind.
00:02:49: Wir sitzen hier nämlich grade in einem wunderschönen Yogadwurm, den du vielleicht auch wenn du mir bei Instagram-Volks schon mal gesehen hast.
00:02:54: auf deinen Bildern ist.
00:02:55: eine große Kuppel wird ganz viel Raum Und ja, der Wind pfeift so um uns rum.
00:03:01: Wir sind hier aber sehr, sehr windgeschutzt geschützt.
00:03:03: Strahlenblaue Himmel – wir haben einen schönen warmen Joghi-Tee bei uns.
00:03:08: Frauen Balance!
00:03:10: Ich kriege übrigens kein Geld leider, ich das sage.
00:03:13: Aber es ist auf jeden Fall ein wärmende Tee und wir haben sie richtig schön gemacht.
00:03:18: Birgit was hast du heute Morgen schon gemacht?
00:03:20: Wie hat dein Tag begonnen?
00:03:21: Na erstmal habe ich Bücher angeschaut mit meinen Kindern.
00:03:24: Sie sind ja hier sozusagen im Urlaub auch Und dann hatte ich Zeit und Raum für meine eigene Yoga-Praxis.
00:03:32: Und jetzt kurz bevor wir hier sprechen, war ich hier unten an diesem wunderschönen See mit diesen wunderwunderschönen Seerosen und hörte so diese frische Quaken, was ein ganz schöner Moment für mich war.
00:03:48: Das heißt du hattest heute Morgen schon Momente dir selbst für Sorge?
00:03:51: Ja
00:03:52: auf jeden Fall.
00:03:53: Wunderbar!
00:03:53: Auf
00:03:53: jeden Fall in Verbindung gehen mit mir.
00:03:57: Ja, ich finde es ganz besonders dass wir ja so viele unterschiedliche Ebenen teilen.
00:04:01: Ihr seid hier im Urlaub zu Besuch bei uns auf der Farm.
00:04:04: jetzt sind wir hier sozusagen in einem professionellen Gespräch zusammen und bewundere das wie ihr das als Familie managt.
00:04:12: Ich hab's eben schon gesagt Birgit hat drei Söhne ein ganz toll Mann der sie unterstützt Und wie du es auch immer wieder schaffst der Freiräume zu kreieren auch im Urlaub.
00:04:21: Ja, weil Urlaub mit Kindern wissen glaube ich alle Eltern die zuhören ist ja nicht unbedingt immer Urlaub wenn man die Kinder nämlich zwentiforselven hat.
00:04:27: Nee es ist eher so eine Verlagerung des Wohnorts das sagen wir immer.
00:04:30: Die Verlaggerung des Alltags.
00:04:31: aber der Alltag wird natürlich trotzdem leichter und ich merke schon auch dass die Kinder diesen Raum schätzen wo doch nochmal ne andere Präsenz von den Eltern da ist und auch das Außen ein bisschen ruhiger ist.
00:04:46: Also raus aus diesem täglichen Umfeld.
00:04:49: Wir haben jetzt hier ja wirklich angefangen mit dem wenigen Anfangszeichen, was da ist also wenig Spielzeug meine ich jetzt sich zu beschäftigen.
00:04:58: Es ist auch Urlaub fürs Nervensystem für die Kinder.
00:05:02: das wird mir immer wieder bewusst wenn wir uns mal raus aus diesen Alltag beamen.
00:05:06: Also urlaub macht trotzdem Sinn!
00:05:10: Lass uns doch mal den Zuhörerinnen ein bisschen erzählen, wie wir uns kennengelernt haben.
00:05:14: Wie unsere Verbindung eigentlich entstanden ist.
00:05:17: Magst du das mal erzählen?
00:05:18: Gerne, gerne!
00:05:20: Das war Januar zwanzigundzwanzig und zwar bei der Ausbildung der Life Trust Coaching-Ausbildung bei Veit Lindau die zum Großteil auch daraus bestand all das Erlernte in kleinen Gruppen zu üben, zu vertiefen.
00:05:39: Und wir waren eben aufgefordert, uns die kleinen Gruppe zu suchen.
00:05:43: und das ganze geschah damals noch über Facebook, über die Facebook-Gruppe.
00:05:49: Ich hatte deine Post gesehen und ich kannte dich – also deinen Vorstellungspost – ich kante dich natürlich so durch das Yoga und alles und hatte keine Ahnung, es war wirklich.
00:05:58: nach zum zwanzig Uhr oder abends dachte ich mir okay, ich schreibe sie jetzt einfach an weil ich wollte jemanden, ich wollte echt wachsen in der Ausbildung.
00:06:06: wusste einfach all in.
00:06:08: Und dachte, was kann ich denn verlieren?
00:06:10: Also die war anders auch ein Mensch und sie sucht offensichtlich auch jemand für die Gruppe!
00:06:15: Und hab dich angeschrieben und dann hatten wir einen Zoom-Call und da hatte ich dich erst sehr natürlich in deiner Profession auch kennengelernt also sehr professionell und trotzdem menschlich und ehrlich Und dann war das ziemlich von null auf hundert.
00:06:34: Also bei dieser Ausbildung ist es halt da bisschen nicht lang an der Oberfläche, also da geht's dann halt ziemlich schnell ziemlich tief und dann habe ich sehr geschätzt dass du auch so ein Mensch bis sehr schnell Vertrauen hat in andere und sein Herz öffnet und sich öffnete und das sehr schnell sehr tief war.
00:06:50: ja
00:06:51: Absolut, das war gleich All In.
00:06:53: Also quasi Blind Date und man macht gleich die Hosen runter.
00:06:57: Man kann gleich von sich alles zeigen sozusagen und ich weiß noch du hast mich angeschrieben und hat mich total gefreut dass eine Frau so auch in die Initiative geht und hatte damals schon gelesen Du begleitest Mütter, du bist selber Mama Und ich war schwanger zu dem Zeitpunkt gerade im ersten Monat ganz ganz brüsch und dachte so ah ja die versteht mich bestimmt von der kann nicht vielleicht was lernen Die ist selber Mutter finde ich super Und genau, und so haben wir uns dann gefunden.
00:07:23: Wir haben einen sogenannten Magic-Team und wie du schon richtig gesagt hast, wir sind gleich rein gestartet mit intensiven Fragen in die Triggerpunkte.
00:07:31: Da geht es eben auch viel darum, sich in der Coachingausbildung gegenseitig zu spiegeln, sich gegenseitsich zu coachen, ehrliches Feedback zu geben – das haben wir viel gemacht!
00:07:38: Das heißt, wir haben uns gleich sehr tief kennengelernt.
00:07:40: Das ist etwas, was ich an unserer Begegnung, unserer Freundschaft schätze, ist die Tiefe.
00:07:47: Die Vielseitigkeit unserer Gesprächsthemen, die wir haben von persönlicher spiritueller Weiterentwicklung zum Mama sein.
00:07:54: Zum Alltag.
00:07:55: Wir können es auf so vielen Ebenen begegnen und ich schätze sehr an Birgit deine integrale Sicht.
00:08:00: also Birgitt ist z.B.
00:08:01: eine meiner Freundin, die ich anrufe wenn ich eine gute Meinung haben möchte weil du so sehr Verstand und Herz auch zusammen bringst eben nicht nur das Eine irgendwie oder Du hast eben auch diese spirituelle Anbindung und gleichzeitig aber auch mit Herz und Verstand, also du überprüfst die Dinge gut.
00:08:17: Wenn ich dich jetzt zum Beispiel fragen würde über Nahrungsergänzungsmittel oder so, dann wüsste ich, ich würde eine richtig gute Antwort von dir kriegen.
00:08:22: Also nicht nur auf der einen Ebene sondern auf vielen Ebenen.
00:08:25: Und das macht eben diesen integralen Ansatz aus den du ja auch hast und lebst und das schätze ich auch sehr an dir als Mensch, als Freundin, als Coachin auch.
00:08:35: Ich darf das hier schon mal vorwegnemen, Birgit ist ne richtig gute Coachin!
00:08:38: Danke danke danke.
00:08:40: Aber lass uns mal ein bisschen auf deinen Weg jetzt kommen.
00:08:44: Du kommst aus der Wirtschaft ursprünglich, hast BWL studiert.
00:08:47: Ich sag mir aus was ganz Bodenständigen, kommst auch zum Unternehmerhaushalt.
00:08:53: Erzähl mal wie war so dein Weg zur persönlichen und inneren Weiterentwicklung?
00:08:59: Wie war der Schiff?
00:09:00: Was ist passiert?
00:09:01: Was hast du vielleicht auch gesucht oder vermisst in deinem vorherigen Leben?
00:09:04: Ja tatsächlich komme ich aus einer Familie wo Leistung sehr... Wer ist sehr weit oben stand, aber sehr aus einer Freude raus.
00:09:14: Also meine Eltern haben immer gern gearbeitet und haben sich das schon aus einer freuderaus erschaffen.
00:09:20: Und gleichzeitig ist natürlich der Weg schon sehr geprägt gewesen zu einem klassischen guten Beruf eine Ausbildung usw.
00:09:29: Mein Interesse am Menschen wenn ich zurück denke begangen schon sehr sehr früh weil ich tatsächlich eigentlich überlegt habe Psychologie zu studieren.
00:09:40: Nee, mach mal was Scheiß wenn man bei uns so sagt.
00:09:45: Und mein Vater hat mich aber schon sehr früh mitgenommen zur Persönlichkeitsentwicklungssimine an ist das kam schon von meinem Vater und es war dann aber immer mehr ein bisschen aus Freude, Ausbegeisterung raus.
00:09:58: Das erste Mal hat's mich aber so richtig gekriegt.
00:10:00: meinen Weg sag ich mal als ich Ich glaube, da haben wir auch so eine Parallelit.
00:10:05: Da wollte ich es noch mal erzählen.
00:10:07: Da ging's mir schon mal nicht so gut.
00:10:08: Also das waren schon zu Töntensten von Burnout und nicht gut geschlafen.
00:10:12: Ich hatte eine Trennung, ich hatte meinen Masterabschluss.
00:10:14: Ich habe damals einen nicht sehr liebevollen Chef also sehr viele Themen auch von außen.
00:10:21: Und bin dann eines morgens aufgewacht.
00:10:23: Kein Terzo.
00:10:24: Nachdem ich mache jetzt eine ABW-Dakur.
00:10:25: Damals war das noch nicht so bekannt.
00:10:27: Meine Eltern waren mal auf einer, dachte ich mehr mach' ich jetzt auch.
00:10:30: Und ich war eigentlich Typ höher schneller weiter.
00:10:32: Das heißt Spinning, Sport laufen gehen.
00:10:36: Manchmal sagt den Kollegen zu mir komm doch mal mit zum Yoga und ich sagte immer ne es ist viel zu langweilig und beweglich bin ich auch nicht so.
00:10:45: dann war ich dabei dieser Ayurveda-Kur und man durfte keinen Sport machen.
00:10:50: das einzige was wir durften spazieren gehen und Yoga gab's.
00:10:54: Na ja wenn ich jetzt nichts anderes machen darf aus der Yoga gehe ich zum Yoga Und es war ein entscheidender Moment in meinem Leben, als ich lag in dieser Child's Pose und kann das nicht mit Worten beschreiben.
00:11:06: Also ich wusste in dem Moment, dass ich da was für mich gefunden habe.
00:11:10: Als ich nach Hause kam, damals habe ich einen Boden gelebt, war das erste, was ich gemacht habe, mich in einem Yoga-Studio angemeldet.
00:11:17: Ich habe wirklich von diesem Tag an jeden Tag morgens zwanzig Minuten mit so einer Yoga App – ich weiß gar nicht mehr von wem die war – praktiziert ... war zwei, drei Mal die Woche im Yoga-Studio.
00:11:29: Und es hat mir so gut getan... ... dass da habe ich dann auch so einen ersten Wendepunkt in meinem Leben gehabt.
00:11:34: Also das war so mein Einstieg, sag' ich mal,... ...in die spirituelle, in die tiefere Persönlichkeitsentwicklung.
00:11:41: Auch da der Schmerz tatsächlich, ja!
00:11:44: Was glaubst du?
00:11:44: Warum denken viele Menschen... ...Joga ist nichts für sie, Yoga ist vielleicht langweilig oder sind nicht flexibel genug?
00:11:49: Also weißt du noch was war sozusagen?
00:11:51: Die Birge damals, die dachte, das ist langweillig weil man erreicht nichts oder man leistet nichts oder...?
00:11:56: Vorurteile und auch weil es am Anfang vielleicht auch erst mal unangenehm sein kann.
00:12:04: Also in einer Welt, was ja heute noch viel krasser ist als damals vor, wie lang ist das jetzt her?
00:12:10: Sechzehn Jahre, fünfzehn Jahren... Ist ja diese Schnelligkeit!
00:12:14: Und auf deiner Seite sehen wir uns nach Räumen der Langsamkeit, der Entschleunigung aber das ist ja im ersten Moment nicht schön.
00:12:23: Also darum tun wir uns ja auch leichter mit einem dynamischen Vin-Yasa, mit Astanga Yoga.
00:12:29: Weil das ist das wie die Welt und unser Leben derzeit gestrickt ist.
00:12:36: Und diese Vorurteile dann noch und dass es vielleicht erst mal unangenehm ist und auch vielleicht dieses ich könnte mich... also die Angst vor der Scham.
00:12:45: Ich könnte mich blamieren vielleicht auch so.
00:12:47: Ich bin nicht beweglich.
00:12:48: Das ist irgendwie so was... Ja, das Ungewisse!
00:12:52: Das Ungewisse, dass sie nicht wissen was auf sie zukommt.
00:12:54: Sie wissen wie eine Spinningstunde ausschaut.
00:12:57: Sie wissen wie das ausschalt aber sie wissen nicht was Yoga an sich ist glaube ich so.
00:13:03: Yoga war sozusagen auch ein bisschen dein Einstieg, du hast dich in Yoga verliebt und dann folgten viele Ausbildungen unter anderem die Life Trust Coaching-Ausbildung zusammen gemacht haben.
00:13:11: Du hast viele weitere Ausbildung gemacht und dann kam aber noch mal ein persönlicher Wendepunkt für dich beziehungsweise eine persönliche Krise, die auch dazu geführt hat dass du dich nochmal tiefer gehst ich habe es im Intro erwähnt mit dem Nervensystem beschäftigt hast.
00:13:23: Mit Trauma magst du etwas darüber erzählen?
00:13:28: muss vielleicht noch einen kleinen Schritt davor gehen.
00:13:31: Ich hatte dann sehr viele, sehr gute Jahre und hab auch wirklich gedacht ich habe es gecheckt.
00:13:37: Gibt es zu?
00:13:38: Also ich dachte hey cool!
00:13:39: Ich bin jetzt on the way ja... ich bin in der spirituellen und Persönlichkeitsszene angekommen und somit gestaltigt das Leben so wie ich das will.
00:13:51: Und tatsächlich hatte
00:13:56: Ich kenne dich jetzt schon seit fünf Jahren und ich kenn fast niemanden, der so viele Kurse wie Birgit gemacht hat.
00:14:01: Also der so viel Ausbildungkurs.
00:14:03: also das ist wirklich wenn man das mal alles zusammen rechnen würde ja und auch schreiben würde es verrückt.
00:14:08: Ich
00:14:08: liebe es aber auch.
00:14:09: Es ist auch ein Teil von mir.
00:14:12: Aber dann kann man ja auch denken, finde ich.
00:14:13: Jetzt hab' ich's geschafft!
00:14:15: Weil man hat ja schon unheimlich viele Kurse absolviert und ich glaube, viele die jetzt zuhören, denken das vielleicht auch.
00:14:19: oder ich glaube jeder von uns kennt solche Momente wo man denkt so, jetzt habe ich den Kurs und den Kurse... also ich weiß nicht, ihr habt es jetzt gecheckt, deswegen verstehe ich das auch.
00:14:26: Und wenn das Leben läuft, denkst du das halt auch?
00:14:29: Du denkst, ahja mit all dieser persönlichen Weiterentwicklung und so, hab ich mein Leben unter Kontrolle.
00:14:35: Also kann ich mich jetzt rückwirkend sagen Ich dachte, ah damit hab ichs unter Kontrolle Unbewusst, dachte ich das Und ich hatte auch unkomplizierte Schwangerschaften.
00:14:44: Die Kinder, es lief ... Ich hab mich sehr früh mit bindungsorientierten Begleiten beschäftigt.
00:14:50: Das hat mich sehr gefordert aber nicht oft überfordert.
00:14:56: Meine Kinder haben mich geforderd.
00:14:58: Mein erster Sohn war viel geweint und so weiter am Anfang.
00:15:02: Es war nicht immer leicht, aber ich konnte das gut bewältigen.
00:15:07: Auch Corona während den ganzen Lockdowns konnte ich das sehr gut bewälten.
00:15:12: Und dann war ich um zwanzig, einundzwanzig Ende, zwanzigeinzwanziger mit unserem dritten Kind.
00:15:20: Da schwanger also Sohn und hatte dann im Februar selber Corona.
00:15:27: gar nicht schlimm.
00:15:30: aber da kam so eine Herausforderung dass mein Körper dann sehr stark darauf reagiert hat.
00:15:37: Ich habe gemerkt ich bin nicht mehr so in meiner Kraft.
00:15:40: Und was daraus folgte, als dann diese Öffnungen kamen nach Corona war das vor allem unser mittlerer Sohn der Zwarzig Neunzehn geboren ist.
00:15:48: Also kurz vor den ersten Lockdowns sehr häufig krank war und zwar auch heftig krank also von Pseudokruppen an Fällen.
00:15:57: alle die hier Eltern sind und wissen wissen wie es aufwühlt.
00:16:02: Wir haben ein Haus gebaut berufliche Veränderungen bei meinem Mann.
00:16:06: Es war sehr viel Und es war dann immer so ein bisschen am Limit jetzt zurückwirkend.
00:16:12: Und da fing das auch an, dass sich mein Körper erst die Symptome gezeigt hat also starke innere Unruhe immer wieder, so Schwindel wie so.
00:16:21: ich fall gleich oben.
00:16:23: Ich darf hier eine Sache einwerfen und zwar, die ich finde, die wir Menschen immer wieder uns vor Augen halten sollten weil du nur das jetzt eben so im Nebensatz erwähnt, ja wir haben Haus gebaut Corona, Kind gekriegt Das sind, also ich hab mal so eine Liste von den größten Stressoren.
00:16:40: Ich glaub du kennst die auch mir angeguckt.
00:16:41: im Leben eines Menschen da gehört eben Verlust eines Menschen das ganz oben.
00:16:46: dann kommt aber schon ziemlich schnell auch Hausbau, Kind kriegen, heiraten und dass auch Stressoren in einem guten Aber in der Art von großen großen Veränderungen Und dass das System sozusagen neu geordnet wird aufgeschüttelt wird Veränderungsprozesse bedeutet.
00:17:03: Und wenn das dann natürlich zusammenkommt, ich hab's ja von außen so mal betrachten können und beobachten gedacht.
00:17:09: Das war viel!
00:17:11: Ich glaube, das dürfen wir uns immer wieder ins Bewusstsein rufen, dass solche großen Veränderungen ... Man sagt auch nicht umsonst viele Menschen trennen sich, weiß ich nicht, wenn sie ein Haus bauen oder also... Wir bauen ja jetzt auch schon seit drei Jahren, ne?
00:17:23: Also, dass das einfach große, große Dinge sind die vielleicht im Außen erst einmal man betrachtet sie äußerlich aber da ja auch ganz viel innere Prozesse aus spiritueller Sicht gesehen, unser Fundament schüttelt das erste Chakra Themen wie Sicherheit.
00:17:38: Wo du auch noch mal mehr darüber erzählen kannst die sozusagen angestoßen werden, die verunsichert werden.
00:17:44: Noch ein Kind was dazu kommt dass Familiensystem wird nochmal neu orientiert also orientiert sich neu.
00:17:49: Also da ist einfach das finde ich einfach dürfen wir anerkennen.
00:17:52: Absolut und es war mir nicht bewusst weil ich einfach Mensch bin auch heute wieder der viel Energie hat mein Mann ebenfalls Und aber auch so eine Prägung von, stell dich nicht an jetzt im übertriebenen Sinn.
00:18:07: Also weitermachen geht schon.
00:18:09: Ich hab doch ein schönes Haus gebaut!
00:18:10: Genau, was soll?
00:18:11: Freu dich doch mal!
00:18:12: Muss doch
00:18:13: glücklich sein ist doch alles irgendwie nah.
00:18:15: und dann hatte ich auch eine wunderschöne erste Geburt die eine wunde schöne dritte Geburt.
00:18:23: also ich hatte ja eine wunschene dritte geburt
00:18:24: Aber die erste mit deinem dritten Sohn
00:18:30: im Geburtshaus und das war alles so wunderbar.
00:18:33: also es war eigentlich alles wunderbar.
00:18:38: Und dann ging das aber leider weiter, dass diese RSV Virus kam.
00:18:46: ich muss ein bisschen in die Details gehen weil das eben viele kleine Puzzlesteine sind die dazu irgendwie auch geführt haben und ich da auch einen Bewusstsein schaffen möchte Weil wenn du in diesem Stutel drinnen bist, wird dir das oft gar nicht so bewusst wie du gesagt hast.
00:18:59: Du denkst ja ich hab halt nach ausgebaut tun alle anderen auch.
00:19:02: Ich habe ein Kind gekriegt.
00:19:04: Ja die Geburt völlig unkompliziert wo ist das Problem?
00:19:08: Und dann hatten wir da wirklich noch mal ein paar anstrengende Wochen weil mein Mika eben mit sechs acht Wochen diesen SV Virus hatte.
00:19:17: Das wünsche ich niemand.
00:19:20: und dann kamen wir zusammen aber noch dazu dass ich einen Infekt hatte und eine Woche später, wie so Art also Kribbeln-Lehmungserscheinungen in den Füßen hatte.
00:19:31: In den Beinen und dann dachte ich erst zu heim irgendwas eingeklemmt bin so ganz naiv zum Arzt und der machte dann ein paar Tests und wurde ganz nervös.
00:19:39: Und ich dacht mir so was hat er denn?
00:19:40: und meinte ja ich soll mal ins Krankenhaus gehen Es müsste man mal checken.
00:19:45: Und da kam dann raus, dass ich... Also das alles mit einem kleinen Säugling.
00:19:50: Dass ich eine leichte Form des Gojoba-Resemptrums hatte.
00:19:53: also da greift quasi das Immunsystem die Nerven ans ganz selten.
00:19:58: Das kommt durch einen Infekt oder durch eine Impfung.
00:20:01: im schlimmsten Case legst du auf Intensivus beatmet weil es die Organe angreift aber keiner kann diesen Verlauf so richtig vorhersagen.
00:20:11: Die meinten schon okay normalerweise wenn's nicht sofort richtig schlimm wird Wird's nicht so schlimm, aber we don't know.
00:20:17: Man wurde dann wieder nach Hause geschickt mit Säuglingen und so weiter.
00:20:22: Sollte das abwarten, es wurde aber nicht wirklich besser als im Endeffekt war ich drei Tage im Krankenhaus und hab Infusionen bekommen weil diese Lähmungen sich ein bisschen ... Es geht dann weiter auf die Blase usw.
00:20:33: Aber es war nicht so Schlimm.
00:20:34: Leichte Version Ausrufezeichen, ja?
00:20:36: Das muss ich schon dazu sagen.
00:20:37: Ich kam dann nach Hause am XXIII.
00:20:40: und Vierundzwanzigsten
00:20:42: XII.,
00:20:44: ist mein Vater ganz plötzlich an einem Rissmannbauch umgefallen und gestorben.
00:20:51: Das war einfach super, super heftig!
00:20:55: Ich hatte... ich war ein absolutes Papa-Kind.
00:20:57: Ich muss dazu sagen, dass ich eine sehr enge Verbindung zu meinem Vater hatte.
00:21:01: Und es kam so aus dem Nichts.
00:21:03: Und als ob das nicht schon gereicht hat gab's dann noch einen ziemlichen Streit in der Familie.
00:21:08: Aber ich weiß noch selber, als du mir das geschrieben hast also ich erinnere mich da noch gut dran.
00:21:13: Es ist ja auch noch Auch zusammen mit deinem zweiten Sohn auch der Geburtstag gewesen.
00:21:17: Und ich wusste das, und ich wuste auch wie Spilgit ging damals.
00:21:20: Und so waren ja immer in Kontakt.
00:21:23: Das war für mich als Freundin, als wir gelesen haben okay mein Vater ist gestorben... Also es war wirklich so wenn man so eine Nachricht bekommt und ich kannte ihn gar nicht richtig aber trotzdem habe ich einfach dieses Gewicht und diese Bombe gespürt die diese Nachricht hatte.
00:21:38: Also für mich als Außenstehende schon alleine, wo ich gemerkt habe so Uff!
00:21:41: So eine Puh Haus gebaut.
00:21:43: Neues Baby.
00:21:44: Dann das ganze mit der Gesundheit ja mit Mika und dir.
00:21:49: Und dann noch das um Top also wie du sagst so viele kleine Puzzle steinete dann irgendwie auch dazu geführt haben dass fast irgendwann zum Überlaufen zu bringen was du uns jetzt auch gleich erzählen wirst.
00:21:58: Ja und dann muss sich dazusagen dass es im Jahr war wo ich an Silvester noch zu meinen Freunden gesagt habe wow ich bin so stolz auf mich wie ich mich da stabil durchgekommen bin.
00:22:10: Ja, also es ist gefördert ja... Es war immer so ein bisschen... Ich war immer ein bisschen körperlich schwach.
00:22:16: Nicht ganz so belastbar.
00:22:17: Mir wurde er dann auch nicht mehr gearbeitet was ich rückwirkend nicht mehr tun würde aber da komme ich später drauf.
00:22:23: Aber ich war wirklich nur für meine Familie da und um das alles zu bewältigen.
00:22:29: Und dann aber war im Januar hatte ich eine ganz, ganz heftige Krippe.
00:22:34: Da war diese kräftige Kribbe.
00:22:38: und wie gesagt, ich habe immer auch gesagt mein Körper hat nicht mehr das Immunsystem seit Corona oder was auch immer Und mich hat sowas von niedergestreckt als uns alle, auch alle die mit uns in Verbindung waren meinten Was ist das für ein tolles Zeug?
00:22:51: Ich muss es wirklich so nennen.
00:22:52: also was sind das für wir?
00:22:57: dass da so ein Teufelskreis begann, weil ich so kaputt war körperlich, so erschöpft.
00:23:01: Wir keine Unterstützung hatten irgendwie mit den Kids und ich musste ja aber auch weitermachen.
00:23:11: Und du musst es weiter machen, weil du drei Kinder hast?
00:23:13: Genau!
00:23:13: Der Konflikt war immer noch nicht gelöst.
00:23:16: also viele Themen... Auch durch den Tod von meinem Vater waren noch offen die waren nicht gelösst.
00:23:21: das wird mir jetzt im Neunen bewusst als ich habe eigentlich zwanzig-dreinzwanzig funktioniert Aber ich habe nichts verarbeitet.
00:23:27: Und das ist dann in den Vierundzwanzig, sag' ich mal durch noch mal eine körperliche Belastung war es natürlich auch wieder diese Angst vor diesem Symptom getriggert hat.
00:23:38: Ja also da wurde viel nochmal aufgewühlt und das hat dazu geführt dass ich natürlich Hilfe gesucht hab und ganz oft falsch beraten wurde als die Ärzte meinten ja der isst nicht!
00:23:49: Es ist alles okay sie bilden sich das alles ein.
00:23:52: Wo dann irgendwann schon rauskam, dass ich einfach krassen Nährstoffmangel hatte, das die gar nicht entdeckt hatten.
00:23:57: Also die reine Schulmedizin, irgendwann war ich bei einer komplementären Medizinerin im Mai dann und die aber ehrlich zu mir sagte naja bis der Körper wieder aufgebaut ist wird es ein halbes Jahr dauern.
00:24:08: Und tatsächlich war dann Juni, Juli, vierundzwanzig Ist es gekippt von so einem Dauerstress Aber ich kann noch gut funktionieren.
00:24:19: hinzu eine krassen Schöpfung, als ich konnte nicht mehr funktionieren.
00:24:24: Also es ging dann... Ich fing an so mit okay irgendwie kann ich nicht mehr so.
00:24:29: Das kann man gar.
00:24:29: wenn man das nicht kennt, kann man sich das nicht beschreiben.
00:24:32: also du willst und kannst nicht mehr.
00:24:36: Und das ist sehr ... das lässt ein sehr demütig werden.
00:24:42: Beschreibt
00:24:42: noch mal so Symptome in ihrem Alter?
00:24:44: Ja, ich hatte so Gedächtnislücken wirklich.
00:24:46: Als ich konnte mir Dinge ganz schlecht merken habe vieles vergessen was natürlich im Alltag mit drei Kindern auch teilweise echt unangenehm war.
00:24:58: Das größte Problem war die Schlafstörung, ich konnte dann abends schon einschlafen aber bin dann nachts oft sowieso nach einem Altsraumschweißgebadet aufgewacht und war dann wach oder... Und ich bin vor allem morgens, ich konnte nicht mehr länger schlafen als ich bin nicht mehr in so'n tiefen, holsamem Schlaf gefallen sondern das war immer so an der Oberfläche Und bin dann morgens auch oft aufgewacht und habe mich gefühlt, als ob mir jemand hundert Liter Kaffee oder Koffein durch die Venen geschossen hat.
00:25:26: Es war Wahnsinn!
00:25:27: Ich hatte gar keinen Kaffees getrunken, konnte ich gar nicht mehr.
00:25:30: Also so beschreibe ich das.
00:25:32: Das ist natürlich eine Überregung des Systems.
00:25:35: Die Schulmedizin sagt dann ne Angststörung aber du denkst dir ja, ich hatte jetzt keine klassischen Ängste.
00:25:42: Sondern es war einfach diese... ist zu viel Druck in meinem System aufgebaut worden.
00:25:48: Unverarbeitetes Dagewesen von Trauer, von den Konflikten also viel, viel Traurigkeit jetzt an und das waren aber so die Hauptsymptome bis hin dann wirklich dass ich den Alltag mit den Kindern da kann man ganz viel Scham auf nicht mehr bewältigen konnte als ich musste mir irgendwann eingestehen es geht nicht Ich kann nicht weiter funktionieren.
00:26:13: Und wo man ja auch, finde ich, an dieser Stelle total betronen muss, finde Ich.
00:26:18: Alleine ein Alltag mit Kind – das kann ein Kind zweit Kinder oder drei wie in deinem Fall sehr energievolle Jungs.
00:26:29: Das ist einfach ein Fulltime-Job!
00:26:31: Das ist alleine das.
00:26:33: und dann kommt noch das Leben hinzu mit dem was du beschrieben hast, Gesundheitsthemen, Verlust, Konflikten In anfügen sprechen, dass Mama sein und dafür die Bedürfnisse in der Kinder da zu sein ist schon reicht völlig aus.
00:26:50: Und dann finde ich es von außen ... Ich hab immer gesagt, das ist kein Wunder!
00:26:55: Es ist keine Überraschung, dass es dir so geht.
00:26:58: Also total klar.
00:27:00: Und trotzdem wie du aussagst wenn man selber drinsteckt denkt man sowieso oder es müsste mir doch anders gehen?
00:27:07: Absolut und vor allem du sagst für dich ist das kein Wundern.
00:27:10: aber natürlich habe Außen oft, also habe ich es versteckt.
00:27:15: Weil ich mich auch geschämt habe, weil für viele das sicher auch jetzt wir funktionieren weiter wie du sagst unser Leben ist ja normal schon am Limit mit Kindern Arbeit vielleicht anderen familiären Verpflichtungen und alles was so den Zug kommt heutzutage Ja dem ganzen Weltgeschehen Und wenn dann Dinge on top kommen Dann ist das oft zu viel.
00:27:41: Aber was du denkst in der Situation ist, alle anderen kriegen es doch auch hin.
00:27:45: Warum ich nicht?
00:27:46: Was ist mit mir falsch?
00:27:47: Warum bin ich nicht stark genug?
00:27:49: und bei mir war's doppelt, was ich mich geschämt habe?
00:27:51: Weil ich dachte, ich bin seit Jahren Coaching!
00:27:54: Ich bin Joghalehrerin und mach... Bin jetzt da.
00:27:57: wie peinlich is das
00:27:59: denn?!
00:28:00: Ja, ich hab' mich ... Es war so
00:28:02: unangenehm.".
00:28:03: Ja, das finde ich auch nochmal einen ganz, ganz wichtigen Punkt.
00:28:05: also erst mal zwei Punkte vielleicht.
00:28:07: Ich glaube dass es vielen ganz schlecht geht aber viele verstecken es Das glaube ich auch, dass wir immer noch nicht in einer Gesellschaft leben, wo wir offen mit Herausforderungen und Schmerz, mit Verlust, mit Ängsten umgehen.
00:28:20: Mit unserer Überforderung in gewissen Lebensbereichen vielleicht in so geschützten Räumen wie innerhalb von einem Retreat oder so.
00:28:26: Dann ist es der Raum, wo sie sowas teilen aber häufig selbst nicht im Alltag, vielleicht sogar nicht mit sogenannten Freunden.
00:28:34: Oder der Familie, weil wir Angst haben vor Beurteilung, Fair-Urteilung ... oder uns vergleichen.
00:28:39: Wir müssen es doch schaffen, andere schaffen das
00:28:41: auch.".
00:28:41: Oder?
00:28:41: Oder ich glaube ist der eine Punkt und der andere Punkt den du ansprichst.
00:28:44: also erstmal möchte ich dich total anerkennen so dass ihr so offen teilt.
00:28:47: Also vielen Dank!
00:28:49: Ich glaube ganz viele Mütter die zuhören nicken nur alle und sagen sie versteht mich mir geht's auch so ja danke fürs Teilen also vielen vielen dank.
00:28:58: ich glaube dass unsere Ja, unsere Geschichte einfach auch da ist um sie zu teilen.
00:29:03: Weil es so heilsam ist für andere, weil wir uns darin wieder erkennen und sagen ja, so geht's mir auch.
00:29:07: Also danke dass du das teilst, dass du dich verletzlich machst.
00:29:11: Und dieser Punkt den du angesprochen hast aber mir darfst als jogere Lehrerin doch nicht zu gehen ich habe doch so viele Ausbildung gemacht Ich weiß es noch besser auf einer rationalen Ebene Dass uns das eben eine ganz wichtige Botschaft nicht davor schützt, dass ich sage mal gewisse vielleicht Muster Prägungen vielleicht doch wieder getriggert werden oder alte Themen noch mal hochkommen, obwohl wir vielleicht glauben ich habe die doch bearbeitet.
00:29:34: Ich hab die doch verstanden und vielleicht durch einen Schicksalsschlag oder durch irgendwas anderes nochmal wieder kommen.
00:29:39: Und das finde ich auch nochmal eine wichtige Botschaft und dass uns es nicht schützt der wie du sagst nein!
00:29:43: Wir haben nicht alles unter Kontrolle das Leben und das find' ich auch ne ganz ganz wichtige Botschaft.
00:29:50: Ich erinnere mich zum Beispiel ist natürlich nichts zu vergleichen aber nach den Geburt von Bodhi hatte ich so eine Scham, dass ich nicht mehr so flexibel war oder so schnell in meine Fitness zurückgekommen.
00:30:00: Ich habe das an der letzten Hot-Cast-Folge erzählt, weil ich hatte so das Gefühl ... Ich bin doch Lehrerin!
00:30:05: Ich muss doch flexibel sein, ich muss doch stark sein und energetisch sein.
00:30:08: Also ich hab mich selber auch so unter Druck gesetzt, schnell wieder in Form kommen zu müssen.
00:30:12: Weil ich bin die Yoga-Lehrerin, die da vorne steht.
00:30:16: Und es war für mich ganz schwierig, erst mal meinen veränderten Körper anzunehmen.
00:30:21: Ähm ja?
00:30:22: Ich hab fünfzehn Kilo zugenommen dann damit mich auch wieder zu zeigen vor der Kamera.
00:30:27: und das Thema Scham ist, glaube ich etwas was auch tabuisiert wird.
00:30:32: Wo wir auch mehr darüber sprechen sollten also das Thema Charme an sich weil wir es alle kennen aus unterschiedlichen Bereichen oder Gründen und das finde ich einfach eine richtig starke Botschaft zu sagen nein du kannst Coaching sein, du kannst Joa Lehren sein und trotzdem hast du Gefühle wie Scham für deine vielleicht Aus deiner Sicht sogenannten Schwächen oder Defizite, oder dass du dich schwächer fühlst.
00:30:53: Oder nicht mehr so funktionieren kannst?
00:30:56: Ja, mir hat letztens eine andere Mentoren erst gesagt Du kannst schwach sein und gleichzeitig stark Und genau!
00:31:06: Wir haben alle unsere Schwächen und Verletzungen vor allem Ich glaube ja Scham und auch Trauer.
00:31:13: Viele sind mir aus dem Weg gegangen nach dem Tod meines Vaters weil sie natürlich mit dieser Trauer konfrontiert worden wären, mit der wollen wir nicht konfrontieren werden.
00:31:25: Wenn wir nicht müssen.
00:31:27: Ja danke, dass du das so teilst!
00:31:30: Ich würde gerne ein bisschen über Burnout sprechen also aus, brennen, extremes Erschöpfungssyndrom, weil es ist ja wie so eine Art Buzzword.
00:31:41: Jeder hat heutzutage einen Burn-Out.
00:31:43: da liegt hier auch so ein bisschen die Gefahr drin, Psychologische Diagnosen im Internet jetzt passieren auch dank, sag ich mal, JetGPT.
00:31:52: Viele Selbstdiagnose stattfinden.
00:31:53: da gab es übrigens eine Studie gerade dass viele davon einfach nicht stimmen wenn du dich versuchst selbst zu diagnostizieren.
00:31:58: das ist einfach nicht stimmt und wir können nicht mit der GPT Selbstdiagnosen machen.
00:32:02: Ja ich habe jetzt auch ADRS ja ich hab auch einen Burnout usw.
00:32:05: Da muss man auch vorsichtig sein sich denn nichts zu schnell in irgendwas reinzukategorisieren.
00:32:09: also deswegen würde ich gerne mal mit dir drüber sprechen was is eigentlich ein Burn-Out aus deiner Sicht?
00:32:14: woran erkennen Menschen dass sie einen Burnout haben und vielleicht nicht einfach nur müde sind.
00:32:19: Wenn du dir ein Kind wünscht, gerade Schwanger bist oder einer werdenden Mama eine Freude machen willst dann möchte ich dir mein Buch Soful Mama – Yoga & Spiritualität für eine erfüllte Schwangerschaft ans Herz legen!
00:32:34: Es begleitet dich vom Kinderwunsch über Schwangershaft, Geburt- und Wochenbett mit Yogasequenzen Meditationen Atemübungen Ritualen Mantren und fundiertem Wissen.
00:32:47: Auch dem Kinderwunsch ist ein eigenes Kapitel gewidmet!
00:32:50: Sophomama gibt es als Buch-und als Hörbuch, das ich selbst eingesprochen habe – mit wunderschön vertonnten Meditationen und Affirmationen.
00:33:00: Du findest beides überall im Buchhandel online auf Audible und allen gängigen Hörbuchplattformen.
00:33:07: Die Links dazu findest du auch in den Shownotes.
00:33:10: Ich freue mich sehr dich mit Sophomamas auf dein Weg begleiten zu dürfen.
00:33:16: Noch ist super wichtig, was du sagst.
00:33:18: Du kannst dich nicht selbst diagnostizieren und gleichzeitig aber finde ich es super wichtig sich selber zu vertrauen weil eben oft auch Diagnosen gegeben werden auch von GPD.
00:33:28: Ja vielleicht selber denkste Aber das passt gar nichts mehr.
00:33:31: Ich wollte mich zwar für mich auch ganz schwierig in irgendeine Diagnose pressen zu lassen.
00:33:36: Ich habe einfach nur gemerkt, ich bin erschöpft!
00:33:39: Ich bin nicht mehr die, die ich mal war ja?
00:33:41: Und wenn du mich jetzt fragst Burnout in meinen Worten, würde ich das sehr bildlich beschreiben im Sinne von wenn der Akku eines Menschen über Dauer mehr entladen wird.
00:33:54: Als er wieder aufgeladen wird oder Gelegenheit bekommt wieder aufzuladen dann entsteht entstehen unterschiedliche Symptome.
00:34:04: erst dann meldet sich dein Körper eigentlich dankbarer Weise und es ist beim einen die krassesten Rückenschmerzen und Verspannungen.
00:34:13: Und Migräne und Kopfweh, also auch das sind ja schon Vorstufen dazu.
00:34:18: Das muss nicht immer sein okay jetzt geht gar nichts mehr.
00:34:21: was wir oft denken oder es ist eben die Schlafstörung Es ist diese extreme innere Unruhe dieses ich fühle mich ängstlich aber da ist gar nichts vor dem ich Angst haben muss Diese Traurigkeit diese leere vielleicht auch Gedächtnis lücken Also das sind dann ja schon stärkere Symptome.
00:34:41: Und ich finde einfach es ganz wichtig, dass ich sage so ein Burnout hat einfach Stufen und wir sehen oft nur diese letzte Stufe von Es geht gar nichts mehr!
00:34:54: Das ist eigentlich meine Botschaft, warum ich das auch so ehrlich teile, dass sich sagt Ich wünsche DAS kalt nicht meinem ärgsten Feind, obwohl ich niemand als mein Feind bezeichne würde, aber wenn man sagt das so ja, dann ist die Hölle.
00:35:06: Wenn du da wirklich drinsteckst, ist die Hölle.
00:35:08: und ich einfach sage nimm diese Symptome.
00:35:12: Diese Frühwarnsysteme war also entlade deinen Akku nicht komplett komplett sondern lad ihn auch immer wieder auf!
00:35:23: Und da kommen wir vielleicht später nochmal drauf das es sehr individuell wie du deinen Akkuh auflezt.
00:35:31: Sehr individuell
00:35:33: Das finde ich auch ganz wichtig, was du sagst.
00:35:35: Diese Vorstellung davon, wer kriegt ein Burnout?
00:35:38: Wer darf einen Burn out haben?
00:35:40: Also sozusagen nur wenn man komplett am Boden liegt quasi und ja, ich würde an der Stelle gerne meine persönliche Erfahrung einwerfen.
00:35:49: Ich habe da ja mit siebenundzwanzig Ich würde sagen, es war eine Vorstufe auf jeden Fall von Burnout.
00:35:54: Wie du sagst kommt unterschiedlichen Stufen und ich hatte damals die Idee von Burn out das Kriegen nur Manager in Spitzenpositionen, die in so einem Hochhaus sitzen ja die kriegen den Burn-Out.
00:36:04: Und dann habe ich mir ein Buch über Burn Out gekauft und dann hab' ich mal so gelesen was denn so diese Symptome da war dann so einen Test drin und so und dachte so oh da trifft der ganz schön viel auf mich zu.
00:36:12: ich hatte zurzeit keine Kinder.
00:36:15: ich war aber ich war zur Zeit Schauspielerin, hab erfolgreich jetzt Model gearbeitet Und hab aber sehr, sehr viele Absagen bekommen.
00:36:25: Immer wieder im Schauspiel.
00:36:28: Was dazugehört?
00:36:28: Wenn man Schauspelerin werden will ... Ich sag mal generell, Künstlerin im Darstellbereich musst du mit Ablehnung umgehen.
00:36:34: Das gehört dazu.
00:36:35: Also ganz oben auf.
00:36:36: Ich würd sagen, ist die Ratio ungefähr.
00:36:42: Und wenn du ein Mensch bist der sowieso ein geringes Selbstwert hat was ich hatte dann haut das so rein Und es hat mich so ausgebrannt, immer wieder Nein zu bekommen.
00:36:51: Ich habe das immer wieder persönlich genommen und wenn du sehr professionell bist dann kannst du das sozusagen von dir abtrennen und sagen Das ist meine Leistung gewesen.
00:36:58: Es hat nichts mit mir zu tun.
00:36:59: Das bewertet nicht meinen Wert als Mensch.
00:37:02: Das ist meiner Arbeit.
00:37:04: Aber da ich auch beim Schauspiel das finde ich ist eine Königsdisziplin Wenn man das kann als Schauspiller herzlichen Glückwunsch!
00:37:10: Ist nicht persönlich zu nehmen die Ablehnungen sondern zu sagen okay das ist mein Job.
00:37:14: Ich hab's immer richtig in mein Herz genommen, weil ich auch alles reingegeben habe als Schauspielerin.
00:37:18: Und dadurch, dass ich so viel ... Sag mal, ich hab Sprechtechnik gemacht ständig Geld ausgegeben für Personal Coaching im Schaus Spielbereich.
00:37:28: Ständig eigen also immer wieder Geld ausgegehen gegeben gegeben gegeben.
00:37:32: Wieder zum Casting, wieder ein Recall, wieder eine Absage.
00:37:35: Noch mal einen Casting.
00:37:36: Nach München fahren wird zu dir die Haare abschneiden ja mach' ich gerne!
00:37:39: Für die und die Rolle.
00:37:40: Also die ganze Zeit Bittstellerin sein und alles geben und ganz wenig zurückbekommen.
00:37:46: Wovon vom Telefon zu warten, hoffen, dass jemand ja sagt?
00:37:49: Es hat mich so ausgebrannt, diese Art von Leben ... Dass ich mich gefragt hab, was tu ich hier eigentlich?
00:37:56: Und Schauspielerei war mein Traum!
00:37:58: Das dachte ich ebenfalls.
00:37:59: Es war ein Kindheitstraum, Schauspielterin zu sein... auf der Bühne zu stehen, Filme und Fernsehen zu machen.
00:38:04: Ich hab das auch teilweise erfolgreich gemacht.
00:38:06: also als Model war ich noch mal erfolgreich aber ich habe auch ein Film gespielt und auch in Serien usw.
00:38:12: Und wenn nicht gespielt hat, war es immer toll!
00:38:14: Aber die, sag ich mal, die Neunzigfünfundinzehnte wo ich nicht gespielt hab, waren richtig scheiße.
00:38:19: Also meine Symptome waren Traurigkeit, Lehre, depressive Phasen... Wo ich gemerkt hab so.
00:38:27: und irgendwann hab ich gemerkt okay, so will ich nicht leben, so geht's gar nicht.
00:38:30: und dann hab' ich auch eine Ayurveda-Kur gemacht.
00:38:32: Ich hab das auch schon mal im Podcast erzählt, aber vielleicht hören nicht alle diese ganzen Podcasts durch.
00:38:37: Ich erzähle es auch, weil ich's wichtig finde eben, dass es unterschiedliche Gesichter von Burnout gibt.
00:38:41: Man muss nicht in der Menschen-Position sein ja man kann auch schon mit siebenundzwanzigem Burnout haben.
00:38:45: und ich glaube was ich dann verstanden habe ist, dass ich sehr stark gegen die Wahrheit meiner Seele gelebt habe zu der Zeit, gegen mein wahres Selbst und obwohl ich... Und das find' ich auch noch mal spannend!
00:38:55: Das war ja mein Traum Schauspielerei.
00:38:57: und dennoch habe ich gemerkt, es ist nicht wirklich meine Natur.
00:39:01: Weil ich bin keine Rampensau, ich bin niemand... Ich bin nicht so wahnsinnig extrovertiert und ich hab auch einen sehr introvertierten Teil der sagt, ich Bin sowas von geil Leute, look at me!
00:39:11: Und diesen Anteil musst du sehr stark haben wenn du Schauspielerin sein willst.
00:39:14: Da musst Du sehr von dir überzeugt sein, ein sehr starkes Ellsbewusstsein haben und einfach von deinem starken Selbstwert haben damit du da gesund durchgehen kannst.
00:39:25: Das hatte ich alles nicht und ich habe gemerkt okay das gibt's noch was ganz anderes, und das war dann das Yoga.
00:39:29: Dann hab ich eine Ayurveda-Kur gemacht ... Und dann kommt mein komplettes Leben geändert.
00:39:34: Aber also in der Kürze sag' ich mal... Das war für mich auch ein Erkenntnis zu verstehen, weil es ging für mich gar nichts mehr.
00:39:39: Ich habe gemerkt, okay, ich kann mein Leben so wie's ist nicht mehr weiterführen!
00:39:43: Ich kann es nicht mehr!
00:39:45: Wie will ich mein Leben eigentlich führen?
00:39:46: Weil ich gemerkt hab, so will ich nicht leben!
00:39:49: Also ich hab extrem gelitten zu der Zeit.
00:39:52: Ich war sehr einsam, ich bin in Berlin gelebt wo man auch sagen kann.
00:39:55: Ich hatte Freunde,
00:39:58: ich
00:39:59: war an ganz vielen Agenturen, ich kannte viele Leute und bin auf Partys gegangen.
00:40:02: Trotzdem habe ich mich sehr einsam im falschen Platz in meinem Leben geführt.
00:40:06: Ich war mal auf diesen Partys und war so was mache hier?
00:40:08: Und das ist ein Anzeichen für Burnout, dass du gegen deine Wahrheit lebst.
00:40:14: Würdest du es auch sagen?
00:40:16: Kann dich zu Tausend Prozent unterstreichen.
00:40:19: Also alles, was du sagst und vor allem auch.
00:40:22: Das ist ja auch ein Teil... meiner Geschichte, weil mir ganz viele Leute gesagt haben.
00:40:27: Du hast kein Burnout?
00:40:29: Weil ich gesagt habe okay das fühlt sich für mich so an.
00:40:31: also wenn ich dem ein Wort geben will dann ist es das ja und ähm weil dass haben ja nur so Manager auch heute noch ja oder das kann man nur haben wenn man arbeitet.
00:40:43: also arbeitet ja Und ich war viel arbeitslos
00:40:47: als Schauspieler und hatte Burn out.
00:40:48: Genau
00:40:49: richtig Es ist es ist Ja du kannst auch als Mutter Wenn du jetzt in der Zeit bist, wo du vielleicht nur ein Anfangszeichen auf die Kinder aufpasst würde ich sagen bist du fast Burnout Gefährderte wie wenn du noch arbeitest.
00:41:02: Das ist ja individuell auch wieder dieses Jahr zu tausend Prozent und wenn du nicht nach deiner Wahrheit lebst also wenn du als Mutter nun mal auch das Bedürfnis hast zum Beispiel arbeiten zu gehen oder dich selber noch ein bisschen mehr zu entfalten neben der Rolle der Mutter was nicht sein muss kann sein.
00:41:18: Wenn du das unterdrückst auf Dauer was ich auch getan habe es einen Learning daraus Und du sagst, ich habe auch einen Teil von mir unterdrückt oder muss es so sehr funktionieren.
00:41:27: Dann kann das zu – wenn wir es nennen – Burnout führen?
00:41:31: Wir suchen ja nur ein Wort dafür!
00:41:33: Zu dem was uns nicht mehr gut geht und ich glaube noch einsatz, dass ich glaube, dass sehr viele Menschen in diesen Phasen trotzdem weiter machen als ich glaube der Funktionsanteil ist extrem hoch bis der Körper vielleicht wirklich noch mehr schreit in anderen Formen In anderen Krankheiten, in anderen Dingen.
00:41:57: Und das wissen wir ja auch im Yoga, dass unser Körper extrem weise ist wie eine Weisheit hält.
00:42:02: Ich mag diesen Satz gerne – der Körper hat immer Recht!
00:42:06: Also durch die Symptome, die er äußert spricht er ja mit uns und will uns was sagen und unsere Welt ist so sehr auf den Kopf ausgerichtet und auf den Verstand, dass wir das weniger wertschätzen oder weniger ernst nehmen eigentlich diese Symptome.
00:42:22: Du hattest auch ja du hast von deinen Symptomen beschrieben wie haben jetzt hier?
00:42:25: ich habe ein paar genannt was hat dir geholfen?
00:42:28: Das ist natürlich jetzt total spannend!
00:42:29: Was hat dir Geholfen daraus zu kommen?
00:42:31: Ja es ist auch die Frage die ich am meisten gestellt bekommen und das ist nicht so einen Zweisetzen zu beantworten und im Grunde um das einzuordnen sind es viele Puzzleteile, die dann wieder zu einem gesamten neuen Birgit-Bild geführt haben wenn man das so sagen will.
00:42:48: und grundsätzlich kam der Punkt wo ich mir eingestehen musste dass ich nicht mehr weiter funktionieren kann.
00:42:57: Also das ist wirklich an dem Punkt bin wo ich auch zu meinem Mann sagen musste du musst jetzt ein paar Tage raus aus deinem Job und wir müssen jetzt irgendwie schauen wie wir uns organisieren.
00:43:08: aber Ich kann so nicht mehr weitermachen.
00:43:12: Und ganz konkret war das dann wirklich so, dass ich über so vier Wochen lang nicht mehr den normalen Alltag aufrechterhalten habe.
00:43:21: Das heißt sie hatten dann ganz viel Unterstützung und diese erste Woche, das weiß ich noch, da saß ich ganz oft einfach irgendwie auf so einer Parkbank am Wald oder was und hab im wahrsten Sinne des Wortes Löcher in die Luft gestarrt Also... aufgehört habe, zu funktionieren und wieder in Verbindung mit mir gegangen bin.
00:43:41: Und das ist ein ganz wichtiger Satz, weil diese Verbindung bei mir fühlte sich erst mal extrem, extrem unangenehm an!
00:43:50: Also ich saß da und diese Lehre anzunehmen auszuhalten... Annahme sind wir beim Yoga also nicht dagegen zu kämpfen sondern Anzunehmen mit dem was isst.
00:44:00: aber da war ja nichts Schönes Da war ja Lehre, da war.
00:44:04: Ich weiß gar nicht was ich anfangen soll was ich Lust habe und dem mich aber hinzugeben.
00:44:12: Das ist wie so ein bisschen Yoga-Position, das Unangenehm.
00:44:15: Die Dehnung ist unangenehmen oder die Kraft des Unangemehmers.
00:44:18: Aber ich atme und gebe mich demhin, was gerade ist auch wenn es mein Verstand als unangenem empfindet und ich möchte das
00:44:25: nicht.".
00:44:26: Und das war so grob!
00:44:28: Ich kann das schlecht einer, aber so grobt eine Woche, was ja gar nicht so lange ist.
00:44:32: Also
00:44:32: ich würde mal kurz den Mut zu haben auszusteigen... aus dem bisherigen Hamsterrad, aus der bisherigen Struktur.
00:44:40: Und vor allem noch mehr Mut wieder in Verbindung mit sich zu gehen und das zu fühlen was wirklich da ist weil du funktionierst ja weiter weil du das im Innern nicht ... nicht... Weil es so schlimm ist dass du lieber am Außen funktionierest würde ich jetzt mal so beschreiben Ja und dann fing das wirklich an.
00:44:54: das ist ganz spannend dass ich auf einmal dachte okay ich habe Lust wieder so ein bisschen was zu machen.
00:44:59: Dann bin ich an einem Kiosk an so einem Doku-Heft vorbei gelaufen.
00:45:04: Ich meine, ich mache nie so Doku.
00:45:05: Also jetzt würde ich auch sagen es ist eine sinnlose Beschäftigung für mich.
00:45:10: Torniert aber das Gehirn?
00:45:11: Ja,
00:45:11: jetzt pass auf!
00:45:12: Gehirnhälfte...
00:45:12: Dann habe ich wirklich angefangen, so Doko zu machen.
00:45:15: Es war mein erstes, dass mein Verstand wieder angefangen hat, leisten zu können in den Anführungszeichen, also sich beschäftigen zu können und da hatte ich irgendwie ein bisschen Freude dran.
00:45:24: Habe ich so DOKU gelöst und ich hatte ganz viel Lust, dass ich hab auch so Ernährungsprinzipien über einen Haufen geschmissen.
00:45:32: Auch was ich Lust hatte, hat der extrem abgenommen.
00:45:35: Also das war... Und dann hatte ich Lust immer auf so einen Cousin mit Abriegroßensfüllung.
00:45:41: Was hatte ich denn ganz oft gegessen?
00:45:43: Es ist so Kleinigkeiten!
00:45:44: Auf einmal kamen so Mit der Verbindung aus diesem Schlamm, in dem ich saß und alles unangenehm war, kamen auf einmal kleine Freudemomente zurück.
00:45:54: Dann habe ich angefangen ein ganz seichtes Buch zu lesen.
00:45:56: also es wurde immer mehr wieder etwas Interesse zurück haben.
00:45:59: oder eine Sache die mich auch die mir geöffnet hat, ist so eine Kleinigkeit.
00:46:04: Ich bin ja auch nicht mehr einkaufen gegangen als ich war wirklich aus dem Alltag.
00:46:08: und dann hat meine Nächte mich gefragt ob sie mir was mitbringen kann?
00:46:14: Und dann habe ich gesagt Ja, ich hätte gerne ein schönes Duschgel.
00:46:17: Es war ja Sommer... Was für einen Tag weiß ich nicht!
00:46:20: Ich bringe irgendeines.
00:46:20: Dann hat sie mir eher Lieblingsduschgel gebracht.
00:46:24: So ein caring Moment für mich, als ich fühlte mich so umsorgt in dieser Kleinigkeit.
00:46:31: Weil das hat es so gut gerochen!
00:46:32: Ich hab's bis heute.
00:46:33: Es ist bis heut den wohlfühlen Moment für mei... Und dann haben meine Schwester...
00:46:37: Welches Duschgeh ist das?
00:46:38: Oh... Ich weiß nicht... Das sieht aus wie ein Kerl.
00:46:42: Ja ja, oh Mann ey... Du duscheh'
00:46:44: dass Freude zurückbringt und kannst direkt Werbung für machen.
00:46:47: Ja, Mist.
00:46:48: Ich weiß es nicht von... ich bin ganz schlecht in so
00:46:50: was.
00:46:50: Von Verena?
00:46:51: Von Santé oder...?
00:46:53: Nee.
00:46:53: Nee, nee!
00:46:54: Ich müsste's nachschauen.
00:46:55: Okay.
00:46:55: Auf jeden Fall aber und die haben mir dann auch ganz oft meine Schwester, meine Nichte, haben mir Essen gebracht von so Leckery Bowls und sowas aus der Stadt, aus der Nähe Und das war auch sehr näherend und oder mal ein Brownie gebacken.
00:47:11: Also so ging es dann so weiter.
00:47:13: Was mir geholfen hat ist dass die Fürsorge der anderen Aber da gab es natürlich Gespräche davor, weil was auf einer tieferen Ebene geholfen hat ist mich mit dieser Trauer um meinen Vater mich darin begleiten zu lassen.
00:47:27: Die überhaupt zu spüren, also endlich mal nicht um meine Kinder zu kümmern in der Ernst.
00:47:33: Also begleitend
00:47:33: von einer Therapeute?
00:47:34: Ja oder unterschiedliche Begleitungen die ich dann erhalten habe Aber auch selber mich natürlich halten konnte, als es mir dann wieder besser ging.
00:47:48: Das zuzulassen ist mir den Raum zu geben, mich zu halten in dem was da ist und nicht nur meine Kinder zu halten.
00:47:56: Ja?
00:47:56: Und das finde ich auch sehr bewundernswert an dir.
00:47:59: Und das glaube ich eine ganz wichtige Botschaft ist sich Hilfe zu holen im Außen Auch als Coachin, auch als Yoga-Lehrerin.
00:48:06: Nicht zu stolz zu sein und sich zu schämen sondern zu sagen nein ich brauche auch Unterstützung.
00:48:12: Ich brauch auch Mentoren.
00:48:13: Ich geh zum Therapeuten.
00:48:15: Lass mir helfen.
00:48:17: Also ich geh zur Heiland usw.
00:48:20: Da bist du ja nie zu stolzt gewesen.
00:48:22: Du hast dich immer unterstützen lassen.
00:48:23: Absolut!
00:48:24: Und da habe ich aber auch gelernt sehr darauf zu vertrauen.
00:48:29: sieht mich diese Person es ist das die richtige Person.
00:48:34: Und vor allem eben auch ich bin ins Gespräch gegangen mit meiner Familie, wo es diese Konflikte gab.
00:48:41: Es war für mich extrem wichtig weil diese Verbindung wiederherzustellen zu diesen Menschen also dies den bin ich ja aus dem Weg gegangen aus Angst und dem nicht zu stellen und zu sagen Sie sind ja dann auch auf mich herzugekommen.
00:48:57: aber das war auch sehr heilsam.
00:48:58: und was auch noch sehr sehr wichtig war für der körperliche Aspekt, dass ich relativ bald, als ich so ein bisschen Kraft gesammelt hatte.
00:49:07: Und ich red wirklich von den ersten Wochen angefangen mit ganz sanftem Kraftausdauertraining.
00:49:12: Ich bin da in einen professionellen Studio gegangen und hab denen ganz ehrlich gesagt, hey, ich bin echt auch seit Corona nicht mehr so gut... Auch körperlich fühle ich mich nicht mehr ... Also ich war... Ich bin mit meiner Selbstwirksamkeit gegangen und habe selber nach Lösungen gesucht.
00:49:27: Das hat mir total gut getan, tut mir bis heute gut!
00:49:30: auch wieder und eine Yoga Praxis zu etablieren, die für mich gut war zu der Zeit.
00:49:35: Die war auch eher körperlich und Atem als ich konnte nicht in so tiefe Meditationen gehen Und ich kann natürlich auch keine Kapalabati wenn du sowieso schon in der Überregung bist oder sonst.
00:49:44: das ist einfach ne Yoga Praxis zu etablieren, die mir gut tut und auch zu akzeptieren dass sie eher physisch ist.
00:49:50: In am Anfang war ja Und vor allem ein ganz großer Switch innen ist passiert, dass ich als Mutter für meine Kinder da war ohne was zu leisten.
00:50:03: Sondern als Mensch.
00:50:04: Als ich war da mit denen hab Zeit mit denen verbracht und zu sehen das die mich lieben krieg ich heute noch, es berührt mich vielleicht ausbricht Dass sie mich bedingungslos lieben Es auch wenn ich nicht die Mutter bin, die ich in dem Moment hätte sein wollen Ja, sondern ich saß da und war manchmal einfach nur dabei.
00:50:25: Ich war einfach nur bei und das war aber okay.
00:50:29: Wir haben sich trotzdem gefreut weil ich da bin ich Und nicht weil ich leiste und performe und irgendwie versuche die perfekte Mutter zu sein.
00:50:41: Ganz wichtige Botschaft finde ich.
00:50:42: ja und wir waren dann noch sind zwei Wochen noch an die Ostsee gefahren wenn mein Mann kommt dort Hey ja, da waren auch meine Schwiegereltern.
00:50:52: Und danach begann dann wieder so, also konnte ich wirklich so Pö ab Pö wieder in einen normalen Alltag zurückkehren.
00:50:59: normal?
00:51:00: Normal aber mit einer anderen Alltagsroutine Ja!
00:51:04: Mit anderen Beziehungsqualitäten.
00:51:07: Also mit diesen Konflikten die gelöst waren... ...mit einem ganz soliden Nährstoffergänzung um meinen Körper aufzubauen Der hatte ich ja schon vorher begonnen, aber die Konsequenz durchzuziehen bis heute anders.
00:51:23: Aber immer noch so dass es jetzt fürs Heute Stimmig ist!
00:51:28: Ich habe dann auch wieder im Januar... ...twünft und zwanzig schon angefangen Yoga zu unterrichten obwohl ich mich vielleicht nicht so ganz danach gefühlt hab weil ich dachte ach ich bin da selber noch irgendwie ein Prozess.
00:51:40: Ich hatte die Chance in einem neu eröffneten Yoga Studio zu unterrichten und habe sie genommen und habe dadurch erkannt Was für eine unfassbare Ressource für mich meine Arbeit ist.
00:51:52: Und das ein Teil dessen, dass ich dort gelandet bin wo ich war auch wahr weil ich damit aufgehört habe.
00:52:00: Für mich war es nicht heilsam was mir von außen geraten wurde zu sagen du musst jetzt dein Stress runterfahren hör auf zu arbeiten.
00:52:07: Ja das sagt die Gesellschaft weil alle denken arbeitestress.
00:52:09: aber wenn du deine berufung gefunden hast Ist das kein stress sondern für mich ist das eine absolute ressource.
00:52:17: sie und Das war dann so zu einem weiteren Schritt, der dazu geführt hat dass es mir relativ bald und auch jetzt und heute sehr gut geht.
00:52:30: Also ich bin nicht zurück zu der Person die ich war sondern ich bin mehr in Verbindung mit mir als je zuvor.
00:52:40: Ich fass das noch mal zusammen!
00:52:42: weil das ja immer spannend ist zu hören.
00:52:44: Okay, was hat geholfen?
00:52:45: und vielleicht ist für die ein oder andere etwas dabei?
00:52:47: Wo sie sagt so oh ja da klingeln es bei mir, kann ich auch noch mal ausprobieren.
00:52:50: oder wo jemand sagt so das könnte vielleicht helfen.
00:52:53: also die hat gehoffen wirklich bewusstlich aus diesem Alltagstrubel rauszuziehen wirklich die Stopp-Tasse zu drücken, nach Unterstützung zu suchen.
00:53:05: Unterstützung im Außen, Unterstützung im Familiensystem.
00:53:09: Du hast Pausen wirklich bewusst genommen.
00:53:11: ja also aus dieser Alltagsstruktur bist rausgegangen, bist in Verbindung gegangen mit anderen Menschen, hast auch wieder angefangen parallel wirklich auch wieder in deine Berufung mehr zu finden.
00:53:24: Du hast auch immer, und das ist auch etwas was ich an dir bewundere.
00:53:27: Und was uns glaube ich auch verbindet, ist dein, sag' ich mal eigenen Heilungsweg genutzt um daraus wiederwas zu machen.
00:53:36: Ja?
00:53:36: Also du hast ja auch trotzdem also hast du ja auch immer noch Weiterbildung gemacht.
00:53:39: Also selbst während du... Das muss man so sagen, ja?
00:53:41: Also während du in der Schöpfung warst, hast du doch trotzdem noch die ganze Zeit beschäftigt mit mehreren Systeme Trauma.
00:53:47: Hast es immer gleich aufgegriffen und gesagt okay wie kann ich?
00:53:50: Das nutzt meine eigene Geschichte, um andere zu unterstützen.
00:53:53: Wie kann ich meinen eigenen Weg nutzen als Portal eigentlich?
00:54:00: Ich weiß immer noch, wenn wir telefoniert haben und so ... In dem Moment ist das ja oft schwer!
00:54:06: Und ich finde es eine ganz wichtige Botschaft, dass diese schmerzhaften Momente, diese Krisen, die wir alle kennen, wo wir das Gefühl haben, es geht nicht weiter was soll das?
00:54:14: What the fuck
00:54:14: universe?!
00:54:15: Was soll das bitte?
00:54:16: Dass du mir das hier servierst?
00:54:18: Ja, eigentlich die größten Wachstumsprozesse sind.
00:54:21: Also ich sag mal irgendwo uns dann doch dienen, die höhere Version unserer selbst zu leben.
00:54:25: und ich weiß ja, es wird haltet durch.
00:54:27: das ist wir das bessere.
00:54:28: glaub daran.
00:54:30: du wirst sie das Licht am Ende des Tunnels und dann und Du wirst gestärkt herausgehen und es bist du jetzt auch.
00:54:36: Und was waren für dich so wenn du so rückwicken sagst die größte?
00:54:43: Ich glaube ja, dass durch jede Krise wachen wir ein kleines bisschen mehr auf.
00:54:46: Aus der Perspektive, also spirituellen Perspektiven wie sind hier um zu lernen und zu wachsen und immer mehr aufzuwachen zu dem wer wir wirklich sind.
00:54:55: Ja, remember who you are, wer oder was?
00:54:56: wenn die Tiefel wirklich sind?
00:54:58: Was würdest du sagen wo?
00:54:59: was hat dich sozusagen diese Krise gelehrt?
00:55:02: Ich möchte erst mal noch Danke sagen Wanda.
00:55:04: das ist mir sehr wichtig weil es auch wichtig für diejenigen die vielleicht zuhören und jemand kennen, der gerade in einer Krise steckt.
00:55:14: Bei Wanda war die einzige Freundin, die hinter all dem verletzlichen Anteil, den ich da hatte – das ist ja sehr verletzlich in der Zeit – du hast zu meinem wahres Ich gesehen, du hast so meine Unverletzte waren Seele gesehen und hast auch oft mit der gesprochen hat mir so viel Kraft gegeben, weil ich mich in dem Moment eben in was anderem gesehen gefühlt habe oder dadurch dass du damit gesprochen hast, dass du das aktiviert.
00:55:51: Also für die, die vielleicht jemand kennen nicht nur in diesem Mitleid zu reden oder zu versuchen ihm anderen zu helfen sondern daran zu glauben diesen tiefen Glauben, dass das ist nur ein Teil von dem Das ist ein verletzter Ego-Anteil aber dahinter gibt es ein wahres unversehrtes Selbst Und das ist da, egal wie tief die Krise ist.
00:56:12: Wenn wir mit dem sprechen und den sehen auf einer tieferen Ebene, dann ist es unglaublich heilsam.
00:56:18: Da wollte ich jetzt sagen...
00:56:21: Sehr gerne!
00:56:25: Jetzt müssen wir zurück zur Frage in Entschuldigung.
00:56:27: Na ja, was waren, würdest du sagen, rückblickend deine größten Erkenntnisse oder die aus dieser Krise mitnimmst?
00:56:35: Oder sagst, dass hat mir das Leben da gelehrt?
00:56:38: dass das in Anführungsschichten durfte ich da lernen, wollte ich gezwungen auch zu lernen.
00:56:43: Also...
00:56:45: Das ist zum einen In der heutigen Zeit wo wir unsere Kinder Bedürfnis beziehungs- bindungsorientiert Call it whatever you want Begleiten möchten was ich als absolut wichtig ansehe Wir aber nicht uns die Verbindung zu uns selbst verlieren dürfen oder anders gesagt unsere eigenen Bedürfnisse untergraben dürfen beziehungsweise aus unseren eigenen Überleben Strategien handeln können.
00:57:18: Also über Leben Strategien sind ja so dass ich nicht meine Grenze damit dich dazu gehören darf, also ich lebe mich nicht Ich pass mich an zum Beispiel und damit ich dazugehören darf Oder ich ignoriere meine bedürfnisse weil dann werde ich geliebt.
00:57:37: Okay, ganz konkretes Beispiel.
00:57:39: Mein Kind ist wütend.
00:57:40: Ja super, super wütent!
00:57:42: Wenn ich selber dann in eine Überforderungssituation komme und damit eine Überlehmestrategie tricke also im Sinne von wenn ich damals wütender war ja waren meine Eltern überfordert und ich wurde sehr bestraft.
00:57:56: Also macht mir die Wut meines Kindes ja wahnsinnig Angst und ich komm sofort in ne Überregung.
00:58:01: Und wenn ich aus der raus die ganze Zeit handele Dann bin ich ja den ganzen Tag lang unter Strom Weil mein Kind ja die ganze Zeit diese Punkt triggert.
00:58:11: Und wenn nicht normalerweise, also unsere Eltern haben vielleicht aus dieser Strategie gehandelt indem sie einfach dann auch mit Strafe gehandeln haben und damit fühlt sich das Nervensystem wieder safe.
00:58:20: Aber wenn ich meinen Kind anders begleiten möchte und selber aber da drin hängen ist es purer Stress und Limit fürs Nerven System.
00:58:28: Das habe ich noch mal gelernt dass das hier allein schon anstrengend ist wenn wir diese Themen nicht lösen.
00:58:34: Also selbst wenn du nicht erschöpft bist oder nicht im Burnout bist, lohnt es sich damit auseinander zu setzen.
00:58:39: Weil das so viel Energie kostet also nicht die Kinder sondern diese Prägung in diesen Überleben Strategien
00:58:46: und
00:58:47: daraus eben dann noch Dinge on top kommen dass es einfach nur zum Crash führen kann als ein Bewusstsein dafür was das Nervensystem und damit unseren ganzen Körper unter Dauerstress setzt und was dann Energie kostet.
00:59:06: Und dass das eben keine Kinkerlätzchen sind, ja?
00:59:09: Ein Hausbohrenverlust oder was auch immer oder die Krankheiten eines Familienmitglieds
00:59:13: usw.,
00:59:13: sondern dass das irgendwann nicht gut geht.
00:59:17: Wenn du fragst mit Bernard, dass wir diese Akkus wieder aufladen müssen – und das zweite Learning ist eben, dass sehr individuell ist als Ressourcen aber es sehr individueller war.
00:59:27: Ja bei mir eine Ressource ist meine Arbeit weil jemand anders ist das aber vielleicht das Stricken Ja, und bei dem Dritten ist es... Duschen ist zum Beispiel für mich super regulierend.
00:59:37: Also es braucht so kleine Regulationsmomente im Alltag Es braucht aber auch vielleicht diese großen Dinge größeren längeren Dinge die uns Energie geben Und umso leere der Akku ist Umso weniger helfen.
00:59:52: Atme mal drei Minuten Weil dann recharge du den ja nur noch ganz kurz Wieder und dann ist er gleich wieder leer.
00:59:58: das heißt um so erschöpfter bist, umso mehr musst du an Ressourcen arbeiten.
01:00:02: Um den Akku wieder aufzuladen Und dann reichen vielleicht im Alltag wieder so kleinere Momente.
01:00:08: Aber ich brauchte erst mal so vier sechs Wochen um diesen akku offen auf ein level zu kriegen Wo ich wo wieder diese kleineren kürzeren momente im alltag helfen.
01:00:19: Das und wie wichtig die verbindung zum menschen ist Wo wir sein dürfen, wie wir sind.
01:00:28: Also fürs Nervensystem die Regulation Nummer eins ist Verbindung aber nicht Verbindung von Menschen wo wir ständig uns anpassen und das passiert ja ganz oft unterbewusst weil wird es ja gewöhnt gerade im Familien System.
01:00:45: Was ist dem?
01:00:46: Wo kann ich sein?
01:00:48: Wie ich bin!
01:00:50: Und zwar wirklich wie ich bin.
01:00:51: Wo liegt vielleicht auch mal ein ehrliches Feedback so nach dem Motto Das ist ein bisschen nervig an dir.
01:00:55: Ist ja auch fein Es geht nicht dass man immer okay ist in dem, aber ich darf sein wie ich bin.
01:01:01: Ich werde bedingungslos geliebt und auch wenn ein Konflikt entsteht werde ich da nicht ausgeschlossen sondern den wir gehen zusammen durchs Feuer.
01:01:08: also diese Sicherheit die wird daraus gewinnen dass das was mir jetzt in dem Moment gerade kommt und ja
01:01:17: Dankeschön.
01:01:18: Lass uns nochmal auf diesen Punkt eins eingehen weil ich das eine ganz wichtige Botschaft finde Früher mussten Kinder funktionieren, heute sind wir sehr viel im Funktionsmodus.
01:01:28: Und gerade ist ja mal all die bemühten Mütter, die jetzt zuhören und sagen ich möchte mein Kind bedürfnisorientiert begleiten aber dann eben häufig nicht in Kontakt mit den eigenen Bedürfnissen oder darüber hinweggehen über ihre eigenen Grenzen.
01:01:43: Du hast vorhin dieses Beispiel genannt.
01:01:44: auch wenn Und ich werde nur dann geliebt, wenn meine Grenzen überschritten werden.
01:01:48: Das übertage ich ja auch auf mein Kind.
01:01:50: Weil viele das sehe ich immer wieder wird missverstanden.
01:01:53: Ich bin hier in dieser Al-Jasua Portugal Bubble wo häufig das Motto ist es gibt keine Grenzen und wo ich dann sehe die Kinder beschimpfen ihre Mütter, die Kinder terrorisieren andere Kinder und da wird's einfach zugelassen.
01:02:11: Wo ich so das Gefühl habe... Da haben die Mütter Angst, Grenzen zu setzen.
01:02:14: Weil sie vielleicht gelernt haben, dann werde ich bestraft ... Dann liebt mein Kind mich nicht mehr!
01:02:19: Wenn ich mich unbeliebt bei meinem Kind mache, dann liebt es mich auch nicht mehr und ich für mich einstehe, nämlich z.B.
01:02:24: meine Werte von Gewaltlosigkeit weil mir ist es wichtig, dass wir liebevoll in der Familie miteinander umgehen und uns nicht bespucken oder was weiß ich?
01:02:31: Ich glaube das wird häufig missverstanden.
01:02:33: dieser Punkt.
01:02:34: Kannst du etwas dazu sagen?
01:02:35: Absolut!
01:02:36: Du hast gerade gesagt werte Und Werte, wenn du deine Werte klarheißt ist das ja deine innere Wahrheit.
01:02:45: Wenn du nach deinen Werten und deiner Wahrheit lebst, gibt es auch selbst Wert.
01:02:50: Und vor allem ich kann nur sagen – damit auch das Nervensystem fühlt sich dann sicher!
01:02:58: Wie du gesagt hast ... Das ist der eine Aspekt?
01:03:01: Ja genau also die Werte vorzulehmen und andere Grenzen geben.
01:03:05: Halt ein Kind braucht gesunde Grenzen.
01:03:09: Und wir Menschen sind Grenzgänger, die suchen nach wie weit kann ich gehen bei jemand?
01:03:16: Die Frage ist, wie setze ich Grenzen?
01:03:18: Setze ich die aus dem Wert raus eben mit einem klaren Stopp und mit einem Klaren Verbindung zu mir selber zum Stopp bis hierhin noch nicht weiter.
01:03:27: oder tue ich das mit einem überregten Nervensystem, mit einem ängstlichen Nervenystem dass laut wird Ja, dass das vielleicht auch aggressiv wird.
01:03:37: Das ist kein gesundes Grenzen setzen.
01:03:39: aber ich kann sehr klar gesunde Grenzen setzten und Kinder brauchen das auch.
01:03:43: Kinder brauchen auch Routinen weil das geht ihnen Sicherheit.
01:03:46: unser Nervensystem ist immer auf der Suche nach Sicherheit Und es gibt keine Sicherheit wenn ich tun lassen kann was Ich will.
01:03:55: und vor allem wie soll denn da dann ein Zusammenleben funktionieren frag ich mich.
01:04:02: und Einen Punkt, was ich noch sagen wollte war du sagst mit dem in Verbindung mit den eigenen Bedürfnissen zu sein.
01:04:08: Ich frage die bestimmt oft auf kommt ist dann ja aber wie soll das gehen?
01:04:11: weil die bedürfnisse meines Kindes stehen ja im Mittelpunkt.
01:04:14: also wenn das kind Hunger hat Ja bin ich dafür verantwortlich essen zu machen Aber vielleicht hätte ich das bedürfenest nach Ruhe erst mal und des Nervensystems reicht.
01:04:22: Dann schauen wir hin dem Moment sage Wenn ich das erstmal nur wahrnehme Wenn ich sage, okay, ich muss.
01:04:28: Ich sehe dich!
01:04:29: Also wie so ein Kleinen mit dem eigenen Kind oder mit sich selber zu sprechen und sagen, aber ich seh dich?
01:04:33: Du hast jetzt das Bedürfnis nach Ruhe und jetzt braucht es grad Essen machen.
01:04:38: Sag' ich jetzt einfach mal nur als Beispiel.
01:04:40: Okay, lass uns essen machen und dann vielleicht einen Moment der Ruhe etablieren und dann darf... Ja ist das vielleicht mal in zwanzig Minuten gucken ja.
01:04:50: Aber es geht nicht immer darum dass ich meine Bedürfe nicht sofort erfüllen kann.
01:04:55: Es geht darum, die erst mal wahrzunehmen und zu sehen.
01:04:57: Und allein das entspanntes Nervensystem wenn ich das sehe in dem Moment.
01:05:04: Also es ist diese Verbindung mit mir und dieses Wahrnehmen und das Bewusstwerden.
01:05:07: was ist eigentlich gerade los an mir?
01:05:09: Ich hatte gerade so einen Moment.
01:05:11: das war ganz interessant.
01:05:13: Da hat sich die Beine hoch gelegt Da hab ich mich auf die Couch gelegt, kurz über die Beine hochgelegt.
01:05:18: Superübung wie Paritta Garani um mal kurz das Nervensystem runterzufahren.
01:05:22: und genau in dem Moment hörte ich den Schlüssel nach Tür und denkst so was würde die funktionierende Mutter machen?
01:05:26: Sofort ausspringen?
01:05:27: okay wir wollen Essen machen seit ihr gerade vom Einkaufen ba-ba-ba war mit Räumen in den Küchern an.
01:05:31: Ich bin einfach liegen geblieben Einfach Stuhl liegen gebleiben.
01:05:34: mein Bedürfnis ja weil ich hatte mich gerade erst hingelegt.
01:05:37: Und was ist passiert?
01:05:38: interessanterweise mein Sohn legt sich daneben sagt Das mache ich jetzt auch, Mama.
01:05:42: Ich entspann mich mit
01:05:43: dir.".
01:05:44: Und das ist dann wenn wir selber auf unsere Bedürfnisse haben, es fand ich so ein spannender, das war für mich ein Key Moment, den ich gerade hatte wo ich so dachte oh wow!
01:05:51: So wo ich normalerweise denken würde, das findet der jetzt langweilig und macht er nicht.
01:05:54: Ja?
01:05:55: Dann legt er sich daneben und sagt, das mach' ich jetzt noch
01:05:57: auch.
01:05:58: Ja, danke fürs Zeilen.
01:05:59: So ein schönes Beispiel als das Roll-Model.
01:06:03: Wie wollen wir unseren Kind ... beibringen, dass es die eigenen Grenzen waren soll oder eben die eigenen Bedürfnisse ernst nehmen.
01:06:09: Wenn's aber dann ständig sieht, dass die Mama das nicht tut.
01:06:12: oder der Papa ist ja egal.
01:06:14: Die lernen ja sowieso auch und vor allem an dem Abschauen.
01:06:20: Und er dockt ja dann an deinem Nervensystem an und merkt, oh, die Mama ist grad entspannt und da kann ich mich jetzt das Raum einfach dazu legen.
01:06:28: Es tut mir vielleicht gerade selber gut.
01:06:31: Absolut!
01:06:31: Und genau auch, dass du vorhin gesagt hast im Beispiel Ich darf manchmal einfach nur dabei sein, ich glaube auch dass es ein Druckschuss ist von uns Eltern und Müttern besonders.
01:06:40: Dass wir die ganze Zeit auch wieder leisten müssen nämlich eine gute Mutter zu sein, nämlich Entertainment zu bieten ja?
01:06:46: Und ich muss jetzt mit dem um unheimlich was irgendwie machen damit der zufrieden ist und glücklich isst.
01:06:51: Ist ja ne Überlebensstadikie ne?
01:06:52: Was ich darf nicht einfach nur da sein sondern ich muss etwas leisten.
01:06:56: dann habe ich einen Recht dazu zu gehören weil wenn ich einfach nur dar bin... ...was passiert denn?
01:07:02: Bin ich dann gut genug?
01:07:04: Ich hab die Erfahrung gemacht, ja.
01:07:06: Für Kinder?
01:07:06: Ja!
01:07:11: Wir haben oft das Nervensystem erwähnt.
01:07:13: Du hast es oft gesagt, Regulation fürs Nervenystem, das Nervensystem erstmal entspannen... Das ist auch gerade so ein Buzzword.
01:07:20: Ich würde gerne nochmal kurz darauf eingehen.
01:07:22: warum sprechen aktuell so viele vom Nerven-System und was bedeutet das eigentlich?
01:07:27: Regulation?
01:07:28: also
01:07:30: ich lieb das Stress-Toleranz-Fenste um das zu erklären.
01:07:33: Also du kannst dir vorstellen Einfach so eine Range, nennt sich vielleicht von eins bis zehn.
01:07:39: Also du hast so deinen Fenster wo du reguliert bist also wo dein Nervensystem schwingt.
01:07:45: ein reguliertes Nerven System das ist vielleicht wichtig ist nicht immer entspannt.
01:07:49: Einen regulierten Nerven-System kann gut schwingen.
01:07:52: Das heißt wir haben über einen Alltag Momente die sind ein bisschen stressiger und dann aktiviert.
01:07:57: dann fährt der Sympathikus hoch und sagt boah ich brauche jetzt Energie ja bis den Herzschlag wird höher usw.
01:08:03: Dann läuft es in die Weile, geht aber nicht über das Stress-Toleranzfenster hinaus sondern bleibt da drin.
01:08:08: und dann gibt's aber wieder ein verstehtes System.
01:08:11: Ich bin wieder sicher jetzt ist es wieder besser.
01:08:15: Dann geht der Parasympathik los und die Entspannung dreht ihr ein.
01:08:19: Ein gutes und reguliertes Nervensystem schwingt über den Tag und vor allem fährt abends und über Nacht wirklich runter.
01:08:27: Das heißt dass im Zug Schluss zu sagen ich muss immer entspannt sein und Stress ist per se schlecht.
01:08:32: Stimmt sich!
01:08:34: Ich würde sagen, es ist passiert schlecht wenn wir ständig gegen unsere eigene Wahrheit leben weil das Dauerstress erzeugt.
01:08:41: Warum reden wir da heutzutage so viel rüber?
01:08:43: Ich glaube selber hat der Trend der Zeit weil die Symptome zu nehmen bei jeder gestresst ist und sich jede mehr Entspannung wünscht.
01:08:52: Ich finde es ein bisschen schwierig, weil viel so darauf reduziert wird auf mach mal hier die Regulationsübung.
01:08:58: Also die Atemübung macht die Vargussnervmassage und dann passiert das alles wieder gut?
01:09:05: Ja da sind aber so kleine Tropfen oder ganz mini Puzzle Steine aus dem was das Nervensystem reguliert.
01:09:14: So vielleicht magst du noch etwas dazu sagen aus deiner Perspektive, weil du ja auch sehr viel damit beschäftigst.
01:09:20: Ja, aus der Art und Weise wie ich Yoga weitergebe zum Beispiel.
01:09:23: Nämlich im Einklang mit den Rhythmen des Tages
01:09:27: z.B.,
01:09:28: dass wir sagen wir wollen morgens in den Tag starten.
01:09:30: Wir wollen wach werden, wir wollen Sympathikus aktivieren.
01:09:37: Aber man kann auch sagen, ich will, weil ich sowieso schon so stark ein Sympathikus bin.
01:09:41: Wenn ich das von mir weiß, weil Ich sowieso in der Überregung bin für meinem Typ oder meiner Konstitution zum Beispiel war ich sehr viel Water und Pitter habe beispielsweise.
01:09:49: Dann könnte es auch sehr gut sein morgens mein Parasympathicus zu aktivieren.
01:09:53: Da sagen auch viele, ja stimmt.
01:09:54: Mon hat da das Stichwort oder vielleicht sogar eine schöne Joghapraxe am Morgen lieben auch viele.
01:09:59: Habe ich jetzt gerade eine Woche lang hier gemacht, wo man ruhig wirklich mal richtig schon runterfährt und langsam an den Tag startet uns.
01:10:05: Das heißt nicht dass man nur über dem Bruster liegt, man kann auch ne sanfte Bewegung machen.
01:10:09: was ist ein schönes Katze Kuh.
01:10:10: aber es geht um diese Langsamkeit, langsam im Tag zu starten.
01:10:13: und da sagen manche, das tut mir grade gut weil ich bin sowieso schon auf hundert achtzig wenn morgens jeden Tag gehe.
01:10:19: Andere wiederum, die zum Beispiel in der Kafferkonstitution haben, sagen vielleicht ich brauche mehr Aktivierung.
01:10:24: Ich brauche Sympathikus im Morgen und natürlich wichtig am Abend dann immer den Parasympathikum zu aktivieren.
01:10:30: also abends keine erhitzende Vinyasa Flo-Praxis mehr, die man ja viel in Fitnessstudios sieht was... Und dann wundern sich die Leute das sie nicht schlafen können weil es den Sympatikus hoch fährt.
01:10:40: Abends nochmal so richtig in die Power gehen abends um zwanzig Uhr noch mal laufen zu gehen bringt den SyMPATIKUS hoch und danach kannst du nicht mehr schlaffen.
01:10:46: und genauso tut das natürlich auch Bildschirm, Blaulicht und so weiter.
01:10:51: All diese Sachen, die wir immer wieder tun – obwohl wir wissen das schlecht für uns ist – führen dazu dass wir natürlich weniger schlafen können, dass Nervenstil immer wieder aktiviert wird.
01:11:00: Und da natürlich zu wissen was hilft mir wirklich auch mit ayurvedischen Ritualen, Fußmassage einen warmen Tee zu trinken, wirklich runterzufahren, Handy wegzulegen eine schöne Abend-Jogapraxis zu machen.
01:11:13: Ja,
01:11:13: das
01:11:14: glaube ich sehr, sehr schlau so zu leben!
01:11:17: Ja, oder ganz, ganz pragmatisch auch nochmal.
01:11:21: Das Nervensystem liebt Routinen und Verhörselbarkeit in einem Alltag mit Kindern vor allem aber auch so tut das einfach gut wirklich hier Routine einzuführen.
01:11:37: beispielsweise ja ich sage mal wieder von unserem Essensplan dass ich halt einmal in der Woche das Essen planen.
01:11:44: Vielleicht streichen wir das mal und variieren ein bisschen durch, wenn die Energie da ist.
01:11:48: Aber sonst hilft es einfach zu wissen... Ha ja!
01:11:51: Das gibt's zur Essen-Sie Woche Und dafür ist auch eingekauft und einmal in Hakenkranntapp geschlossen fühlt sich irgendwie sicher an.
01:11:59: Ja Es sind so Kleinigkeiten auch im Alltag.
01:12:02: oder dass ich mit meinem Mann die Woche durchspreche Und das in meinem Kalender stehen nicht nur Arbeitstermine Da steht drin eben vielleicht auch eine Joghurtstunde mal und so weiter.
01:12:17: Und das fand ich super langweilig, bis ich erkannt habe was es aber meinem Nervensystem dient.
01:12:26: Ja also ein schöner Familienplan?
01:12:28: Ja hört sich total eng an und... Nee
01:12:31: ist super!
01:12:31: Habe ich gerade heute Morgen mit der Gbt erstellt unser Familienplan.
01:12:35: Ja
01:12:37: ja es tut mir auch gut.
01:12:38: Voll!
01:12:39: Also das sind und das sind nicht nur ja nicht nur Meet Time und Übungen sondern vieles zum Home.
01:12:44: Oder ja, auch was hab ich für Beziehungen am Arbeitsplatz?
01:12:48: Was du angesprochen hast mit Körper.
01:12:50: Also was tut meinem Körper gut und wann?
01:12:55: und so weiter.
01:12:56: Und so weiter!
01:12:56: Wir könnten hier unheimlich viel... Ihr merkt es ist ein großes großes Thema und ich finde wir haben schon unheimliche Mehrwert gegeben.
01:13:02: also hier in dieser Podcast-Polge und ich bin mir sicher ganz viele saßen.
01:13:05: Ja Sparren geht mir auch so, kenne ich alles.
01:13:09: Du hast sag' ich mal auch deinen Weg genutzt die Essenzen, deine Erkenntnisse.
01:13:15: Ihr habt bis jetzt schon gehört.
01:13:16: Birgit, unheimlich viel Wissen!
01:13:18: Du hast es sozusagen extrahiert und in ein Programm geparkt und hast gesagt ich möchte anderen Frauen helfen.
01:13:25: Ich möchte anderen erschöpften Müttern helfen dass es nicht erst dazu kommt auch präventiv zu arbeiten das sie nicht erst in die völlige Erschöpfung kommen müssen und im Burnout landen und gar nichts mehr geht sondern ich möchte dass Sie vorher ansetzen weil das ist möglich Es muss nicht erst so schlimm werden.
01:13:42: Dafür hast du ein Programm entwickelt, um anderen Frauen zu helfen.
01:13:45: Denn auch Verbindung gerade in Verbindung können wir heilen, gerade zu merken Wir sind nicht allein!
01:13:51: Wir haben gehört ja schlaue Leute holen sie Unterstützung.
01:13:54: Wir müssen nicht alles alleine schaffen.
01:13:56: es gibt andere Frauen und draußen geht's wie dir.
01:13:58: Erzähl mal ein bisschen was über dein Programmburgit.
01:14:01: Wie unterstützt du andere?
01:14:03: Wie kann man dich finden?
01:14:04: Was ist dein Startpunkt?
01:14:05: Ja genau, also ich habe zum einen natürlich die jahrelange Erfahrung und die vielen Ausbildungen des Wissen genutzt.
01:14:14: Und gleichzeitig glaube ich daran dass es total heilsam ist wenn jemand einen versteht und vielleicht gewisse Dinge schon mal selber erlebt hat.
01:14:24: Das fließt zusammen.
01:14:26: Das ist für mich ein professioneller Ansatz im Coaching.
01:14:29: Also nicht nur ich habe hier meine eigene Erfahrung gemacht und jetzt gebe ich die weiter an andere Menschen, sondern auch eine Ausbildung dafür.
01:14:38: Und das habe ich zusammengegossen in dem ich eben meine zertifizierten Coaching-Ausbildungen plus Traumasensible Coaching Neurosystemische Integration von der Verena König und die Yoga Therapie.
01:14:54: Ich gerade noch in einer Ausbildung bin die bald im Herbst endet, zusammengegossen habe.
01:14:59: In einem Ansatz, den ich Contest Live Design nenne und inhaltlich auf Sechsebenen wo es einmal um den Körper geht.
01:15:07: also was braucht mein Körper um ja gesund und energievoll zu sein?
01:15:12: Es geht natürlich um Nervensysteme innere Glaubenssätze und den Verstand und Trauma Heilung wenn's das braucht.
01:15:22: eine Ebene sind die Beziehungen das haben wir schon angesprochen.
01:15:26: Eine Ebene ist auch die oft ignoriert wird Selbstwert und Geld.
01:15:31: Wir reden nicht über Geld, doch in meinem Programm schon oder in meinem Coaching schon, weil welche Familie hat nicht Stress wenn das Geld fehlt?
01:15:39: Und es hat ganz viel oft mit auch inneren Prägungen und Selbstwert zu tun.
01:15:45: Die Altersorganisation haben wir auch schon darüber gesprochen.
01:15:48: also ich habe einen inhaltlich aber auch methodisch einen ganzheitlichen Ansatz der Nervensystem, Körper orientiert Arbeit und gleichzeitig den Verstand nicht außen vorlässt.
01:15:58: Was ich so sehr an dir liebe!
01:16:00: Das ist wirklich sehr, sehr ganzheitlich.
01:16:03: Und ja wann startet das Ganze?
01:16:06: Wo kann ich bei dem beginnen?
01:16:08: Also starten kannst du wenn du möchtest jetzt sofort also wenn du dich in dem wo drüber wir heute gesprochen haben wiedererkennst um das Gefühl hast dass du gerade nicht allein weiter kommst.
01:16:19: Dann kannst du dich gerne für ein kostenloses Impuls- und Kennengespräch eintragen oder bei mir buchen.
01:16:26: Und in diesen zwanzig Minuten schauen wir gemeinsam auf deine Situation, was der Nervensystem gerade wirklich braucht um wieder ja in die Leichtigkeit und in die Energie zu kommen.
01:16:38: Eine kleine Ergänzung noch weil wir das Gespräch schon im Mai aufgenommen haben.
01:16:42: Seitdem hat sich bei mir einiges weiterentwickelt und deshalb möchte ich jetzt noch kurz ergänzen wie du jetzt ab Oktober mit mir arbeiten kannst.
01:16:53: Also grundsätzlich richten sich alle meine Angebote an Mütter, die das Gefühl haben – ich bin nicht Milch!
01:17:00: Weil der Körper eben mit innerer Unruhe, Körperscannen, Spindelherzrasen oder Angst ständig Alarm schlägt.
01:17:09: und ich begleite diese Frauen mit meinem Ansatz Conscious Life Design zurück zu innere Sicherheit, Stabilität und den Vertrauen im Alltag wieder verlässlich für sich und auch ihre Kinder da sein zu können.
01:17:23: Und so, dass eben auch Leichtigkeit und Freude wieder Platz und Raum bekommen.
01:17:28: Meine Begleitung verbindet traumasensible Nervensystemarbeit körperorientiert die Praxis- und Nennentale Ausrichtung und damit weiß ich nicht nur theoretisch was zu tun ist oder was du verändern solltest sondern kannst es auch im Alltag umsetzen und verkörpern.
01:17:48: Konkret startet am ersten Oktober wieder meine vierzentätige Gruppenbegleitung Stability and Joy.
01:17:55: Da geht es darum, deinen Verstand und dein Körper und dein Nervensystem wieder besser zu verstehen.
01:18:00: Und du bekommst jeden Tag den Pulsee die du im Alltag easy umsetzen kannst und das sind erste Schritte hinzu mehr Nerverruhe und Stabilität im Alltag.
01:18:15: Für die Frauen, die tiefer und individueller schauen möchten, gibt es meine Instructions-Begleitung.
01:18:21: Und hier schließen wir mit meinem Ansatz häufig konkret die Lücke zwischen, ich muss meine ganze Vergangenheit analysieren und mache einfach nur ein paar Atemübungen.
01:18:31: Also mir geht es darum das Veränderung wirklich im Körper verankert wird und dass du nicht nur lernst mit deinen Symptomen besser umzugehen sondern dass du wieder Vertrauen in dich entwickelst in deinem Körper und vor allem dann das Leben lebst was dir wirklich gut tut.
01:18:48: Und wenn dich das anspricht, findest du in den Show Notes alle Infos.
01:18:54: Falls du dich für das Thema Nährstoffversorgung bei Stress und Schöpfung interessierst dann findest Du auch im Show Notes einen Link für eine kostenlose Ernährstoffberatung.
01:19:04: Ja verlinken wir natürlich alles in den show notes.
01:19:06: ich finde es klingt ganz wunderbar und ich glaube wirklich bürge dass damit ein nerviger zeit trifft.
01:19:11: Ich glaube so vielen Frauen geht's wie die ist gegangen ist kennen diese Momente Und ich finde es ein wundervolles Angebot, weil das eben auch in einer Gruppe stattfindet.
01:19:22: Weil ich nicht nur alleine bin, sondern die Heilung auch über die Gruppe standfinden kann.
01:19:26: Dass ich mich verstanden fühle und dass ich mich gesehen fühle, dass es anderen auch so geht also ist für mich ein ganz tolles Angebott großartig als du es ins Leben gerufen hast.
01:19:34: Ja danke mir!
01:19:35: Es ist einfach sehr wichtig diese ersten Symptome die sich vielleicht zeigen, dass die Mütter oder wenn du das jetzt hörst, dass du es wirklich ernst nimmst und dich nicht dafür schämst oder dich schwach fühlst.
01:19:46: Es hat nichts mit Schwäche zu tun, sondern dein Körper möchte dir einfach was zeigen.
01:19:53: Und es lohnt sich da hinzuschauen weil weiss danach umso schöner ist!
01:19:59: Ja und ich freue mich so sehr Birgit dass du jetzt hier sitzt auch als meine Freundin.
01:20:03: sie strahlt wieder voller Lebensenergie und Power, und Lebensfreude.
01:20:09: Und ja das war nicht immer so und auch du kannst da wieder hinkommen.
01:20:13: Ja also finde ich ist auch eine ganz wichtige Botschaft und dass diese Krisen, diese Phasen dazu da sind auch eigentlich eine höhere, ich sag mal ehrlichere authentischere Version von uns selbst zu werden?
01:20:24: Absolut!
01:20:26: Das Riesen geschenkt daraus und der Sinn den wir in dem Moment nicht sehen können.
01:20:32: Und mir ist es aber so ein Anliegen, die Menschen daran zu erinnern.
01:20:34: Daran zu erinnern, dass sie ihr... Dass es da mehr gibt und das es da ein unversehrtes wahres Selbst dahintergibt, das gelebt werden möchte.
01:20:45: Ja, Amen!
01:20:49: Ja, vielen, vielen Dank bei GIT für all dein Wissen, für das Teil deiner persönlichen Geschichte.
01:20:52: Ich fand's eine sehr berührende Folge, die wirklich auch in die Tiefe gegangen ist.
01:20:56: Also wir haben ja wirklich glaube ich ganz, ganz viel den Menschen mitgegeben, den Müttern, den Frauen mitgeben.
01:21:01: Und wenn du diese Podcastfolge heute gehört hast und gesagt hast, oh mein Gott das bin ja ich.
01:21:05: Wenn du dich angesprochen fühlst und Unterstützung auf deinem Weg brauchst dann findest du alle Informationen zum Angebot in den Show Notes.
01:21:12: Wenn Du auch das Gefühl hast du kennst eine Mutter Freundin die muss diesen Podcast hören denn dann schick ihn unbedingt weiter.
01:21:18: also sharing is caring.
01:21:19: ihr Lieben gerne gerne teilen auf Instagram weitersagen dieses sag ich mal kostenlose Angebot was wir hier teilen über dem podcast.
01:21:28: Und ja, vielen Dank, dass ihr zugehört habt.
01:21:31: Danke nochmal an Birgit und Dix war eine große Freude.
01:21:33: Wir haben es endlich geschafft!
01:21:35: Ja, vielen, vielen dank und dafür die Fragen fürs Raum halten für die Einladung.
01:21:40: Vielen, vielen danken.
01:21:40: Es hat mir sehr viel Spaß gemacht.
01:21:42: Ja, mir auch.
01:21:43: Vielen Dank.
01:21:44: Danke an alle, die heute mit dabei waren.
01:21:46: Habt es gut ihr Lieben.
01:21:47: Passt auf euch auf und bis nächste Woche.
01:21:51: Bist du eigentlich schon Teil meiner Community?
01:21:54: Falls nicht, dann lohnt es sich... dich jetzt in mein monatlichen Newsletter einzutragen.
01:21:59: Da bekommst du ganz versprochen keinen nervigen Spam von mir, sondern nur einen hochwertigen Newsletter einmal im Monat mit einer persönlichen Love Note von mir und kostenlosen Yoga-Meditationsvideos.
01:22:12: Du wirst über die neuesten Podcastfolgen informiert und erfährst als Einer oder eine der ersten von meinen anstehenden Jogertrainings, Retreats oder Workshops – es lohnt sich also!
01:22:22: Du kannst dich eintragen unter bandabadwall.com, du findest den Link auch noch mal hier in den Shownotes!
01:22:28: Ich freue mich auf Dich!